- 14.03.2013, 09:47:50
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Wlodkowski: Weiterkämpfen, damit Umweltleistung nicht benachteiligt wird
Landwirtschaftskammer weiterhin gegen Veröffentlichung persönlicher Daten
Utl.: Landwirtschaftskammer weiterhin gegen Veröffentlichung
persönlicher Daten =
Wien (OTS) - "Die gestrige Abstimmung im Europäischen Parlament (EP)
legt die Basis für harte Trilog-Verhandlungen, an denen das
Parlament, der Rat und die Kommission beteiligt sein werden und an
deren Ende eine neue EU-Agrarpolitik stehen soll. Zu Wochenbeginn
werden dann die Agrarminister ihre Ausgangsposition für die
Dreier-Gespräche beschließen. Zwei für Österreich ganz wesentliche
Punkte muss dort unser Landwirtschaftsminister auf den Tisch bringen,
nämlich die vom Parlament abgelehnte Anerkennung der Umweltleistungen
im Greening und die von der Kommission geplante neuerliche
Veröffentlichung persönlicher Förderungs-Daten aller Bauern im
Internet", erklärt Gerhard Wlodkowski, Präsident der
Landwirtschaftskammer Österreich.
Umweltleistungen, Daten-Transparenz
"Wir werden gemeinsam weiter dafür kämpfen, dass jene Bauern, die
- wie in Österreich - bereits Umweltleistungen in breitem Ausmaß
erbringen, nicht gegenüber jenen benachteiligt werden, die in dieser
Richtung bisher kaum tätig waren. Und wir sind nach wie vor der
Ansicht des Europäischen Gerichtshofs, dass die Veröffentlichung
sämtlicher persönlicher Förderungsdaten einer einzigen Berufs- oder
Gesellschaftsgruppe nicht zulässig ist. Außerdem ist in Österreich
derzeit der Aufbau einer eigenen Transparenzdatenbank im Gange, in
der datenschutzgerecht alle notwendigen Veröffentlichungen zu finden
sein werden. Auch hier werden wir intensiv um die Rechte der
landwirtschaftlichen Familienbetriebe kämpfen", kündigt Wlodkowski
weiter an.
Rasch verhandeln
"Insgesamt gilt, dass die bäuerlichen Betriebe rasch
Verhandlungsergebnisse sehen wollen, denn sie brauchen für ihre
unternehmerischen Entscheidungen rechtzeitig Planungssicherheit.
Daher appellieren wir an alle an den Trilog-Verhandlungen beteiligten
Gruppen, konstruktiv und im Sinne der europäischen Landwirtschaft zu
geeigneten Ergebnissen zu kommen", stellt Wlodkowski abschließend
fest.
(Schluss)
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