ÖAAB Tamandl ad Kaske: Den Wechsel für einen Neustart nutzen!

Es warten viele Aufgaben auf den neuen AK-Präsidenten Rudolf Kaske

Wien (OTS) - "Ich möchte mich beim scheidenden AK-Präsidenten Herbert Tumpel trotz unterschiedlicher Ideologie für die Dinge bedanken, die wir gemeinsam für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreicht haben, und ihm viel Glück für sein weiteres Leben wünschen" so Gabriele Tamandl ÖAAB-FCG Fraktionsvorsitzende der Wiener Arbeiterkammer.

Der neue Mann an der Spitze der Wiener Arbeiterkammer Rudolf Kaske ist bekannt für seine knackigen Sprüche. "Ich hoffe, dass Kaske seiner bisherigen Art treu bleibt, und auch den ein oder anderen Spruch für die rot/grüne Stadtregierung und ihre chaotische Parkraumbewirtschaftung parat hat, die mit ihrer konzeptlosen Schröpfungspolitik Betriebe vertreibt und damit Arbeitsplätze gefährdet. Die Haltung der FSG in dieser Frage war und ist Verrat an den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, so kann es einfach nicht weitergehen." kritisiert Tamandl.

"Das Hauptaugenmerk sollte darauf gelegt werden, Maßnahmen zur Reduktion der Arbeitslosigkeit in Wien zu setzen. Es muss alles daran gesetzt werden Betriebe in Wien anzusiedeln und nachhaltig Arbeitsplätze zu schaffen, auch wenn die rot/grüne Chaospolitik in Wien durch ständig wechselnde Rahmenbedingungen und Gebührenerhöhungen dies in fahrlässiger Art und Weise erschwert" so Tamandl weiter, die vor allem an der offiziellen Zeitung der Arbeiterkammer "AK Für Sie" heftige Kritik übt.

"Es ist hoch an der Zeit, dass in dieser, durch die Mitgliedsbeiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finanzierten Zeitung, auch die Meinungen sämtlicher demokratisch gewählter Fraktionen abgebildet werden, wie es in den anderen Bundesländern üblich ist. Wir brauchen kein FSG-Jubelblatt sondern kritischen, offenen Journalismus, der es den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ermöglicht sich ihre eigene Meinung zu bilden." so Tamandl

"Die Fraktion ÖAAB-FCG steht für konstruktive Politik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Es braucht klare Konzepte und beständige Rahmenbedingungen in Wien, um die stetig steigende Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Die rot/grüne Stadtregierung ist an dieser Aufgabe offensichtlich gescheitert, und verbrät die Steuergelder der Wienerinnen und Wiener lieber für bewusst irreführende Selbstbeweihräucherungen und die direkte Demokratie verhöhnende Volksbefragungen, statt sie in den Standort zu investieren und Anreize für Betriebsansiedelungen zu schaffen. Denn nur so kann die Arbeitslosigkeit langfristig bekämpft werden", so Tamandl abschließend.

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