- 05.03.2013, 12:36:30
- /
- OTS0151 OTW0151
Für Thekla Carola Wied geht es am 6. März in ORF 2 "Nicht ohne meinen Enkel"
ORF/ARD-Drama mit Muriel Baumeister, Andreas Lust und Christian Kohlund in weiteren Rollen
Utl.: ORF/ARD-Drama mit Muriel Baumeister, Andreas Lust und
Christian Kohlund in weiteren Rollen =
Wien (OTS) - Dunkle Gewitterwolken über der Pension zur Sonne - denn
am Mittwoch, dem 6. März 2013, geht es für Publikumsliebling Thekla
Carola Wied um 20.15 Uhr in ORF 2 "Nicht ohne meinen Enkel". Im
gleichnamigen ORF/ARD-Drama kämpft sie gegen die eifersüchtige
Schwiegertochter und für das Wohl ihres geliebten Enkelsohnes, als
ein Schicksalsschlag den Generationenkonflikt endgültig eskalieren
lässt. Unter der Regie von Florian Froschmayer ("Tatort", "Der letzte
Bulle") sind neben Thekla Carola Wied in weiteren Rollen u. a. die
beiden Österreicher Muriel Baumeister ("Glücksbringer", "Seine Mutter
und ich") und Andreas Lust ("Schnell ermittelt") als Schwiegertochter
und Sohn, Christian Kohlund ("Das Traumhotel") als Nachbar sowie Enzo
Gaier als Enkelsohn zu sehen. Vor der Kamera standen weiters Simon
Hatzl, Patricia Aulitzky, Ulli Maier, Stefan Matousch u. a. Das
Drehbuch stammt aus der Feder von Martin Douven. Die Dreharbeiten
fanden in der Steiermark (u. a. in Graz, Sebersdorf und St. Johann
bei Herberstein) und in Wien statt.
Thekla Carola Wied: "Ein zeitgemäßes Thema"
Die in München lebende Berlinerin mit Ferienwohnsitz im Salzkammergut
spielt die, um das Wohl ihres Enkelsohnes Tobias bemühte, Franziska
Sendner: "Eine schöne Rolle mit einem sehr guten Drehbuch. Franziskas
Schwiegertochter, gespielt von Muriel Baumeister, ist auf die Liebe
zu Tobias eifersüchtig und befürchtet, dass sie die beiden ganz
bewusst entfremden möchte. Franziska ist eine großbürgerliche
Akademikerin, die ein eigenes Bild von der Zukunft ihres Enkelsohns
hat und ihn viel lieber in Wien studierend als in einer
Gastwirtschaft endend sehen will. Ein zeitgemäßes Thema, weil Eltern
doch immer gewisse Erwartungen haben", so Publikumsliebling Thekla
Carola Wied.
Muriel Baumeister: "Sehr realitätsnah"
Die Österreicherin Muriel Baumeister ist in der Rolle von Franziskas
Schwiegertochter zu sehen: "Schwiegermutter und die Schwiegertochter
sind nicht besonders eng miteinander - und das ist schon vorsichtig
formuliert und untertrieben. Die Eifersucht dreht sich auch um
Martin, meinen Mann, aber hauptsächlich um den Buben. Im Prinzip ist
es ein kaukasischer Kreidekreis von Brecht: Jeder zieht an dem Kind,
und irgendwann sagt die Klügere von beiden - in diesem Fall die
Großmutter -, dass es keinen Sinn hat, für das Wohl des Kindes. Ich
glaube, der Film ist sehr realitätsnah, weil es wohl vielen
Großmüttern und Schwiegertöchtern so geht, dass unter einer Scheidung
oder schwierigen Familienverhältnissen, wie nach dem Tod eines
Elternteils, besonders das Kind darunter leidet."
Andreas Lust: "Zwischen zwei Welten"
"Schnell ermittelt"-Gerichtsmediziner Andreas Lust spielt Franziskas
Sohn bzw. Silkes Ehemann und "einen liebenden Vater, einen starken
Familienmenschen. Martin ist jemand, der zwischen zwei Welten pendelt
und der sich zwischen zwei Welten zerreißt. Er kommt aus einem
Gutbürgertum aus der Stadt, zieht aufs Land und versucht, sich dort
mit seiner Familie etwas aufzubauen. Er fungiert praktisch als
Mediator zwischen zwei Welten. Das Publikum darf sich auf jeden Fall
gute Unterhaltung erwarten."
Mehr zum Inhalt
Die pensionierte Lehrerin Franziska Sendner (Thekla Carola Wied) und
ihre Schwiegertochter Silke (Muriel Baumeister) haben seit Jahren ein
angespanntes Verhältnis. Denn diese findet, Franziska verwöhnt ihren
Enkel zu sehr, wenn er bei ihr ist. Obwohl die Besuche oftmals für
beide eine harte Geduldsprobe sind, müssen sie dem Familienfrieden
zuliebe miteinander auskommen. Der neunjährige Tobias (Enzo Gaier)
ist das Ein und Alles der pensionierten Lehrerin. Zwischen den beiden
grundverschiedenen Frauen steht Martin (Andreas Lust), Franziskas
Sohn und Silkes Ehemann. Als der Vater des Buben tödlich verunglückt,
verschärfen sich die Differenzen und Silke beginnt, den Kontakt
zwischen Oma und Enkel drastisch einzuschränken. Schließlich weiß
sich die verzweifelte Großmutter nicht mehr anders zu helfen, als ein
Besuchsrecht per Gericht durchzusetzen. Ihr Nachbar und Vertrauter
Werner (Christian Kohlund), der seit längerem tiefe Gefühle für
Franziska hegt, warnt sie eindringlich vor diesem Schritt.
"Nicht ohne meinen Enkel" ist eine Koproduktion von MR-Film, Maran
Film, ARD Degeto und ORF, hergestellt mit Unterstützung von
Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien und Cinestyria Filmcommission
and Fonds.
"Nicht ohne meinen Enkel" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage
als Video-on-Demand auf http://tvthek.ORF.at abrufbar.
Mehr Infos zum Inhalt sind online unter http://presse.ORF.at
verfügbar.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF






