- 12.03.2013, 12:53:09
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Startschuss für Fabrik 2013-Wettbewerb in Österreich
Wien (OTS) - Wer wird 2013 den Titel "effizienteste Produktion
Österreichs" gewinnen? Fraunhofer Austria und das Industriemagazin
suchen zum vierten Mal die Sieger des Wettbewerbs zur besten Fabrik
Österreichs. Zum Start der Bewerbungsphase Fabrik 2013 ließ
Fraunhofer Austria bei einem Kaminabend die Erfolgsgeschichten des
letztjährigen Wettbewerbs Revue passieren und ruft
Industrieunternehmen mit Standort in Österreich zur Teilnahme auf.
Auch dieses Jahr wird in den zwei Kategorien "Konzerne" (ab 5.000
Mitarbeiter weltweit) und "Unternehmen" (unter 5.000 MA weltweit) die
Fabrik mit der effizientesten Produktion und der höchsten
Innovationskraft in Österreich gesucht. Zusätzlich wird im Zuge der
Evaluierung auch der Gewinner des Sonderpreises "Energie- und
Umweltmanagement" ermittelt. "Österreichs härtester Wettbewerb für
produzierende Unternehmen", wie Dr. Daniel Palm, Leiter des
Geschäftsbereichs Produktions- und Logistikmanagement der Fraunhofer
Austria Research GmbH und Chef des Fraunhofer-F2013-Evaluierungsteams
betont.
Großer Unternehmens-Nutzen bei Teilnahme am
"Fabrik2013"-Wettbewerb
Zum Auftakt des Wettbewerbs Fabrik2013, dem Award für die beste
Fabrik Österreichs, unterstrich der Sieger aus dem Vorjahr anlässlich
eines Kaminabends der Fraunhofer Austria und der TU Wien noch einmal
den Nutzen einer Teilnahme: "Wir haben deutlich erkannt, wo unsere
Stärken und Schwächen sind, haben neue Ideen der eigenen und anderer
Branchen kennengelernt und genutzt. Damit konnten wir die
Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden weiter festigen und in einigen
Fällen auch bereits deutlich ausbauen", so DI Siegfried Baumann,
Senior Director Operation des Werks in Althofen der Flextronics
International.
Unternehmen, welche die Vorauswahl überstehen und zum Wettbewerb
zugelassen werden, erhalten gleich mehrere Benefits: Durch die
kostenlose Evaluierung vor Ort erhalten sie von den
Produktivitätsexperten der Fraunhofer Austria ein ausführliches
Feedback zu Stärken und Schwächen und können vergleichen, wie ihr
Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz aufgestellt ist. Durch den
Fabrik-Wettbewerb lernen Unternehmen auch Best-Practice-Lösungen
anderer Unternehmen kennen und können in Benchmark-Besuchen
Erfahrungen austauschen. Nicht zuletzt ist die Wettbewerbsteilnahme
auch Ansporn für die Mitarbeiter und bereits die Teilnahme steigert
die Reputation.
"Es war für uns auch eine großartige Erfahrung an dem finalen
Hearing teilzunehmen und von den besten Unternehmen Österreichs zu
lernen. Als wir unsere Kunden und Hauptlieferanten über die
Auszeichnung "Fabrik 2012" informierten, war das positive Feedback
überzeugend", erklärt DI Baumann von Sieger Flextronics. Auch Ing.
Johann Reiter von 2012-Finalist Vetropack war begeistert: "Mit der
Teilnahme hatten wir die Möglichkeit unser Unternehmen einer
unabhängigen und objektiven Bewertung zu unterziehen und dadurch
einen interessanten Vergleich im Umfeld der österreichischen
Industrie zu erhalten. Durch das Ergebnis sehen wir uns in unseren
Bemühungen und Anstrengungen das Unternehmen kontinuierlich weiter zu
entwickeln bestätigt." Der Titel der Fabrik des Jahres wird an das
Unternehmen vergeben, das rund um die Produktion die innovativsten,
schlanksten und effektivsten Prozesse aufweist. Dabei kommt es in
erster Linie auf die Motivation der Unternehmen an, sich ständig
weiter zu entwickeln und neue Wege zur Optimierung der Prozesse
einzuschlagen.
Bewerbungsfrist 2013 läuft
Damit sind alle Unternehmen des Landes aufgefordert, sich an
diesem Wettbewerb zu beteiligen, die Bewerbungsfrist für Österreichs
größten Wettbewerb für produzierende Unternehmen läuft bis 31. August
2013 - jedoch nach dem first-come-first-serve-Prinzip. "Unternehmen,
die 2013 sicher teilnehmen wollen, sollten sich mit der Bewerbung
beeilen, da wir nur eine begrenzte Anzahl zur Vor-Ort-Evaluierung
zulassen", so Prof. Wilfried Sihn, Geschäftsführer der Fraunhofer
Austria. Die Teilnehmer werden dabei ganzheitlich entlang der
gesamten internen Wertschöpfungskette evaluiert. Untersucht werden
Logistik, Produktion und ihre angrenzenden Bereiche hinsichtlich
Effizienz- und Produktivitätskriterien. Die Kernfrage ist, mit
welchen Maßnahmen eine leistungsfähige und effiziente Wertschöpfung
am Standort verfolgt und damit auch aktive Standortsicherung
betrieben wird. Der Wettbewerb besteht aus einer Selbstbewertung mit
Fragebogen, einer eintägigen Vor-Ort-Evaluierung der Vorfinalisten
und einer Jury-Präsentation der vier nominierten Finalisten. Zur
Registrierung und Vorabauswahl wird den teilnehmenden Unternehmen ein
Fragebogen bereitgestellt. Bewerbungen können dann bis zum 31. August
2013 an fabrik2013@fraunhofer.at gesendet werden. Weitere
Informationen unter http://fabrik2013.fraunhofer.at und
www.fabrik2013.at.
Kurzinformation zur Fraunhofer Austria Research GmbH:
Die Fraunhofer Austria Research GmbH wurde Ende 2008 als erste
europäische Tochtergesellschaft der Fraunhofer-Gesellschaft
gegründet. In den beiden Geschäftsbereichen "Produktions- und
Logistikmanagement" in Wien und "Visual Computing" in Graz arbeiten
ca. 45 Forscherinnen und Forscher an anwendungsorientierten Lösungen
zum Nutzen der Wirtschaft und zum Vorteil der Gesellschaft. Forschen
für die Praxis ist die zentrale Aufgabe der Fraunhofer-Einrichtungen.
Weitere Informationen: www.fraunhofer.at
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