• 08.03.2013, 13:16:22
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Generaldirektor Kogler auf Bundesländertour in Vorarlberg

Wien (OTS) - Im Zuge seiner Bundesländer-Tour besuchte der
Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Mag. Mag. (FH) Konrad
Kogler am 8. März 2013 Vorarlberg. Bei seinem Antrittsbesuch bei
Landeshauptmann Mag. Markus Wallner hob der Generaldirektor unter
anderem die ausgezeichnete Sicherheitslage im Land hervor sowie die
professionelle und bürgernahe Arbeit der Polizei.

Vorarlberg hat die höchste Aufklärungsquote in Österreich

Schon seit längerem kann Vorarlberg auf eine sehr stabile
Sicherheitslage bauen. Besonders deutlich wird dies durch die
Steigerung der Aufklärungsquote: Fast 60 Prozent der Fälle (59,7 %)
konnten die Polizistinnen und Polizisten im Bundesland letztes Jahr
aufklären. Damit liegt Vorarlberg österreichweit an der Spitze.
"Dieser Erfolg beruht einerseits auf dem Engagement der Beamtinnen
und Beamten in Vorarlberg und andererseits auf deren professionellen
Ermittlungsmethoden", sagte der Generaldirektor. "Die Spurensicherung
ist zentraler Bestandteil für die tägliche Polizeiarbeit. Dies wird
durch regelmäßige und umfassende Aus- und Fortbildungen auf hohem
Niveau gehalten."

Zusammenarbeit und Kooperation sind die zentralen Faktoren für
diesen Erfolg

"Die Zusammenarbeit der Polizei mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie
mit externen Sicherheitspartnern aus dem In- und Ausland ist für eine
gut funktionierende Polizeiarbeit unerlässlich. Hierbei ist die
Vorarlberger Polizei im absoluten Spitzenfeld", sagte der
Generaldirektor. Die Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Polizei
bei der Aufklärung von Straftaten durch Hinweise und Information. Die
Aufrechterhaltung des Vertrauens der Bevölkerung, die ihr Anliegen in
guten Händen wissen will, ist der Polizei Vorarlberg ein besonders
Anliegen. General Kogler betonte, dass Gesetze Maßstab und Grenzen
polizeilichen Handelns sind und Verhältnismäßigkeit und
Fingerspitzengefühl beim Einschreiten notwendig sind. Die Aufgabe der
Polizei ist es, Menschenrechte zu schützen und zu gewährleisten.

Die Erhöhung der Polizeipräsenz in der Öffentlichkeit sowie die
internationale Zusammenarbeit zählen für den Landespolizeidirektor
Dr. Hans-Peter Ludescher zu den Schwerpunkten der
Landespolizeidirektion Vorarlberg. Der Landespolizeidirektor betonte,
dass "eine gute Polizistin, ein guter Polizist, immer ein offenes Ohr
für die Anliegen der Menschen haben muss."

Gerade die geographische Lage Vorarlbergs im Vier-Länder-Eck -
Österreich, Deutschland, Schweiz, Lichtenstein - unterstreicht die
Wichtigkeit einer Kooperation, die im Ernstfall unbürokratisch und
schnell erfolgen kann. Beim Einsatz der Polizei auf dem Bodensee
gehört die internationale Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten
gewissermaßen zum Alltag. Wie groß die Einsatzbereitschaft und
Unterstützung aller Anrainerstaaten sein kann, wird bei Notfällen auf
See regelmäßig demonstriert. Besonders freut es den Generaldirektor
aber, dass die enge Zusammenarbeit auch über den Polizeialltag
hinausgeht, und es damit zu einem für alle bedeutsamen Wissens- und
Erfahrungsaustausch kommt.

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