BZÖ-Tscharnutter fordert Sicherheitsschleusen in Österreichs Banken

"Gewerkschaft muss für entsprechende Kollektivverträge sorgen, die den betreffenden Arbeitnehmern auch entsprechende Schutzmaßnahmen und Schulungen sichern"

Wien (OTS) - "In Österreich kommt man viel leichter in eine Bank als in Italien oder Spanien und bei uns sind die unbewaffneten Sicherheitsmänner derzeit lediglich ein Kugelfang für derartige brutale Bankräuber, wie man leider kürzlich in Wien-Meidling erfahren musste", erklärte heute der Obmann des BZÖ-Wien, Michael Tscharnutter. "Außerdem sollten Sicherheitsschleusen - wie sie in Geldinstituten in Italien aber auch Spanien seit Jahren üblich sind -auch in Österreichs Banken eingebaut werden", schlägt Tscharnutter vor.

"Wenn alleine Wiens Banken jährlich schon einen siebenstelligen Euro-Betrag in die Überwachung ihrer 650 Standorte investieren und etliche private Sicherheitsdienste einsetzen, dann sollten auch diese Security-Männer mit einer schusssicheren Weste und mit einer Waffe ausgestattet werden. Es kann nicht sein, dass diese Sicherheitsbediensteten als schutzloser Kugelfang ihren Dienst versehen müssen", kritisierte Tscharnutter und weiter: "Es ist aber auch die Gewerkschaft gefordert für entsprechende Kollektivverträge zu sorgen, die den betreffenden Arbeitnehmern auch entsprechende Schutzmaßnahmen und Schulungen sichern."

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ-Wien/Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0002