Startschuss für Fabrik 2013-Wettbewerb in Österreich

Wien (OTS) - Wer wird 2013 den Titel "effizienteste Produktion Österreichs" gewinnen? Fraunhofer Austria und das Industriemagazin suchen zum vierten Mal die Sieger des Wettbewerbs zur besten Fabrik Österreichs. Zum Start der Bewerbungsphase Fabrik 2013 ließ Fraunhofer Austria bei einem Kaminabend die Erfolgsgeschichten des letztjährigen Wettbewerbs Revue passieren und ruft Industrieunternehmen mit Standort in Österreich zur Teilnahme auf.

Auch dieses Jahr wird in den zwei Kategorien "Konzerne" (ab 5.000 Mitarbeiter weltweit) und "Unternehmen" (unter 5.000 MA weltweit) die Fabrik mit der effizientesten Produktion und der höchsten Innovationskraft in Österreich gesucht. Zusätzlich wird im Zuge der Evaluierung auch der Gewinner des Sonderpreises "Energie- und Umweltmanagement" ermittelt. "Österreichs härtester Wettbewerb für produzierende Unternehmen", wie Dr. Daniel Palm, Leiter des Geschäftsbereichs Produktions- und Logistikmanagement der Fraunhofer Austria Research GmbH und Chef des Fraunhofer-F2013-Evaluierungsteams betont.

Großer Unternehmens-Nutzen bei Teilnahme am "Fabrik2013"-Wettbewerb

Zum Auftakt des Wettbewerbs Fabrik2013, dem Award für die beste Fabrik Österreichs, unterstrich der Sieger aus dem Vorjahr anlässlich eines Kaminabends der Fraunhofer Austria und der TU Wien noch einmal den Nutzen einer Teilnahme: "Wir haben deutlich erkannt, wo unsere Stärken und Schwächen sind, haben neue Ideen der eigenen und anderer Branchen kennengelernt und genutzt. Damit konnten wir die Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden weiter festigen und in einigen Fällen auch bereits deutlich ausbauen", so DI Siegfried Baumann, Senior Director Operation des Werks in Althofen der Flextronics International.

Unternehmen, welche die Vorauswahl überstehen und zum Wettbewerb zugelassen werden, erhalten gleich mehrere Benefits: Durch die kostenlose Evaluierung vor Ort erhalten sie von den Produktivitätsexperten der Fraunhofer Austria ein ausführliches Feedback zu Stärken und Schwächen und können vergleichen, wie ihr Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz aufgestellt ist. Durch den Fabrik-Wettbewerb lernen Unternehmen auch Best-Practice-Lösungen anderer Unternehmen kennen und können in Benchmark-Besuchen Erfahrungen austauschen. Nicht zuletzt ist die Wettbewerbsteilnahme auch Ansporn für die Mitarbeiter und bereits die Teilnahme steigert die Reputation.

"Es war für uns auch eine großartige Erfahrung an dem finalen Hearing teilzunehmen und von den besten Unternehmen Österreichs zu lernen. Als wir unsere Kunden und Hauptlieferanten über die Auszeichnung "Fabrik 2012" informierten, war das positive Feedback überzeugend", erklärt DI Baumann von Sieger Flextronics. Auch Ing. Johann Reiter von 2012-Finalist Vetropack war begeistert: "Mit der Teilnahme hatten wir die Möglichkeit unser Unternehmen einer unabhängigen und objektiven Bewertung zu unterziehen und dadurch einen interessanten Vergleich im Umfeld der österreichischen Industrie zu erhalten. Durch das Ergebnis sehen wir uns in unseren Bemühungen und Anstrengungen das Unternehmen kontinuierlich weiter zu entwickeln bestätigt." Der Titel der Fabrik des Jahres wird an das Unternehmen vergeben, das rund um die Produktion die innovativsten, schlanksten und effektivsten Prozesse aufweist. Dabei kommt es in erster Linie auf die Motivation der Unternehmen an, sich ständig weiter zu entwickeln und neue Wege zur Optimierung der Prozesse einzuschlagen.

Bewerbungsfrist 2013 läuft

Damit sind alle Unternehmen des Landes aufgefordert, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen, die Bewerbungsfrist für Österreichs größten Wettbewerb für produzierende Unternehmen läuft bis 31. August 2013 - jedoch nach dem first-come-first-serve-Prinzip. "Unternehmen, die 2013 sicher teilnehmen wollen, sollten sich mit der Bewerbung beeilen, da wir nur eine begrenzte Anzahl zur Vor-Ort-Evaluierung zulassen", so Prof. Wilfried Sihn, Geschäftsführer der Fraunhofer Austria. Die Teilnehmer werden dabei ganzheitlich entlang der gesamten internen Wertschöpfungskette evaluiert. Untersucht werden Logistik, Produktion und ihre angrenzenden Bereiche hinsichtlich Effizienz- und Produktivitätskriterien. Die Kernfrage ist, mit welchen Maßnahmen eine leistungsfähige und effiziente Wertschöpfung am Standort verfolgt und damit auch aktive Standortsicherung betrieben wird. Der Wettbewerb besteht aus einer Selbstbewertung mit Fragebogen, einer eintägigen Vor-Ort-Evaluierung der Vorfinalisten und einer Jury-Präsentation der vier nominierten Finalisten. Zur Registrierung und Vorabauswahl wird den teilnehmenden Unternehmen ein Fragebogen bereitgestellt. Bewerbungen können dann bis zum 31. August 2013 an fabrik2013@fraunhofer.at gesendet werden. Weitere Informationen unter http://fabrik2013.fraunhofer.at und www.fabrik2013.at.

Kurzinformation zur Fraunhofer Austria Research GmbH:

Die Fraunhofer Austria Research GmbH wurde Ende 2008 als erste europäische Tochtergesellschaft der Fraunhofer-Gesellschaft gegründet. In den beiden Geschäftsbereichen "Produktions- und Logistikmanagement" in Wien und "Visual Computing" in Graz arbeiten ca. 45 Forscherinnen und Forscher an anwendungsorientierten Lösungen zum Nutzen der Wirtschaft und zum Vorteil der Gesellschaft. Forschen für die Praxis ist die zentrale Aufgabe der Fraunhofer-Einrichtungen.

Weitere Informationen: www.fraunhofer.at

Rückfragen & Kontakt:

Ansprechpartner für den Unternehmenswettbewerb "Fabrik 2013":
Fraunhofer Austria Research GmbH
Geschäftsbereich Produktions- und Logistikmanagement
DI Lukas Lingitz
Telefon +43 676 888 616 15
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www.fraunhofer.at
www.fabrik2013.at

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Fraunhofer Austria Research GmbH
Geschäftsbereich Produktions- und Logistikmanagement
Mag. Peter Sonnenberg
Pressereferent
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