Schieder befürwortet Einigung bei Banker-Boni

Mehr Stabilität an Finanzmärkten notwendig

Wien (OTS/SK) - "Durch Boni-Gier wurden falsche Anreize gesetzt, nämlich nach kurzfristiger Rendite, statt mit langfristiger Orientierung zu handeln. Auch aus Sicht der Finanzmarktstabilität gehen diese Maßnahmen in die richtige Richtung", begrüßt Finanzstaatssekretär Andreas Schieder die Einigung auf die Beschränkung der Banker-Boni im Rat der EU-Finanzministerinnen und -Finanzminister (Ecofin). In diesem Zusammenhang begrüßt Schieder auch die "Schweizer Anti-Abzockerinitiative", sowohl aus der erwähnten Sicht der Finanzmarktstabilität als auch aus Gerechtigkeitsgründen. ****

Überdies sagt der Finanzstaatssekretär: "Die Einigung zu den Eigenkapital-Regeln ist erfreulich. Die Übereinkunft ist eine Lehre aus der Banken- und Finanzkrise. Mit dieser Regelung erzielen wir mehr Stabilität. Und die Banken können in Zukunft besser auf schwierige Zeiten reagieren."

Im Rahmen der EU-Bestimmungen über die Eigenkapitalanforderungen für Kreditinstitute und Wertpapierfirmen (CRD IV-Paket/Basel III) müssten die Banken nun stufenweise über höhere Eigenkapitalquoten verfügen, einen stärkeren Fokus auf Tier 1-Kapital (Kernkapital) setzen, antizyklische und systemische Risikopuffer aufbauen und verbesserte Liquiditätsstandards einhalten. Ziel sei dabei, dass die Banken künftig selbst Krisen abwenden können.

"Das künftige Bankeninsolvenzrecht und das vorliegende CRD IV-Paket weisen den Weg in Richtung mehr Regulierung und Stabilität an den Finanzmärkten", betont Finanzstaatssekretär Schieder. (Schluss) mo

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002