• 07.03.2013, 09:41:59
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Bures: Frauenförderung zeigt Erfolge - bereits ein Drittel Frauen in BMVIT-Aufsichtsräten

Technik und Innovation als Schwerpunkte der BMVIT-Maßnahmen

Utl.: Technik und Innovation als Schwerpunkte der BMVIT-Maßnahmen =

Wien (OTS/BMVIT) - "Frauen verdienen immer noch um 25 bis 30 Prozent
weniger als Männer. Frauenförderungsmaßnahmen sind deshalb weiterhin
dringend notwendig, denn ohne Gegenmaßnahmen wird sich diese
Ungleichbehandlung nicht ändern. Wir brauchen hier ganz gezielte, auf
die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Fördermaßnahmen", so
Infrastrukturministerin Doris Bures anlässlich des morgigen
internationalen Frauentags. ****

Frauen sind vor allem in technischen, naturwissenschaftlichen und
innovativen Berufen immer noch deutlich unterrepräsentiert. Und das
ist schade für die Frauen, weil gerade diese Sektoren große
Zukunftsperspektiven bieten. Und es ist schade für die betroffenen
Branchen, weil ihnen dadurch das Potential, das Wissen, der
Blickwinkel und die Lösungsansätze von mehr als 50 Prozent der
Bevölkerung entgehen. Deshalb leistet das Infrastrukturministerium
BMVIT auch eine Reihe an speziellen Förderungsmaßnahmen. "Wir fördern
Frauen in technischen Berufen auf mehreren Ebenen. Rund 500
Schülerinnen ab 15 Jahren werden im Sommer Praktika in Forschungs-
und Entwicklungsabteilungen renommierter Institute und Einrichtungen
machen. 300 Studentinnen bekommen über das BMVIT jedes Jahr
hochwertige Forschungspraktika finanziert und wir fördern
gendergerechte Innovationen sowie Dissertantinnen heuer mit zwei
Millionen Euro", so die Ministerin. Dazu kommen noch Förderungen für
Chancengleichheit in der angewandten Forschung (z.B. durch
Mentoring). Insgesamt macht dieses Förder-Paket für Frauen des BMVIT
heuer 4,2 Millionen Euro aus.

Darüber hinaus setzt sich die Infrastrukturministerin auch in
anderen Bereichen ihrer Ressortzuständigkeit für Frauenförderung ein.
Die Forschungsförderungsgesellschaft FFG nimmt seit Oktober 2010
verpflichtend Gender-Aspekte in ihren Bewertungskatalog für
Projektanträge auf. Die eingeforderten Gender-Kriterien sind sehr
umfassend und betreffen sowohl den Gegenstand der Projekte als auch
ihre Folgewirkung, die Zusammensetzung der Forschungsteams sowie die
Arbeitsbedingungen bei den Antragsstellerinnen und -stellern. Also
kurzum - Förderung bekommt, wer Frauen fördert.

Jedes dritte Aufsichtsratsmandat ist weiblich

Auch die Aufsichtsräte von Unternehmen, an denen das BMVIT beteiligt
ist, sind deutlich weiblicher geworden. War beim Amtsantritt von
Ministerin Bures im Jahr 2009 nur jeder fünfte Aufsichtsratsposten
von einer Frau besetzt (19,3 Prozent Frauenanteil), so ist es aktuell
jeder dritte (32,65 Prozent Frauenanteil). In fünf Unternehmen mit
BMVIT-Beteiligung liegt der Frauenanteil sogar bei 50 Prozent oder
höher. Zum Vergleich: Laut einer aktuellen Studie der Arbeiterkammer
weisen die Aufsichtsräte der 20 Firmen, die im Leitindex ATX
enthalten sind, einen Frauenanteil von nur 12 Prozent auf.

Auch in bisher absolut männerbeherrschten Domänen im Bereich des
BMVIT sind seit dem Amtsantritt von Ministerin Bures Frauen tätig. So
hat die Verkehrsministerin die Juristin Claudia Kahr zur
Aufsichtsratsvorsitzenden der Autobahn- und
Schnellstraßen-Finanzierungsgesellschaft Asfinag bestellt und auch
die Sektion "Verkehr" des BMVIT hat mit Ursula Zechner erstmals eine
Frau als Chefin.

"Frauen können mehr. Ich sehe es als meine Aufgabe, Frauen neue
Möglichkeiten zu zeigen, die es in der Arbeitswelt - abseits
traditioneller Frauenberufe - gibt, und Frauen, die sich dafür
entschieden haben, zu unterstützen. Das stärkt die betroffenen
Frauen, aber auch die heimische Wirtschaft, die dadurch neue Impulse
erhält", so Bures abschließend. (Schluss)

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