Staatssekretär Kurz: Leistung einfordern, Leistung anerkennen und Leistung möglich machen

Integrationsstaatssekretär sprach an der WU Wien über die Integration als Herausforderung für Gesellschaft und Schule in Österreich

Wien (OTS) - "Die Gründung des Staatssekretariats für Integration im April 2011 war ein wichtiger und notwendiger Schritt für die österreichische Integrationspolitik", sagte Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz am Dienstag, dem 12. März 2013, anlässlich einer Lehrveranstaltung am Institut für Wirtschaftspädagogik der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit dem neuen Zugang "Integration durch Leistung" stünden der Mensch und seine Leistungen für das Gemeinwohl in Österreich im Mittelpunkt der Integrationsmaßnahmen - und nicht seine Herkunft, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit.

"Leistung ist der Schlüssel für eine gelungene Integration. Es geht nicht darum, woher jemand kommt, sondern darum, was jemand in Österreich leistet", betonte Kurz. "Nicht die Herkunft oder das Aussehen zählen, sondern die Bereitschaft eines jeden Einzelnen, im Arbeits- und Privatleben einen Beitrag zu leisten, um ein gutes Zusammenleben auch langfristig möglich zu machen." Der Begriff Leistung dürfe aber nicht ein eindimensional gesehen werden. Der Staatssekretär spricht sich für einen Dreiklang des Begriffs aus:
Leistung einfordern, Leistung anerkennen und Leistung möglich machen.

Eine Versachlichung der oft hitzig geführten Debatte konnte durch die strikte Trennung der Bereiche Zuwanderung, Asyl und Integration erreicht werden. "Der Großteil der Zuwanderer kann Kompetenzen und Fähigkeiten einbringen, die unserem Land dienlich und die auch dringend erforderlich sind", sagte Kurz. Das setze allerdings faire Ausgangschancen voraus. Österreich brauche Integrations-Visionen und die führen hin zu Bildung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das Staatssekretariat für Integration habe in kurzer Zeit geschafft, was lange verabsäumt wurde. Mit einem relativ kleinen Budget wurden und werden Projekte initiiert bzw. gefördert, die unter anderem der Sprachförderung, der Bildung und der Integration am Arbeitsmarkt dienen.

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