Stronach/Kaufmann-Bruckberger: Diplomstudien - Töchterle entzieht sich der Verantwortung

Umstieg auf die Bologna-Studienarchitektur: Fehlende Durchführungsbestimmungen werden tausende Studenten viel Geld und Zeit kosten

Wien (OTS) - "Wissenschaftsminister Töchterle entzieht sich wieder einmal der Verantwortung und wälzt alles auf die Universitäten ab", kommentiert Team Stronach Wissenschaftssprecherin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger die Antworten des Ministers auf eine Anfrage zum Auslaufen der Diplomstudien. Tausende Studierende - vor allem berufstätige Studenten - sind von der Umstellung auf Bachelor und Masterdiplom betroffen - "und der Minister sieht dem tatenlos zu. So stellen wir uns ein modernes Bildungssystem in Österreich nicht vor", so Kaufmann-Bruckberger.

Wie aus der Anfragebeantwortung hervorgeht, kann es Studenten, denen nur noch ein oder zwei Prüfungen zur Erlangung des Magisters fehlen, passieren, dass sie fast von vorne anfangen müssen und zahlreiche Prüfungen ablegen müssen, um überhaupt den Grad eines Bachelors zu erhalten. "Dabei ist dieser Titel weder in der Wirtschaft noch im Staatsdienst als akademischer Grad anerkannt. Fehlende Durchführungsbestimmungen werden tausende Studenten viel Geld und Zeit kosten - vom volkswirtschaftlichen Schaden ganz zu schweigen", kritisiert Kaufmann-Bruckberger.

"Töchterle war ja selbst Rektor, er müsste die Konsequenzen eines Endes der Diplomstudien genau kennen und einschätzen können", erinnert die Team Stronach Mandatarin und fordert den Wissenschaftsminister auf, "statt schwache Anfragebeantwortungen zu verschicken, endlich für klare Richtlinien beim Umstieg auf die Bologna-Studienarchitektur zu sorgen".

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