- 01.03.2013, 13:38:15
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FP-Lasar: Abscheuliche Entgleisung von türkischem Regierungschef bei Wien-Besuch
Antisemitischer Ausfall sorgt international für Eklat, aber SPÖ-Polit-Establishment schweigt
Utl.: Antisemitischer Ausfall sorgt international für Eklat, aber
SPÖ-Polit-Establishment schweigt =
Wien (OTS/fpd) - "Zionismus ist ein Verbrechen gegen die
Menschlichkeit", erklärte der türkische Regierungschef Recep Tayyip
Erdogan in Wien und stellte den Zionismus auf eine Stufe mit dem
Faschismus. Wiens FPÖ-Stadtrat David Lasar, der auch Mitglied der
Israelitischen Kultusgemeinde ist, zeigt sich schockiert: "Dieser
erneute Angriff auf Israel und damit auf die Juden in aller Welt und
auch in Österreich ist Teil der Großmachtsbestrebungen der Türkei im
Vorderen Orient. Mit solchen Äußerungen ist Erdogan nicht viel besser
als der iranische Präsident Ahmadinedschad." Ganz besonders empört
ist Lasar aber darüber, dass das SPÖ-Polit-Establishment solch
antisemitische Ausfälle kommentarlos akzeptiert. Lasar: "Gerade in
einem Staat mit einer ganz dunklen Geschichte wie Österreich darf das
nicht sein. Da müssen alle gemeinsam entschlossen gegen
Antisemitismus und derartige Tendenzen auftreten!"
Lasar warnt davor, dass Erdogan seine neoosmanischen Bestrebungen
auch in Europa vorantreibt: "Er hat ja klar gesagt: Die Demokratie
ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die
Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die
Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Und letztere
schleust er ja sehr erfolgreich in Europa, aber auch ganz besonders
in Österreich ein."
Im roten Wien würden diese antisemitischen und imperialistischen
Bestrebungen Erdogans sogar noch gefördert. Egal, ob nun nach
Hetz-Reden eines Wiener SPÖ-Gemeinderats Muslime mit Transparenten
mit der Aufschrift "Hitler, wach auf!" durch die Straßen ziehen, sich
ein anderer Wiener SPÖ-Gemeinderat mit Terror-Rapper Nazar ablichten
lässt, der in seinen Liedern die Anschläge vom 11. September in New
York mit 3.000 Toten hochleben lässt, Jusos mit Nazi-Schmierereien
auffallen oder ob eine SPÖ-Nationalratsabgeordnete die Kennzeichnung
von Waren aus Teilen Israels fordert, der permanente Flirt der SPÖ
mit dem Antisemitismus sei offensichtlich, so Lasar. Es fehle in
dieser ungustiösen Reihe nur noch die Forderung, dass Juden in
Österreich wieder mit gelben Davidsternen herumlaufen müssen.
Lasar: "Manche Gestalten, die Bürgermeister Häupl um sich gesammelt
hat, deren Äußerungen und Aktivitäten sind eine Schande für unsere
Stadt. Die Wiener SPÖ ist offenbar auf der Jagd nach islamistischen
Wählern völlig außer Rand und Band. Für sie zählen wahrscheinlich
hunderttausend muslimische Stimmen mehr als eine Handvoll Juden. Es
ist hoch an der Zeit, dass die Sozialisten den Weg freimachen für
friedliebende Demokraten wie die Freiheitlichen, die auch bereit
sind, entschieden gegen Antisemitismus aufzutreten!" (Schluss)
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