- 01.03.2013, 14:19:25
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Mörk/Hebein: Wiener Energieunterstützung ist gestartet und wirkt - alle Betroffenen sollen erreicht werden
Wien (OTS/SPW-K) - Wien setzt mit der Wiener Energieunterstützung
seit Jänner 2013 neue Maßstäbe im Bereich der Energiearmut und
entlastet einkommensschwache Haushalte unbürokratisch, nachhaltig und
treffsicher. SP-Gemeinderätin Gabriele Mörk und die Sozialsprecherin
der Grünen Wien, Birgit Hebein, sind sich einig, dass die Wiener
Energieunterstützung ein guter Weg ist, um Energiearmut zu bekämpfen.
"Die neue Wiener Energieunterstützung ist ein wichtiges Instrument
im Kampf gegen die Energiearmut. Die Energieberatung verbunden mit
der Finanzierung von energiesparenden Maßnahmen hilft nachhaltig. Der
Tausch von veralteten Durchlauferhitzern erhöht die Sicherheit für
die Betroffenen. Und nach Überprüfung der sozialen Bedürftigkeit kann
die MA 40 in Einzelfällen auch ganzjährig Rechnungsrückstände
übernehmen und so finanzielle Unterstützung leisten", so Mörk.
"Wir stehen noch am Anfang. Wir nehmen jeden einzelnen Fall ernst
und überprüfen laufend die Wirksamkeit der Maßnahmen und werden sie
bei Bedarf verbessern", so Birgit Hebein von den Grünen Wien.
Erste Erfahrungen zeigen, dass alle drei Maßnahmen, nämlich die
finanzielle Unterstützung in Notlagen wie etwa die Übernahme offener
Gas- und Stromrechnungen, der Austausch alter, gefährlicher Thermen
sowie die Energieberatung inklusive notwendiger Maßnahmen bis zu
1.000 Euro pro Haushalt, gut angenommen werden. "In diesem
Zusammenhang ist auch eines völlig klar: Wien nimmt seine soziale
Verantwortung umfassend wahr und streicht keine Mittel für sozial
Bedürftige oder verkauft eine Kürzung als Reform. So etwas zu
behaupten ist von der Opposition schlicht unseriös. Das Budget bleibt
gleich und beträgt auch weiterhin sechs Millionen Euro", so Mörk.
"Die Umstellung ist ambitioniert, die Wirkung der Wiener
Energieunterstützung hängt davon ab, wie und wie viele Betroffene
persönlich erreicht werden können. Enge Kooperationen mit sozialen
Organisationen sind daher in der Praxis von zentraler Bedeutung", so
Hebein.
"Wir wollen, dass niemand in Wien frieren muss", so Hebein und Mörk
abschließend.
(Schluss)
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