- 07.03.2013, 12:51:04
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Karlheinz Töchterle: Gezielte Maßnahmen für Frauen in Wissenschaft und Forschung
Wissenschafts- und Forschungsminister zum Internationalen Frauentag - Anteil an Professorinnen weiter im Steigen begriffen - Maßnahmen im Rahmen der Leistungsvereinbarungen
Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister zum Internationalen
Frauentag - Anteil an Professorinnen weiter im Steigen
begriffen - Maßnahmen im Rahmen der Leistungsvereinbarungen =
Wien (OTS) - "Wissenschaft und Forschung sind weite Felder - sie
bieten zahlreiche Möglichkeiten, die gleichwohl von Frauen nicht
überall zur Gänze wahrgenommen werden bzw. werden können", so
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle.
Anlässlich des morgigen Internationalen Frauentags verweist der
Minister auf mehrere Maßnahmen, um Frauen in Wissenschaft und
Forschung gezielt zu unterstützen. Dazu zählen etwa die beiden
FWF-Programme Hertha Firnberg und Elise Richter zur Förderung von
Nachwuchswissenschaftlerinnen. Weiters wurden in den zu Jahresende
abgeschlossenen Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten
entsprechende Schritte gesetzt, um Karriereperspektiven zu eröffnen.
Sie reichen von Professorinnenlaufbahnstellen und Initiativen im
Post-Doc-Bereich über geschlechterspezifische Studien und budgetäre
Maßnahmen bis hin zu unterstützenden Angeboten beim Wiedereinstieg
und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung. Weiters gilt an den
Universitäten eine 40prozentige Frauenquote in sämtlichen Gremien.
Bei den Studierenden gibt es eine weibliche Mehrheit: 53 Prozent der
Studierenden an Universitäten sind weiblich. Der Frauenanteil bei den
Professoren ist zuletzt weiter gestiegen und liegt mittlerweile bei
21,5 Prozent: Im Vergleich zu 10,4 Prozent im Jahr 2000 hat sich der
Anteil damit verdoppelt. Auch beim wissenschaftlichen und
künstlerischen Personal konnte der Frauenanteil gesteigert werden
(von 25,2 Prozent im Jahr 2000 auf 34 Prozent im Jahr 2012). An der
Spitze der heimischen Universitäten holen die Frauen ebeno auf:
Derzeit gibt es vier Rektorinnen (Sonja
Hammerschmid/Veterinärmedizinische Universität Wien, Christa
Neuper/Universität Graz, Sabine Seidler/Technische Universität Wien,
Eva Blimlinger/Akademie der bildenden Künste Wien), im Herbst folgt
an der Medizinischen Universität Innsbruck (Helga Fritsch) die fünfte
Rektorin. Unter den Vizerektor/innen liegt der Anteil bei 50 Prozent,
in den Universitätsräten liegt der Frauenanteil bei den von der
Bundesregierung nominierten Mitgliedern deutlich über den gesetzlich
vorgesehenen 40 Prozent. Bei den Fachhochschulen gab es im
Studienjahr 2010/2011 rund 36 Prozent weibliche
Studiengangsleiterinnen.
Im Wissenschafts- und Forschungsministerium werden zwei der drei
Sektionen von Frauen geleitet (Sektion II: Mag. Barbara Weitgruber,
Sektion III: Dr. Elisabeth Freismuth). Dr. Roberta Schaller-Steidl
leitet die Stabstelle Gender und Diversity, die vor zwei Jahren
eingerichtet wurde. Auch Universitätenkonferenz (uniko),
Wissenschaftsfonds FWF und die Österreichische Akademie der
Wissenschaften (ÖAW) haben entsprechende Foren, um etwa Anliegen der
Gleichberechtigung entsprechend zu vertreten.
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