- 28.02.2013, 13:19:38
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T-Mobile legt Bilanz 2012 und Strategie für 2013 vor

Wien (OTS) -
- Umsatzrückgang im Einklang mit österreichischer
Branchenentwicklung
- Stabile EBITDA-Marge gibt Basis für Trendwende
- Datenwachstum und Business-Segment sorgen für Wachstumsimpulse
Bei der Jahrespressekonferenz 2013 am Donnerstag, 28. Februar
2013, zogen Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile Austria, und
Finanzgeschäftsführer Wolfgang Kniese Bilanz über das Jahr 2012 und
gaben einen Ausblick auf die Strategie des Unternehmens im heurigen
Jahr.
Trotz Wachstum bei Kundenzahl und erbrachten Leistungen waren
Umsatz und EBITDA im Einklang mit dem langfristigen österreichischen
Branchentrend rückläufig. 2012 verzeichnete T-Mobile Austria einen
Umsatz von 878 Millionen Euro, ein Rückgang von fünf Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Das EBITDA 2012 betrug 234 Millionen Euro,
nach 253 Millionen Euro im Vorjahr.
Gemessen nach SIM-Karten stieg die Zahl der Kunden im Jahr 2012 um
1,1 Prozent auf 4,1 Millionen Kunden. Der durchschnittliche Umsatz
pro Kunde (ARPU) sank von 18 auf 16 Euro. Regulatorische Eingriffe -
die Einführung des 60-Euro-Limits beim Verkauf zusätzlicher Daten
sowie die weitere Absenkung von Roaming-Gebühren - haben zusätzlich
zum harten Wettbewerb den Preisverfall beschleunigt.
"Die gute Nachricht: Trotz des anhaltenden Umsatzrückgangs konnte
T-Mobile Austria seine EBITDA-Marge mit rund 27 Prozent stabil halten
und schneidet damit im österreichischen Branchenvergleich gut ab",
erklärte Wolfgang Kniese, Finanzgeschäftsführer (CFO) von T-Mobile
Austria. "Das bedeutet, dass wir mit den Problemen des Marktes am
besten zurechtkommen. Trotz des Umsatzverfalls streben wir in den
nächsten Jahren eine Trendwende an", sagte Andreas Bierwirth, CEO
T-Mobile Austria. Die Zahl der Mitarbeiter blieb 2012 mit rund 1400
Personen konstant. Die Höhe der Investitionen lag wie in den
Vorjahren bei 100 Millionen Euro.
Oberste Priorität von T-Mobile Austria sind die Stabilisierung des
Umsatzes und die Rückkehr zu moderatem Umsatzwachstum bis zum Jahr
2015, erklärte Bierwirth. "Das ist nicht leicht, denn 2013 bringt uns
aufgrund weiterer regulatorischer Eingriffe ein programmiertes Minus
in zweistelliger Millionenhöhe", sagte Bierwirth. Grund dafür ist die
angekündigte Senkung der Interconnection Fees (von der TKK,
Telekom-Kontrollkommission, festgesetzte Verbindungsgebühren zwischen
den Betreibern, Anm.) sowie eine weiteren Senkung der
Roaming-Gebühren durch die EU zur Jahresmitte. "Unser Ziel ist es,
dass wir um diese regulatorischen Effekte bereinigt den
Umsatzrückgang heuer verringern und nächstes Jahr stoppen", erklärte
Bierwirth.
Zwei Marken entsprechen Trennung in Premium und Low-Cost
Dazu sieht das Unternehmen eine Reihe von Chancen, die in den
vergangenen Monaten durch ein internes Arbeitsprogramm ("Attack2Win")
erarbeitet wurden. Die Zwei-Marken-Strategie bietet die optimale
Basis um auf die Bedürfnisse eines Marktes einzugehen, der sich - wie
auch in anderen Konsumbereichen - immer stärker in Premium und
Low-Cost teilt und bei dem die bisherige Mitte verschwindet.
T-Mobile wird sich verstärkt als Premium-Marke für Privatkunden
positionieren, sowie als kompetenter Geschäftskundenpartner, mit der
Stärke des internationalen DT-Konzerns ausgestattet. "Die Richtigkeit
der Premium-Strategie wurde uns eindeutig im Weihnachtsgeschäfts bei
unseren Top-Angeboten wie dem iPhone 5 oder dem Samsung Galaxy Note
II bestätigt", erklärte Bierwirth. "Für die meisten T-Mobile-Kunden
steht die Attraktivität dieser Geräte im Vordergrund und sie wählen
dazu auch entsprechende höherwertige Datenpakete."
tele.ring wird sein Profil als verlässlicher Preisführer im
Low-Cost-Segment verschärfen und dabei auf die hohe Qualität des
T-Mobile Netzes setzen ("sehr gut" laut Connect-Test, mit Bestnote
bei Sprachtelefonie). Die Marke ist der einzige Anbieter mit einer
Geld-zurück-Garantie am Markt, was im Weihnachtsgeschäft auch gut
angenommen wurde. Bei Neukunden werden Sim-only-Angebote an Bedeutung
gewinnen. Im Vertrieb wird die Entwicklung zur E-Company forciert,
zusammen mit Flagship-Stores und tele.ring-Angeboten in T-Mobile
Shops, was die Zwei-Marken-Strategie unterstreicht.
Ungebrochenes Datenwachstum
Wesentliche Impulse erwartet Bierwirth vom ungebrochenen
Datenwachstum. Im Vorjahr hat sich die Datenmenge im T-Mobile Netz
annähernd verdoppelt. "Mit jeder neuen Generation von Smartphones
oder Tablets steigert sich der individuelle Datenverbrauch der
Kunden", erklärt Bierwirth. Durch die massive Ausweitung des
3G-Versorgungsgebietes im Vorjahr von 75 auf 94 Prozent der
Bevölkerung sowie dem laufenden LTE-Rollout kann T-Mobile eine
unkomplizierte und gleichwertige Alternative zu Kabeln bieten. "So
wie zuvor bei der Telefonie die Leitungen gekappt wurden ist die Zeit
reif für Breitband, das aus der Luft statt aus der Leitung kommt",
sagte Bierwirth.
Unterschiedlich große Datenpakete und Verbindungsgeschwindigkeiten
sollen verschiedenen Kundenbedürfnissen entsprechen, "damit können
wir auch von der zunehmenden Nutzung von Messaging-over-IP-Apps, wie
Facetime, Skype oder WhatsApp, profitieren", sagt Bierwirth. "Diese
Anwendungen werden erst durch unserer Leistung am Smartphone
lebendig." Künftig wird es darum möglich sein, Datenpakte mit höherer
Verbindungsgeschwindigkeit je nach Bedarf zusätzlich zum Grundtarif
zu buchen.
Eine besondere Chance sieht T-Mobile Austria 2013 im Ersatz von
Festnetz oder Kabel durch mobile Breitbandanschlüsse daheim oder im
Geschäft. "In unserer Strategie für diese so genannte
Fixed-Mobile-Substitution spielt LTE eine zentrale Rolle, da sie die
nötige Kapazität liefert", erklärte der T-Mobile CEO. LTE ist
allerdings keine "Big Bang"-Technologie, sondern wird sich
evolutionär am Markt durchsetzen und das bereits vorhandene mobile
Breitbandnetz erweitern und beschleunigen. Dazu bringt T-Mobile im
Verbund mit der Deutschen Telekom große Erfahrungen ein: So war das
LTE-Netz in Innsbruck nicht nur in Österreich, sondern europaweit,
das erste High-Speed-Städtenetz. Derzeit ist Schwechat Pilotstadt für
den nächsten Schritt "LTE Advanced". Aktuell können bereits eine
Million Menschen LTE nutzen, bis Jahresende wird sich dies
verdoppeln.
Im Zusammenhang mit der anstehenden Frequenzversteigerung
appellierte Bierwirth an die Bundesregierung, der Verpflichtung der
Betreiber zum raschen Ausbau den Vorrang gegenüber möglichst hohen
Lizenzgebühren zu geben. "Je mehr der Staat an Lizenzgebühren
kassiert, desto mehr wird die Investitionskraft dieser Unternehmen
geschwächt. Das beste Incentive für Investition in diese
Infrastruktur sind maßvolle Lizenzgebühren", sagte Bierwirth.
Wachstumsfeld Business-Segment
Einen großen Beitrag zur Trendwende beim Umsatz soll der Ausbau
des Business-Segments bei T-Mobile Austria leisten. Dies zeigte sich
bereits im überdurchschnittlichen Kundenwachstum dieser Sparte im
Vorjahr um rund sechs Prozent gegenüber 2011. Zusammen mit T-Systems
bietet T-Mobile Großkunden die einzige Alternative zum derzeitigen
Marktführer, was auch in der Akquisition bedeutender Unternehmen in
den vergangenen Monaten resultierte. Einzigartig ist das T-Mobile
Service auch für kleine und mittlere Business-Kunden, die einen
persönlichen Betreuer erhalten, um ihren Anforderungen gerecht zu
werden.
Dazu kommen erfolgversprechende neue Business-Felder: Mit seiner
Machine-to-Machine-(M2M-)Plattform für das "Internet der Dinge" ist
T-Mobile Austria innerhalb des Konzerns eine internationale
Drehscheibe, die Lösungen auch in andere Länder liefert, wie etwa für
Smart Meter deutscher Energieversorger. Verstärkte Anstrengungen gibt
es im Bereich Wholesale, Kooperationen und MVNO (Mobile Virtual
Operator): Dabei werden Netzkapazitäten Großkunden zur Verfügung
gestellt, die damit eigene Mobilfunkmarken anbieten könne, wie die
Spar-Marke S-Budget oder "Ge org :)" bei Mediamarkt/Saturn. "Wir
werden dieses Feld virtueller Betreiber, die als EU-Auflage für Drei
im Zuge des Mergers gemacht wurde, nicht einfach Hutchison
überlassen, sondern selbst nutzen", sagte Bierwirth.
Diese Zahlen gehen aus dem heute, 28. Februar 2013,
veröffentlichten Bericht der Deutsche Telekom AG hervor, die
Eigentümerin von T-Mobile Austria ist. Den gesamten Bericht der
Deutschen Telekom finden Sie unter http://www.telekom.com/ir/.
Weitere Informationen
Newsroom: http://www.t-mobile.at/newsroom
Pressefotos: http://www.flickr.com/photos/t-mo-austria/sets
Unternehmensblog: http://blog.t-mobile.at
Folgen Sie uns auf Twitter: http://twitter.com/tmobileat
Über T-Mobile Austria
T-Mobile Austria ist mit 4,1 Millionen Kunden der zweitgrößte
Mobilfunkanbieter Österreichs und gilt als der Innovationstreiber der
Branche. Die beiden Marken "T-Mobile" und "tele.ring" sprechen
unterschiedliche Zielgruppen an: T-Mobile lebt den Slogan "Gemeinsam
mehr erleben" und bietet Innovationen rund um Smartphones, Services
und Applikationen. Die Marke tele.ring ist der erfolgreiche
Preisführer am österreichischen Mobilfunkmarkt. 2012 investierte
T-Mobile über 100 Millionen Euro in den Netzausbau mit HSPA+ und den
Aufbau der nächsten Mobilfunkgeneration LTE. T-Mobile Austria
beschäftigt 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wurde 2011 von
Aon Hewitt als attraktivster Arbeitgeber Österreichs ausgezeichnet.
Das Unternehmen hat den Hauptsitz im T-Center am Rennweg nahe der
Südost-Tangente und neben den 47 T-Mobile Shops auch
Vertriebsniederlassungen in Salzburg, Innsbruck, Graz und Klagenfurt.
T-Mobile wurde 2012 von den Lesern des Magazins connect zum
beliebtesten Mobilfunkbetreiber Österreichs gewählt.
T-Mobile Austria ist eine Tochtergesellschaft der Deutsche Telekom
und gehört damit zu einem der führenden Kommunikationsunternehmen
weltweit. Dank der internationalen Ausrichtung des Unternehmens
profitieren T-Mobile Kunden auch im Ausland von einer breiten Palette
an Produkten und Services.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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