"Bei Finanztransaktionssteuer droht Verzehnfachung der Transaktionsgebühren!"

Wien (OTS) - "Der Vorschlag der EU-Kommission - wenn er so bleibt -liegt bei einer Schmerzskala von eins bis zehn beim Höchstwert von zehn. Das tut uns überall weh. Den Unternehmen, die sich über die Börse Kapital beschaffen wollen genauso wie den Anlegern. Und ganz besonders fatal wäre es, wenn es für das in Wien so essentielle Market Maker-System keine Ausnahme von der Steuer gäbe", warnt Birgit Kuras, Vorstand der Wiener Börse AG im GEWINN-Interview. Das Market Maker-System sei "ein österreichisches Spezifikum, das sicher stellt, dass es vor allem bei Fließhandelswerten immer einen Market Maker und damit aktuelle Kurse gibt. In der Erstfassung würde die Finanztransaktionssteuer zu einer Verzehnfachung (!) der Transaktionsgebühren führen. Andere Länder wie etwa Polen machen bei der Finanztransaktionssteuer nicht mit. Die Börse Warschau ist jetzt schon gut fünfmal so groß wie Wien, die würden sich die Hände reiben."

Die ganze Ostexpansion, die für Österreichs Wirtschaft so wesentlich ist, wäre ohne funktionierende Börse nicht möglich gewesen, betont Kuras, "genauso die Privatisierungen nicht, die sich als extrem erfolgreich herausgestellt haben, wie eine voest, eine OMV und viele mehr. Will man Weltmarktführer wie Palfinger, Rosenbauer, SBO, RHI & Co auf ausländische Börsen vertreiben?"
Lesen sie das gesamte Interview im neuen GEWINN.

Rückfragen & Kontakt:

Gertie Schalk
Redaktions- und Projektmanagement
Tel.: +43 1 521 24-48,
Fax: +43 1 521 24-30
g.schalk@gewinn.com,
www.gewinn.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GWW0002