- 12.03.2013, 12:07:13
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GÖD OÖ unterstützt Forderung nach spürbarer Gehaltserhöhung für 2014
Wien (OTS) - Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst OÖ unterstützt den
Vorsitzenden der GÖD Fritz Neugebauer in seiner Forderung nach
umgehenden Gehaltsverhandlungen für den Öffentlichen Dienst und einem
Abschluss noch vor den Nationalratswahlen im Herbst.
Die Öffentlich Bediensteten haben sich in den letzten Jahren mit
Bedachtnahme auf die budgetäre Situation sehr zurückhaltend und somit
verantwortungsbewusst gezeigt. Für 2013 gab es ein Nulllohnrunde; in
jenen Ländern, wo bereits zuvor geringere Lohnabschlüsse vereinbart
wurden, kam es heuer nur zu geringen Anpassungen an das niedrigere
Bundesniveau der letzten zwei Jahre.
Nun ist es an der Zeit, dass auch die Öffentlich Bediensteten
wiederum an der insgesamt zufriedenstellenden wirtschaftlichen
Entwicklung der letzten Jahre partizipieren und einen vollen
Ausgleich der Teuerung bekommen. Dabei geht es nicht nur um den
Kernbereich der Verwaltung, sondern auch um weite Teile der
Privatwirtschaft, die gesellschaftliche Dienstleistungen etwa im
Bereich der Gesundheit erbringen - in Oberösterreich etwa die
Ordensspitäler oder sämtliche öffentlichen Altenheime, die in der
Regel den selben Gehaltsabschluss wie der öffentliche Dienst
bekommen.
Die GÖD ist jedenfalls entschlossen, noch mit der amtierenden
Bundesregierung eine Einigung für 2014 zu erreichen. Im Herbst drohen
nach den Wahlen lange Verhandlungen für eine Regierungsbildung. Im
Gegensatz zur Privatwirtschaft braucht die GÖD aber eine
handlungsfähige Regierung, um rechtzeitig für 2014 die
Gehaltsanpassungen verhandeln zu können. Bundesministerin Gabriele
Heinisch-Hosek ist somit aufgerufen, ihrer Verantwortung für den
Öffentlichen Dienst unabhängig von wahltaktischen Überlegungen
umgehend nachzukommen.
Sechste Urlaubswoche unabhängig von Dauer des
Dienstverhältnisses
Unterstützung seitens der GÖD findet auch die aktuelle Forderung
des ÖGB nach Verbesserungen im Urlaubsrecht der Österreicher/innen.
Der Anspruch auf eine sechste Urlaubswoche sollte demnach unabhängig
von der Dauer eines Dienstverhältnisses ab einem gewissen Lebensalter
gegeben sein. In Branchen mit oftmaligem Dienstgeberwechsel kommen
Arbeitnehmer sonst nie zu einer sechsten Urlaubswoche.
Mitgliederhöchststand
Die GÖD ist bestens aufgestellt, um ihren Forderungen Nachdruck zu
verleihen. Sowohl in Oberösterreich als auch bundesweit hat das Jahr
2012 einen absoluten Mitgliederhöchststand gebracht. Zum 1.1.2013
waren insgesamt 234.346 Mitglieder (+1.372 gegenüber 2011) bei der
GÖD; davon in Oberösterreich 34.323, ebenfalls mit einem Zuwachs von
252 Mitgliedern. In schwierigen Zeiten bewährt sich die GÖD als
verlässlicher Partner.
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