- 13.03.2013, 10:30:32
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Karlheinz Töchterle: Chile ist ein wertvoller Partner in Hochschulbildung, Wissenschaft und Forschung
Wissenschafts- und Forschungsminister besuchte in Santiago de Chile zwei renommierte Universitäten

Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister besuchte in Santiago de
Chile zwei renommierte Universitäten =
Wien (OTS) - "Chile ist ein wertvoller Partner für Österreich im
Bereich Hochschulbildung, Wissenschaft und Forschung", so
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Er
besuchte gestern im Rahmen seines Arbeitsbesuchs in Chile in der
Hauptstadt Santiago de Chile die beiden größten Universitäten des
Landes: Die Universidad Catolica de Chile, wo er von Pro-Rektor Prof.
Guillermo Marshall begrüßt wurde, sowie die Universidad de Chile, wo
der Minister auch ein Gespräch mit Rektor Victor Perez Vera führte.
Beim Empfang der Botschafterin Mag. Dorothea Auer nutzte der Minister
die Gelegenheit zum Austausch mit in Chile lebenden Österreicherinnen
und Österreichern.
Aktuell studieren 52 Studierende aus Chile an österreichischen
Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten. Acht
österreichische Universitäten kooperieren mit elf chilenischen
Hochschulen (gemeldete interuniversitäre Kooperationsabkommen), dazu
zählen etwa drei Kooperationen der Universität Innsbruck mit
chilenischen Universitäten. Eines davon - es dient der Förderung des
Lehrenden- und Studierendenaustausches - wurde 2008 mit der
Universidad Catolica de Chile unter dem Rektorat Töchterles
unterzeichnet. "Unsere Hochschulen teilen einige gemeinsamen
Interessen und Anliegen, zum Beispiel in der Gebirgsforschung. Diese
Forschungsfragen sind gerade auch vor dem Hintergrund des
Klimawandels interessant", so Töchterle. Er nannte auch das Institut
für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der ÖAW, das auf langjährige
erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihrer chilenischen Partnereinrichtung
verweisen kann.
Die Universidad Catolica de Chile feiert heuer ihr 125jähriges
Bestehen. An den 18 Fakultäten studieren derzeit rund 25.000
Studierende. Die Universität kooperiert mit zahlreichen ausländischen
Hochschulen, mit österreichischen Universitäten insbesondere im
Bereich Physik und Astronomie. Minister Töchterle regte beim Gespräch
insbesondere auch eine Vertiefung im Bereich Klimaforschung an,
verfügt die Universität doch auch über ein Zentrum für den
Klimawandel. Auch an der Universidad de Chile, der mit rund 40.000
Studierenden größten Universität des Landes, wird Kooperation mit
ausländischen Studierenden groß geschrieben. Aktuell kooperiert die
1842 gegründete Universität mit Hochschulen aus rund 50 Ländern,
darunter auch mit der Universität Wien.
Gestern Abend ist der Minister weiter in den Norden des Landes
gereist, wo er heute an der Eröffnung des Atacama Large
Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) teilnimmt. ALMA ist das
weltweit größte Radioteleskop und wurde von der Europäischen
Südsternwarte (ESO) gemeinsam mit den USA und Japan in der
Atacama-Wüste gebaut. Auch Forscherinnen und Forscher aus Österreich
profitieren, denn Österreich hat durch die seit 2008 bestehende
Mitgliedschaft Zugang zur ESO-Infrastruktur.
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