Generaldirektor Kogler auf Bundesländertour in Vorarlberg

Wien (OTS) - Im Zuge seiner Bundesländer-Tour besuchte der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler am 8. März 2013 Vorarlberg. Bei seinem Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Mag. Markus Wallner hob der Generaldirektor unter anderem die ausgezeichnete Sicherheitslage im Land hervor sowie die professionelle und bürgernahe Arbeit der Polizei.

Vorarlberg hat die höchste Aufklärungsquote in Österreich

Schon seit längerem kann Vorarlberg auf eine sehr stabile Sicherheitslage bauen. Besonders deutlich wird dies durch die Steigerung der Aufklärungsquote: Fast 60 Prozent der Fälle (59,7 %) konnten die Polizistinnen und Polizisten im Bundesland letztes Jahr aufklären. Damit liegt Vorarlberg österreichweit an der Spitze. "Dieser Erfolg beruht einerseits auf dem Engagement der Beamtinnen und Beamten in Vorarlberg und andererseits auf deren professionellen Ermittlungsmethoden", sagte der Generaldirektor. "Die Spurensicherung ist zentraler Bestandteil für die tägliche Polizeiarbeit. Dies wird durch regelmäßige und umfassende Aus- und Fortbildungen auf hohem Niveau gehalten."

Zusammenarbeit und Kooperation sind die zentralen Faktoren für diesen Erfolg

"Die Zusammenarbeit der Polizei mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie mit externen Sicherheitspartnern aus dem In- und Ausland ist für eine gut funktionierende Polizeiarbeit unerlässlich. Hierbei ist die Vorarlberger Polizei im absoluten Spitzenfeld", sagte der Generaldirektor. Die Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Polizei bei der Aufklärung von Straftaten durch Hinweise und Information. Die Aufrechterhaltung des Vertrauens der Bevölkerung, die ihr Anliegen in guten Händen wissen will, ist der Polizei Vorarlberg ein besonders Anliegen. General Kogler betonte, dass Gesetze Maßstab und Grenzen polizeilichen Handelns sind und Verhältnismäßigkeit und Fingerspitzengefühl beim Einschreiten notwendig sind. Die Aufgabe der Polizei ist es, Menschenrechte zu schützen und zu gewährleisten.

Die Erhöhung der Polizeipräsenz in der Öffentlichkeit sowie die internationale Zusammenarbeit zählen für den Landespolizeidirektor Dr. Hans-Peter Ludescher zu den Schwerpunkten der Landespolizeidirektion Vorarlberg. Der Landespolizeidirektor betonte, dass "eine gute Polizistin, ein guter Polizist, immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen haben muss."

Gerade die geographische Lage Vorarlbergs im Vier-Länder-Eck -Österreich, Deutschland, Schweiz, Lichtenstein - unterstreicht die Wichtigkeit einer Kooperation, die im Ernstfall unbürokratisch und schnell erfolgen kann. Beim Einsatz der Polizei auf dem Bodensee gehört die internationale Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten gewissermaßen zum Alltag. Wie groß die Einsatzbereitschaft und Unterstützung aller Anrainerstaaten sein kann, wird bei Notfällen auf See regelmäßig demonstriert. Besonders freut es den Generaldirektor aber, dass die enge Zusammenarbeit auch über den Polizeialltag hinausgeht, und es damit zu einem für alle bedeutsamen Wissens- und Erfahrungsaustausch kommt.

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