SP OÖ zu Streik in Ordensspitälern: Beschäftigte voll im Recht!

Druck und Drohgebärden des Gesundheitsreferenten und VP-Chefs Dr. Pürhinger fehl am Platz

Linz (OTS/SP OÖ) - Im gerechtfertigten Kampf um eine gerechte Lohnerhöhung finden heute in den Ordensspitälern Streiks statt. Die dabei vertretenen Forderungen stoßen bei der SP OÖ auf großes Verständnis.
"In unserem Land genießen die Arbeitnehmerrechte glücklicherweise einen hohen Stellenwert. Die SP OÖ hat daher kein Verständnis, dass der Landesgesundheitsreferent und VP-Chef Dr. Pühringer in den letzten Tagen immer wieder versucht, die Belegschaft und ihre VertreterInnen in den Ordensspitälern in Sachen Gehaltsverhandlungen unter Druck zu setzen. Noch mehr ist abzulehnen, dass er im Alleingang die Beamten des Landes angewiesen hat, die Trägerorganisationen zu arbeitsrechtlichen Schritten gegen ihre eigenen MitarbeiterInnen zu bewegen. Diese Methoden sind völlig fehl am Platz und unsachlich", stellt SP-Klubvorsitzende Gertraud Jahn fest.
Es stelle sich auch die Frage, ob so eine Vorgangsweise überhaupt etwas zu einer Lösung beitragen könne, speziell wo Dr. Pühringer sich in Verhandlungen zwischen Dienstgeber- und Dienstnehmerseite eingeschaltet habe. Wenn der Gesundheitsreferent sich als Mediator sehe, dann seien diese ungebetenen Ratschläge des Landes an die Träger doch Fremdpersonal einzustellen und arbeitsrechtliche Schritte zu prüfen, völlig kontraproduktiv.
"Gerade in Zeiten steigender Inflation und einer Krise, in der der Inlandskonsum so wichtig ist, sollten faire und inflationsabgeltende Lohnerhöhungen auf Wohlwollen stoßen. Das gilt nicht nur für die Beschäftigten in den Ordensspitälern sondern generell. Die SPÖ hält nichts von Lohnverzicht und schon gar nichts von offenen oder versteckten Drohungen gegen MitarbeiterInnen oder ihre BelegschaftsvertreterInnen", macht Jahn unmissverständlich klar.

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