- 07.03.2013, 10:44:00
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Spindelegger und Berlakovich: Ländlicher Raum ist Rückgrat für Österreich und schafft das Fundament für Lebensqualität
Erfolgsformel: 50% EU-Mittel und 50% nationale Kofinanzierung ergeben 100% Zukunft für Österreich
Utl.: Erfolgsformel: 50% EU-Mittel und 50% nationale Kofinanzierung
ergeben 100% Zukunft für Österreich =
Wien (OTS) - "Land- und Forstwirtschaft sind und bleiben für uns
Kernpunkte. Das haben wir bei den Verhandlungen zum EU-Finanzrahmen
2014-2020 wieder bewiesen. Für Österreich standen dabei vor allem die
ländliche Entwicklung und damit das Schicksal unserer
Landwirtschaftsbetriebe, darunter viele Biobauern und Bergbauern, im
Mittelpunkt. Mit dem erzielten Ergebnis konnten wir eine
Zukunftsperspektive für den ländlichen Raum sicherstellen. Diese
müssen wir nun mit Leben erfüllen", erklärte Vizekanzler und
Außenminister Michael Spindelegger heute bei einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich.
"Wir wollen den ländlichen Raum offensiv ausbauen, denn er sichert
die Lebensqualität der Menschen in Österreich und erbringt
vielfältige Leistungen für die Gesellschaft: Von der Versorgung mit
hochwertigen Lebensmitteln, über den Erhalt von Natur und Umwelt bis
zur Sicherung von Arbeitsplätzen und regionaler Wertschöpfung",
erklärt Berlakovich. "Mit der Einigung auf den EU-Finanzrahmen 2014
bis 2020 wurden knapp 4 Milliarden Euro EU-Mittel für die Fortsetzung
unseres erfolgreichen Weges einer ökologischen und nachhaltigen
Agrarpolitik fixiert. Nun geht es darum, die nationale Kofinanzierung
im Verhältnis 50:50 abzusichern", unterstreicht Berlakovich.
Lebensministerium startet "Allianz fürs Land" für moderne
Ländliche Entwicklung
Parallel zu den Verhandlungen zur zukünftigen Ausgestaltung der
Gemeinsamen Agrarpolitik auf europäischer Ebene, wird in Österreich
bereits intensiv an der Erstellung eines modernen Programm für die
Ländliche Entwicklung gearbeitet. Das Lebensministerium hat dafür
einen breit angelegten, transparenten und offenen Arbeitsprozess
unter dem Motto "Allianz fürs Land" mit Bäuerinnen und Bauern,
Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung- und Beratung
und vielen weiteren gestartet. In Wien findet heute der erste
Strategie-Dialog zur Ländlichen Entwicklung statt, wo gemeinsam an
konkreten Maßnahmen für das Programm gearbeitet wird. "Ich will die
Ansprüche eines vitalen ländlichen Raums mit den drängenden
ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen der Zukunft
in Einklang bringen. Mit den Strategie-Dialogen erhalten wir wichtige
Impulse dafür", erklärt Berlakovich. Weitere Veranstaltungen werden
im März und April auch in Vorarlberg, Oberösterreich und der
Steiermark stattfinden. Die Programmerstellung soll bis Ende des
Jahres abgeschlossen sein.
Zukünftige Schwerpunkte für ländlichen Raum
"Ein modernes Programm für eine zukunftsträchtige Ländliche
Entwicklung muss auf mehreren festen Beinen stehen, um den künftigen
Herausforderungen gerecht zu werden. Wir brauchen Investitionsanreize
für bäuerliche Betriebe und damit für die regionale Wirtschaft. Ein
Umweltprogramm, das seinen Namen weiter verdient. Einen Ausgleich von
Benachteiligungen für Bergbauern, einen Bildungsschwerpunkt speziell
für junge Menschen, Vermarktungs- und Qualitätsprogramme und die
gezielte Förderung von Leader Projekten für eine vitale
Dorfentwicklung. Die nachhaltige Produktion von qualitativ
hochwertigen und leistbaren Lebensmitteln muss als unsere oberste
Maxime weiterhin im Mittelpunkt stehen", zeigt Minister Berlakovich
einige der zukünftigen Schwerpunkte in der Ländlichen Entwicklung
auf.
"Was den ländlichen Raum stärkt, ist für ganz Österreich wichtig.
Denn ein wettbewerbsfähiger ländlicher Raum ist nicht nur
Grundvoraussetzung für eine flächendeckende bäuerliche
Landwirtschaft, sondern auch für die Versorgung mit sicheren,
gesunden Lebensmitteln und für den Erhalt eines intakten
Umweltsystems", sind sich Spindelegger und Berlakovich einig.
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