• 06.03.2013, 10:01:09
  • /
  • OTS0054 OTW0054

Kommunalwirtschaftsforum 2013

"Lebensqualität trotz Sparpaket - Gemeinsam, regional und nachhaltig für die Zukunft investieren" - 20.-21. März 2013, Congress Innsbruck

Congress Innsbruck

Utl.: "Lebensqualität trotz Sparpaket - Gemeinsam, regional und
nachhaltig für die Zukunft investieren" - 20.-21. März 2013,
Congress Innsbruck =

Innsbruck (OTS) - Lebensqualität trotz Sparpaket

Das Kommunalwirtschaftsforum 2013 steht heuer unter dem Motto
"Lebensqualität trotz Sparpaket. Gemeinsam, regional und nachhaltig
für die Zukunft investieren". Die Initiatorengruppe PORR,
Raiffeisen-Leasing, Siemens Österreich und VASKO+PARTNER, sind wieder
die Veranstalter des dritten Kommunalwirtschaftsforums, KWF, das vom
20. bis 21. März in Innsbruck stattfindet. "Lebensqualität ist der
zukünftige Erfolgsfaktor für Gemeinden und auf Langfrist gesehen die
einzige Chance wie Gemeinden ihre Bewohner behalten können. Dabei
dürfen Gemeinden nicht müde werden, innovativ und über Generationen
hinaus zu planen und denken", ist Edgar Hauer, Raiffeisen Leasing und
Sprecher der Initiatorengruppe des KWF, überzeugt. Das ungebremste
Interesse am KWF beweist auch die Brisanz des Themas Lebensqualität -
wie auch Helmut Mödlhammer, Präsident des Österreichischen
Gemeindebundes, bestätigt. Mödlhammer betont den Stellenwert von
Lebensqualität als Wettbewerbsvorteil für Kommunen: "Die Gemeinde ist
in Österreich nicht nur die kleinste organisatorische Einheit, sie
ist in der Regel auch 'Lebenswelt' für die Menschen. Dort entscheidet
sich, ob sich jemand wohlfühlt, ob er mit seinem Leben zufrieden ist,
ob er die Rahmenbedingungen vorfindet, die ihn als Person glücklich
machen. Um diese Lebensqualität sicherzustellen bedarf es einer
gewissen Infrastruktur. Für junge Menschen ist relevant, ob es
Wohnungen, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen gibt. Für die ältere
Generation sind vielleicht andere Dinge von Bedeutung. Betreuung,
Pflege, Freizeitangebote, u.v.m. Für die verantwortlichen
Kommunalpolitiker ist die Vielfalt an Bedürfnissen oft eine
Gratwanderung, fast immer aber eine gewaltige Herausforderung. Die
Menschen erwarten viel von den Gemeinden. Von der Wiege bis zu Bahre
sind wir praktisch für alles zuständig. Und wir sind jene Einheit,
die für die Bevölkerung am greifbarsten ist. Wenn etwas nicht passt,
bekommt es der Bürgermeister sofort zu spüren. Mehr Bürgernähe geht
gar nicht. Daher genießen wir Kommunalpolitiker auch das mit Abstand
höchste Vertrauen aller politischen Ebenen. Weil unser Handeln sehr
unmittelbar und wahrnehmbar ist. Und weil es einen großen Anteil an
der Lebensqualität von Menschen hat."

Transparenz und Kostenwahrheit

Der aktuelle Transferbericht, erstellt vom Zentrum für
Verwaltungsforschung, KDZ, kommt zu einem klaren Fazit: Es ist mehr
Übersicht und Klarheit über die Finanzflüsse zwischen Länder und
Kommunen notwendig, da gibt es einiges an Einsparungspotential, das
den Gemeinden zu Gute kommen könnte. Thomas Weninger, Generalsekretär
des Österreichischen Städtebundes, betont, dass Gemeinden immer
stärker finanziell ausgeblutet werden, gleichzeitig werden ihnen aber
immer mehr Aufgaben zugeschoben. Gerade in puncto Finanzierungsfragen
sind Kommunen auf innovative Konzepte angewiesen. Weninger spricht
sich für mehr Steuerautonomie für Gemeinden aus.

Neben politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologische
Faktoren zählen die persönliche Sicherheit, die
Gesundheitsversorgung, das Bildungswesen und Verkehrsangebote zur
Lebensqualität einer Stadt. "Österreichs Städte bieten ihre
Leistungen auf einem international hohen Niveau an und sorgen für
eine vorbildliche kommunale Infrastruktur", so Weninger. Dies zeigen
auch die Ergebnisse des jährlich erhobenen "Städtebarometer" von
Sora, Institute for Social Research, die belegen, dass
österreichische Stadtbewohner mit der Lebensqualität an ihrem Wohnort
sehr zufrieden sind. Die überwiegende Mehrheit der Befragten ist der
Meinung, dass kommunale Dienstleistungen nicht privatisiert werden
sollen. Öffentliche Aufgaben sollen in öffentlicher Hand bleiben, da
kommunale Leistungen Arbeitsplätze sichern und die lokale Wirtschaft
stärken.

"Da der Prozess der Verstädterung anhält und Städte ungebrochen
wachsen, ist eine nachhaltige Planung gefragt: Intelligente Städte
von morgen müssen auf ihre Energieeffizienz achten und gemeinsam mit
ihrem Umland Mobilitäts-Konzepte planen um dem erhöhten
Verkehrsaufkommen entgegenzuwirken. Dazu ist unter anderem nötig,
dass Wohn- und Arbeitsorte möglichst nah beieinander und, dass
Einkaufs- und Freizeiteinrichtungen gut erreichbar sind. Nur so
werden wir es schaffen, die Umwelt- und Klimabelastung zu reduzieren
und die hohe Lebensqualität in Städten beizubehalten", erklärt
Weninger.

Eine spannende Zukunft

Das Kommunalwirtschaftsforum ist Treffpunkt der
Entscheidungsträger auf Gemeindeebene wie auch aller wirtschaftlichen
Partner. Neben ausreichenden Möglichkeiten zum Netzwerken bietet das
KWF mit seinen hochkarätigen Vortragenden ein breites Spektrum an
Themen wie auch spannenden Einblicken in mögliche Zukunftsszenarien.
Neben Keynotespeakern wie u. a. Gert G. Wagner, Mitglied des
Vorstandes des Institutes für Wirtschaftsforschung, Berlin,
verspricht der Schweizer Universitätsprofessor Stephan Sigrist einen
Blick in die Zukunft und verrät seine Thesen zu den Rahmenbedingungen
von morgen.

Drei Themenkreise prägen den Nachmittag - die als Workshops
aufgebauten Module können einzeln besucht werden: gemeinsam
investieren, regionale Wertschöpfung als auch nachhaltige
Energienutzung sind die Stichworte der Module. Neben Präsentationen
von herausragenden, bereits realisierten Projekten, stehen die
jeweils Projektverantwortlichen dem Publikum für Fragen und
Diskussionen zur Verfügung stehen.

Der zweite Kongresstag beschäftigt sich mit den Trends der
Kommunalwissenschaft - als Highlight des Tages präsentiert Harald
Pitters den Gemeindeinvestitionsbericht. Damit erhalten die
KWF-Teilnehmer einen exklusiven Überblick über die Potentiale wie
auch die brachliegenden Bereiche in Kommunen. Bürgermeister wie auch
mit Gemeinden kooperierende Unternehmen profitieren von den
Informationen durch die erhobenen Daten des
Gemeindeinvestitionsberichtes, welche Investitionen geplant sind bzw.
welche erwünscht - aber noch ohne Umsetzungslösung in der Luft
schweben.

www.kommunalwirtschaftsforum.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KOP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel