- 11.03.2013, 10:58:30
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Sima/König: Wiener Gemüsesaison startet mit den "Riesen von Aspern"
Regional, frisch und gentechnikfrei: Das erste Wiener Gemüse der Saison ist auf dem Markt!
Utl.: Regional, frisch und gentechnikfrei: Das erste Wiener Gemüse
der Saison ist auf dem Markt! =
Wien (OTS) - Das erste Wiener Gemüse ist da! Beim traditionellen
Frühjahrstermin präsentierten Umweltstadträtin Ulli Sima und Gerald
König, Vorstand der LGV-Frischgemüse, am Kutschkermarkt in
Wien-Währing das erste reife Wiener Gemüse des Jahres. Star unter den
Wiener Gemüse-Sorten ist der "Riese von Aspern" - eine alte,
besonders geschmackvolle Radieschen-Sorte. Aber auch saftige Gurken,
junger Häuptelsalat und grüner Paprika sind schon im Handel
erhältlich und geben einen wunderbaren Vorgeschmack auf das frische
Gemüse, das die Wienerinnen und Wiener erwartet.
Wiener Gemüse: Regional, naturnah und gentechnikfrei
"Bei Produkten aus der Region wissen die Konsumentinnen und
Konsumenten immer, woher diese kommen. Besonders beim Gemüse gilt:
Das Frischeste kommt ganz aus der Nähe. Und natürlich wirken sich
kurze Transportwege positiv auf die CO2-Bilanz aus", so
Umweltstadträtin Ulli Sima. "Darüber hinaus ist das Wiener Gemüse
garantiert gentechnikfrei", so Ulli Sima weiter. "Gemüse, das lange
Reisen hinter sich hat und über Tausende Kilometer transportiert
wurde, ist nicht vergleichbar mit dem Gemüse, das unsere
Gärtnerfamilien hier anbauen und das auf direktem Weg und wenige
Stunden nach der Ernte im Supermarkt landet", so Gerald König,
Vorstand der LGV-Frischgemüse.
Die Wiener GärtnerInnen bauen naturnah und umweltschonend an. "Das
beginnt bereits beim Anbau, so werden seit mehr als 20 Jahren Hummeln
zum Bestäuben der Pflanzen eingesetzt. Und anstelle von Chemiekeulen
verwenden die Gärtnerinnen und Gärtner Nützlinge zur
Schädlingsbekämpfung", so LGV-Traditionsgärtner Alexander
Ableidinger. Gekennzeichnet ist das LGV-Gemüse mit entsprechenden
Tafeln bzw. Etiketten bei den Preisschildern. Damit ist für die
KundInnen auf den ersten Blick erkennbar, welche Produkte aus Wien
stammen.
Traditionsreiche Radieschen-Sorte schon im Februar reif!
Die "Riesen von Aspern" sind bereits im Februar reif, da die
schnell wachsenden Knollen die kalte Morgenluft lieben. Die Knollen
dieser alten Radieschen-Sorte sind mit bis zu 5 cm Durchmesser
außergewöhnlich groß. Der Name stammt vom gleichnamigen Wiener
Ortsteil. Damit die jungen Pflanzen keinen Frost abbekommen, wachsen
die Radieschen im geschützten Anbau, genauso wie der Wiener
Häuptelsalat und die Gurken, die ebenfalls schon im Supermarkt
erhältlich sind. Bereits seit fünf Generationen ziehen die Wiener
GärtnerInnen diese Sorte und vermehren die Samen der besten Knollen
für die jeweils nächste Saison. 2009 wurde der "Riese von Aspern"
sogar in den "Club der Arche des guten Geschmacks" aufgenommen.
Umweltfreundlicher geschützter Anbau
Angebaut wird das Wiener Gemüse unter den schützenden Dächern der
Gewächshäuser. Die Luft in den Gewächshäusern wird in den
Wintermonaten mit CO2-neutraler Fernwärme aufgewärmt. Die
LGV-GärtnerInnen sparen durch die Nutzung von Fernwärme jährlich
über 50.000 Tonnen schädliche CO2-Emissionen ein. Durch die gute
Auswahl der Samen müssen die GärtnerInnen den Pflanzen keine
zusätzlichen Nährstoffe zuführen.
Einzigartig in Europa: Wien könnte sich selbst mit
Frischgemüse versorgen
Dass die heimische Frischgemüsesaison von der LGV eröffnet wird,
hat einen guten Grund. Denn mit einem Absatz von mehr als 52.000
Tonnen jährlich ist die genossenschaftlich organisierte
LGV-Frischgemüse der größte Wiener Versorger am Frischgemüsemarkt.
Die aktuell 108 Gärtnerbetriebe bewirtschaften gemeinsam eine
Anbaufläche von knapp 250 Hektar in Wien und Niederösterreich.
Jährlich werden unter anderem rund 900.000 Bund Radieschen, 16.000
Tonnen Paradeiser, 40 Millionen Stück Gurken und 6 Millionen
Salathäupteln geerntet. Damit könnte sich die Weltstadt Wien mit
ihren 1,7 Millionen EinwohnerInnen zur Gänze selbst mit Gemüse
versorgen.
Über die LGV-Frischgemüse:
Gegründet wurde die LGV im Jahr 1946 als "Landwirtschaftliche
Gemüse- und Obstverwertungsgesellschaft für Wien und Umgebung". Die
LGV-Frischgemüse ist genossenschaftlich organisiert. Die
LGV-GemüsegärtnerInnen bieten über die Saison vierzig verschiedene
frische Gemüsesorten an, von Melanzani über Tomaten, Paprika und
Gurken bis Brokkoli oder Vogerlsalat. Neben den Klassikern bauen sie
jedes Jahr auch neue Gemüsespezialitäten an, die durch ihre besondere
Form oder ihren einzigartigen Geschmack die österreichische
Gemüsevielfalt bereichern, wie zum Beispiel Ochsenherz-Paradeiser
oder Chili.
Jährlich spendet Österreichs größter Frischgemüseproduzent rund
180 Tonnen Frischgemüse an soziale Organisationen wie z. B. die
Wiener Tafel, die SOMA Märkte und die Vinzimärkte.
rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/pressebilder
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