- 05.03.2013, 11:53:59
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Schieder befürwortet Einigung bei Banker-Boni
Mehr Stabilität an Finanzmärkten notwendig
Utl.: Mehr Stabilität an Finanzmärkten notwendig =
Wien (OTS/SK) - "Durch Boni-Gier wurden falsche Anreize gesetzt,
nämlich nach kurzfristiger Rendite, statt mit langfristiger
Orientierung zu handeln. Auch aus Sicht der Finanzmarktstabilität
gehen diese Maßnahmen in die richtige Richtung", begrüßt
Finanzstaatssekretär Andreas Schieder die Einigung auf die
Beschränkung der Banker-Boni im Rat der EU-Finanzministerinnen und
-Finanzminister (Ecofin). In diesem Zusammenhang begrüßt Schieder
auch die "Schweizer Anti-Abzockerinitiative", sowohl aus der
erwähnten Sicht der Finanzmarktstabilität als auch aus
Gerechtigkeitsgründen. ****
Überdies sagt der Finanzstaatssekretär: "Die Einigung zu den
Eigenkapital-Regeln ist erfreulich. Die Übereinkunft ist eine Lehre
aus der Banken- und Finanzkrise. Mit dieser Regelung erzielen wir
mehr Stabilität. Und die Banken können in Zukunft besser auf
schwierige Zeiten reagieren."
Im Rahmen der EU-Bestimmungen über die Eigenkapitalanforderungen für
Kreditinstitute und Wertpapierfirmen (CRD IV-Paket/Basel III) müssten
die Banken nun stufenweise über höhere Eigenkapitalquoten verfügen,
einen stärkeren Fokus auf Tier 1-Kapital (Kernkapital) setzen,
antizyklische und systemische Risikopuffer aufbauen und verbesserte
Liquiditätsstandards einhalten. Ziel sei dabei, dass die Banken
künftig selbst Krisen abwenden können.
"Das künftige Bankeninsolvenzrecht und das vorliegende CRD IV-Paket
weisen den Weg in Richtung mehr Regulierung und Stabilität an den
Finanzmärkten", betont Finanzstaatssekretär Schieder. (Schluss) mo
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