BGF-Gütesiegel für AUVA-Landesstelle Wien: Verleihung mit Gesundheitsminister Alois Stöger am 8. März in der WGKK

Wien (OTS) - Die Verleihung des Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) am 8. März durch Gesundheitsminister Alois Stöger ist eine wichtige Anerkennung der Mitarbeiterförderung der AUVA-Landesstelle Wien. Das Gütesiegel wurde der AUVA-Landesstelle Wien für den Zeitraum 2013 bis 2015 und die Erfolge des AUVA-Projektes "Ge!Mit" zuerkannt. Mag. Friederike Lackenbauer, Direktorin AUVA-Landesstelle Wien, und Rudolf Silvan, Vorsitzender des Landesstellenausschusses der AUVA-Landesstelle Wien, übernahmen die Auszeichnung nach der Kurzpräsentation der wichtigsten Projektergebnisse.

"Wir sind um Sie besorgt" - dieser Leitspruch der AUVA-Prävention gilt nicht nur für die rund 4,7 Millionen Versicherten und ihre Arbeitgeber, sondern natürlich auch für die rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AUVA-Landesstelle Wien. Mit konkreten Projekten und Programmen zur nachhaltigen Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz wurde bereits im Jahre 2007 begonnen. Damals wurde die Einführung des Sicherheits- und Gesundheitsmanagement Systems (AUVA-SGM) in der Landesstellen-Außenstelle St. Pölten gestartet. Als erste AUVA-Einrichtung konnte die Außenstelle St. Pölten die offizielle SGM-Zertifizierung im Juli 2010 erfolgreich bestehen.

Auf die Erkenntnisse dieses Pilotprojekts wurde in der nächsten wichtigen Etappe, dem Projekt "Ge!Mit" (Gesunde Mitarbeiter), aufgebaut. Auch hier fungierte die für die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland zuständige und mit rund 42 Prozent aller Versicherten mit Abstand größte Landesstelle der AUVA als Vorreiter. Das AUVA-weite "Ge!Mit" startete in Wien 2009 und konnte Ende Jänner 2012 mit einer Mitarbeiterveranstaltung abgeschlossen werden. Dieser Abschluss war gleichzeitig Start des SGM-Projektes, das nach der Einführung eines umfassenden Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystems zur Zertifizierung der Landesstelle gemeinsam mit den Außenstellen führen soll.

"Wir haben in der AUVA-Landesstelle Wien ein sehr engagiertes Team, das die Anliegen der Versicherten in den Mittelpunkt stellt. Da ist es umso wichtiger für sie optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das Ge!Mit -Projekt hat bereits wichtige Impulse zur ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsförderung gesetzt. Jetzt können wir bei der Vorbereitung der SGM-Zertifizierung auf den bisherigen Erfolgen aufbauen und die Nachhaltigkeit sicherstellen", freut sich Mag. Friederike Lackenbauer, Direktorin der AUVA-Landesstelle Wien, anlässlich der feierlichen Verleihung des Gütesiegels.

Gesunde MitarbeiterInnen: zentrales Anliegen von Ge!Mit

Als gemeinsame Projektziele wurden definiert:

  • Vorbeugung von Krankheiten am Arbeitsplatz
  • Stärkung der Gesundheitspotenziale
  • Verbesserung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz.

Die Ergebnisse der abteilungsübergreifenden Gesundheitszirkel "Kommunikation" und "Gesundheit" führten zum Beispiel zu

  • Veranstaltungen zu den Themen Rückenschule, gesunde Ernährung, Work-Life-Balance und Burn-Out-Prävention,
  • Nordic-Walking-Gruppen und
  • einer Erweiterung des Küchenangebots.

Gesundheitszirkel bzw. Workshops lösten abteilungsspezifische Probleme strukturiert und verbesserten das Miteinander nachhaltig. Unter Beteiligung der Führungskräfte wurden gemeinsame Ziele und Abläufe festgelegt, der Informationsfluss wurde verbessert und die Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ein neues Belohnungssystem unterstrichen.

AUVA-SGM: Arbeitsbedingungen kontinuierlich verbessern

Die Aufgabe des Sicherheits- und Gesundheitsmanagements ist es, die Arbeitsbedingungen kontinuierlich zu verbessern. Es umfasst alles, was direkt oder indirekt mit Sicherheit und Gesundheit zu tun hat. Damit stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt: Sie können mitgestalten und ihre Wünsche und Erfahrungen zur Verbesserung der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz einbringen.

Das AUVA-SGM bringt zahlreiche Vorteile:

  • erhöhte Einbindung in die Arbeits- und Arbeitsplatzgestaltung,
  • fortlaufende Angebote an gesundheitsfördernden Aktivitäten,
  • verbesserte Kommunikation,
  • wichtige Kenntnisse für kritische Situationen und Notfälle
  • Erhöhung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

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Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000 Selbständige
sowie 1,4 Millionen Schüler, Studenten und Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr. Die Landesstelle Wien betreut in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland 42 Prozent der AUVA-Versicherten. Pro Jahr erhalten 120.000 Verletzte in den Wiener AUVA-Unfallkrankenhäusern Meidling und Lorenz Böhler sowie 1.900 Patienten in den Rehabilitationszentren Wien-Meidling und Weißer Hof, Klosterneuburg, die bestmögliche Behandlung. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA - die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

Rückfragen & Kontakt:

Gabriela Würth
Öffentlichkeitsarbeit der AUVA-Landesstelle Wien
Telefon mobil: 0676-33 24 879
E-Mail: gabriela.wuerth@auva.at
Im Internet: www.auva.at/wien

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