Für Thekla Carola Wied geht es am 6. März in ORF 2 "Nicht ohne meinen Enkel"

ORF/ARD-Drama mit Muriel Baumeister, Andreas Lust und Christian Kohlund in weiteren Rollen

Wien (OTS) - Dunkle Gewitterwolken über der Pension zur Sonne - denn am Mittwoch, dem 6. März 2013, geht es für Publikumsliebling Thekla Carola Wied um 20.15 Uhr in ORF 2 "Nicht ohne meinen Enkel". Im gleichnamigen ORF/ARD-Drama kämpft sie gegen die eifersüchtige Schwiegertochter und für das Wohl ihres geliebten Enkelsohnes, als ein Schicksalsschlag den Generationenkonflikt endgültig eskalieren lässt. Unter der Regie von Florian Froschmayer ("Tatort", "Der letzte Bulle") sind neben Thekla Carola Wied in weiteren Rollen u. a. die beiden Österreicher Muriel Baumeister ("Glücksbringer", "Seine Mutter und ich") und Andreas Lust ("Schnell ermittelt") als Schwiegertochter und Sohn, Christian Kohlund ("Das Traumhotel") als Nachbar sowie Enzo Gaier als Enkelsohn zu sehen. Vor der Kamera standen weiters Simon Hatzl, Patricia Aulitzky, Ulli Maier, Stefan Matousch u. a. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Martin Douven. Die Dreharbeiten fanden in der Steiermark (u. a. in Graz, Sebersdorf und St. Johann bei Herberstein) und in Wien statt.

Thekla Carola Wied: "Ein zeitgemäßes Thema"

Die in München lebende Berlinerin mit Ferienwohnsitz im Salzkammergut spielt die, um das Wohl ihres Enkelsohnes Tobias bemühte, Franziska Sendner: "Eine schöne Rolle mit einem sehr guten Drehbuch. Franziskas Schwiegertochter, gespielt von Muriel Baumeister, ist auf die Liebe zu Tobias eifersüchtig und befürchtet, dass sie die beiden ganz bewusst entfremden möchte. Franziska ist eine großbürgerliche Akademikerin, die ein eigenes Bild von der Zukunft ihres Enkelsohns hat und ihn viel lieber in Wien studierend als in einer Gastwirtschaft endend sehen will. Ein zeitgemäßes Thema, weil Eltern doch immer gewisse Erwartungen haben", so Publikumsliebling Thekla Carola Wied.

Muriel Baumeister: "Sehr realitätsnah"

Die Österreicherin Muriel Baumeister ist in der Rolle von Franziskas Schwiegertochter zu sehen: "Schwiegermutter und die Schwiegertochter sind nicht besonders eng miteinander - und das ist schon vorsichtig formuliert und untertrieben. Die Eifersucht dreht sich auch um Martin, meinen Mann, aber hauptsächlich um den Buben. Im Prinzip ist es ein kaukasischer Kreidekreis von Brecht: Jeder zieht an dem Kind, und irgendwann sagt die Klügere von beiden - in diesem Fall die Großmutter -, dass es keinen Sinn hat, für das Wohl des Kindes. Ich glaube, der Film ist sehr realitätsnah, weil es wohl vielen Großmüttern und Schwiegertöchtern so geht, dass unter einer Scheidung oder schwierigen Familienverhältnissen, wie nach dem Tod eines Elternteils, besonders das Kind darunter leidet."

Andreas Lust: "Zwischen zwei Welten"

"Schnell ermittelt"-Gerichtsmediziner Andreas Lust spielt Franziskas Sohn bzw. Silkes Ehemann und "einen liebenden Vater, einen starken Familienmenschen. Martin ist jemand, der zwischen zwei Welten pendelt und der sich zwischen zwei Welten zerreißt. Er kommt aus einem Gutbürgertum aus der Stadt, zieht aufs Land und versucht, sich dort mit seiner Familie etwas aufzubauen. Er fungiert praktisch als Mediator zwischen zwei Welten. Das Publikum darf sich auf jeden Fall gute Unterhaltung erwarten."

Mehr zum Inhalt

Die pensionierte Lehrerin Franziska Sendner (Thekla Carola Wied) und ihre Schwiegertochter Silke (Muriel Baumeister) haben seit Jahren ein angespanntes Verhältnis. Denn diese findet, Franziska verwöhnt ihren Enkel zu sehr, wenn er bei ihr ist. Obwohl die Besuche oftmals für beide eine harte Geduldsprobe sind, müssen sie dem Familienfrieden zuliebe miteinander auskommen. Der neunjährige Tobias (Enzo Gaier) ist das Ein und Alles der pensionierten Lehrerin. Zwischen den beiden grundverschiedenen Frauen steht Martin (Andreas Lust), Franziskas Sohn und Silkes Ehemann. Als der Vater des Buben tödlich verunglückt, verschärfen sich die Differenzen und Silke beginnt, den Kontakt zwischen Oma und Enkel drastisch einzuschränken. Schließlich weiß sich die verzweifelte Großmutter nicht mehr anders zu helfen, als ein Besuchsrecht per Gericht durchzusetzen. Ihr Nachbar und Vertrauter Werner (Christian Kohlund), der seit längerem tiefe Gefühle für Franziska hegt, warnt sie eindringlich vor diesem Schritt.

"Nicht ohne meinen Enkel" ist eine Koproduktion von MR-Film, Maran Film, ARD Degeto und ORF, hergestellt mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien und Cinestyria Filmcommission and Fonds.

"Nicht ohne meinen Enkel" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf http://tvthek.ORF.at abrufbar.

Mehr Infos zum Inhalt sind online unter http://presse.ORF.at verfügbar.

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