- 18.03.2013, 10:03:25
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Knappes Wasser - gemeinsame Lösungen
Wien (OTS) - Wasser- und Energieversorgung sowie Ernährungssicherheit
hängen eng zusammen. Wie Lösungen für den weltweit steigenden Bedarf
an Trinkwasser, Energie und Nahrung künftig aussehen können,
diskutieren morgen auf Einladung der Austrian Development Agency
(ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit,
ExpertInnen in Wien.
Wasser ist lebensnotwendig. Doch 800 Millionen Menschen müssen
heute weltweit ohne sauberes Trinkwasser auskommen sowie 2,5
Milliarden gänzlich ohne oder mit ungenügenden sanitären
Einrichtungen. Aufgrund des Bevölkerungsanstiegs auf mehr als acht
Milliarden Menschen bis 2050 wird der Verbrauch der kostbaren
Ressource rasant wachsen. Lösungen für eine ausreichende
Wasserversorgung sind dabei eng an Energie- und Ernährungsfragen
geknüpft: Nach Schätzung der Vereinten Nationen wird der Bedarf an
Süßwasser bereits 2030 nur noch zu 60 Prozent gedeckt sein.
Gleichzeitig wird die Menschheit 40 Prozent mehr Energie benötigen
und die landwirtschaftliche Produktion um 70 Prozent gesteigert
werden müssen.
Beim DialogEntwicklung, einer Veranstaltungsreihe der Austrian
Development Agency, diskutieren morgen Abend in Wien Franz Marré,
Leiter des Referats Wasser, Energie, Stadtentwicklung und Geosektor
des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung in Bonn, und Thomas Kohler vom Forschungszentrums für
Entwicklung und Umwelt der Universität Bern über aktuelle Strategien
der Entwicklungszusammenarbeit. Es geht darum, Lösungen zu finden, um
in den Ländern des Südens und Ostens Wasser-, Energie- und
Ernährungssicherheit zu erreichen.
Wasser ist Leben - das Engagement Österreichs
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt ihre
Partnerländer seit vielen Jahren bei der Ausarbeitung und Umsetzung
lokaler und regionaler Wasserversorgung und Siedlungshygiene.
Außerdem setzt sich Österreich gemeinsam mit der Global Water
Partnership für grenzüberschreitendes Wasserressourcenmanagement im
Einzugsgebiet des Akanyaru-Flusses zwischen Ruanda und Burundi ein.
"Die internationale Zusammenarbeit mit anderen Gebern ist uns
wichtig, denn gemeinsam können wir mehr bewirken", sagt Brigitte
Öppinger-Walchshofer, Geschäftsführerin der ADA, der Agentur der
Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. "Durch Arbeitsteilung
und gemeinsame Finanzierungen steigern wir die Effektivität, wie wir
am Erfolgsbeispiel Uganda sehen. In den kommenden vier Jahren wird
die ADA auch dort ein Projekt der Europäischen Kommission umsetzen.
350.000 Menschen werden in ländlichen Kleinstädten Ugandas mit
Sanitäranlagen ausgestattet und Zugang zu sauberem Trinkwasser
erhalten. Dafür stellt die Europäische Kommission 30 Millionen Euro
zur Verfügung", so Öppinger-Walchshofer.
Im Internationalen Jahr der Kooperation im Bereich Wasser 2013
informiert die ADA online umfangreich über Programme und Projekte,
Daten und Fakten zum Thema Wasser: www.entwicklung.at. Gemeinsam mit
BAOBAB und Südwind wird ein Programm für Schulen rund ums Thema
Wasser und Entwicklung angeboten:
http://www.ots.at/redirect/siedlungshygiene
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Länder
in Afrika, Asien, Zentralamerika sowie in Südosteuropa bei ihrer
nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen
Entwicklung. Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und
Programme, die Austrian Development Agency (ADA), die Agentur der
Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, setzt diese gemeinsam
mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und
Unternehmen um.
Termintipp:
Knappes Wasser - gemeinsame Lösungen
DialogEntwicklung - eine Veranstaltung der Austrian Development
Agency
Ort: Akademie der Wissenschaften, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
Zeit: 17.00-19.00 Uhr
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