KURIER: FPÖ-Kurzmann fordert Schritte zum EU-Austritt

Steirischer FPÖ-Obmann will Gangart verschärfen

Wien (OTS) - Als Konsequenz der Wahlergebnisse in Niederösterreich und Kärnten wünscht sich der steirische FPÖ-Chef Gerhard Kurzmann in Sachen EU und Frank Stronach eine schärfere Linie. "Es ist klar, dass die FPÖ nicht zur Tagesordnung übergehen kann. Eine der Konsequenzen ist aus meiner Sicht, die Unterschiede zu Stronach stärker herauszuarbeiten", sagt Kurzmann zum KURIER. Die EU-Kritik sei schärfer zu kommunizieren: "Etwa, indem wir eigene Kampagnen machen." Seine Partei müsse bei der EU-Kritik konsequenter sein: "Wenn es so weitergeht, dass Österreich Subventionszahlungen an die südlichen Länder zahlt, sollten wir nicht nur vom EU-Austritt reden, dann müssen wir auch konkrete Schritte für den Austritt unternehmen, damit die Wähler sehen: Wir meinen es ernst."

Auch Bundesparteichef Heinz-Christian Strache befürwortet eine härtere Gangart: "In der Materialschlacht zwischen Stronach und Erwin Pröll sind unsere Kandidaten zu passiv und zu wenig angriffig gewesen", sagt Strache zum KURIER. Die regionalen Frontleute müssten es ihm gleich tun: "Ich habe meinen persönlichen Stil, den man bei der Nationalratswahl und der Wien-Wahl gesehen hat. Der ist auch in den Ländern zu leben. Es braucht Mut."

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