• 06.03.2013, 11:32:59
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IUSY-Ginner tief betroffen vom Tod Hugo Chávez': Kampf für gerechte Gesellschaft geht weiter!

Chávez spendete progressiven Kräften in aller Welt Hoffnung und läutete positive Wende im zuvor krisengebeutelten Lateinamerika ein

Utl.: Chávez spendete progressiven Kräften in aller Welt Hoffnung
und läutete positive Wende im zuvor krisengebeutelten
Lateinamerika ein =

Wien (OTS) - Tief betroffen zeigt sich Boris Ginner, Vizepräsident
der International Union of Socialist Youth (IUSY), vom Ableben des
venezolanischen Präsidenten Hugo Rafael Chávez Frias. "Die Politik
von Hugo Chávez wirkte weit über die Grenzen seines Landes hinaus und
gab Hoffnung, dass der Kampf für eine andere, gerechtere Gesellschaft
auch heute möglich ist. Mit zahlreichen Kooperationsprojekten hat die
Regierung Chávez gerade auch in benachbarten lateinamerikanischen
Ländern zur Bekämpfung der Armut, der Arbeitslosigkeit und zur
Verbesserung der Lebensbedingungen von Millionen von Menschen einen
unermesslichen solidarischen Beitrag geleistet", betont Ginner.

"Zum ersten Mal wurde dank Chávez Politik für die arme
Bevölkerungsmehrheit gemacht - nicht für die kleine reiche US- oder
europäischstämmige Elite. Die achtbaren Sozialmissionen konnten
innerhalb von 10 Jahren, zwischen 1998 und 2008, die Armut von 55 auf
31 Prozent drücken. Kindersterblichkeit und Analphabetismus wurde
erfolgreich der Kampf angesagt - und mit sozialen Wohnbauprogrammen
der Regierung wurden auch weite Teile von barrios und Armenvierteln
Vergangenheit", so Ginner zu den Verdiensten von Hugo Chávez.

Die progressive Entwicklung in Lateinamerika, wo viele Länder in
einem von Chávez mit initiierten Befreiungsschlag die massiven
Wirtschaftskrisen der späten 1990er Jahre überwinden konnten, ist für
Ginner ein leuchtendes Beispiel für Europa: "Statt
Kaputtsparprogramme und neoliberale Kürzungspolitik, die in Verarmung
und Massenarbeitslosigkeit führen, wurden in Lateinamerika sinnvolle
Projekte der Umverteilung von oben nach unten, der Verstaatlichung
von Schlüsselindustrien und der aktiven Armutsbekämpfung
durchgeführt." Eine Abkehr vom Weg in den wirtschaftlichen Selbstmord
wäre auch für Europa höchste Zeit, wolle man nicht zum
Pleitekontinent mutieren, so Ginner.

"Es ist ein äußerst schmerzlicher Tag - nicht nur für progressive
Kräfte in Lateinamerika, sondern in der ganzen Welt. Aber wir wissen:
Der Kampf für eine andere, bessere Gesellschaft, in der nicht die
Profite Weniger zählen, sondern die Bedürfnisse aller, geht unbeirrt
weiter", betont Ginner, der den Angehörigen und der Familie des
verstorbenen Präsidenten sein aufrichtiges Mitgefühl übermittelt. Die
IUSY ist der weltweite Dachverband aller sozialistischen und
sozialdemokratischen Jugendbewegungen und hat ihren Sitz in Wien.

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