WKÖ Rabmer-Koller: Schlüsseltechnologien als Hebel für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in Europa

Hochrangige Gruppe 'Schlüsseltechnologien' mit Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der UEAPME, als starke österreichische Stimme in Brüssel konstituiert

Wien (OTS/PWK106) - "Schlüsseltechnologien (Key Enabling Technologies (KET)" - v.a. Mikro- und Nanoelektronik, intelligente Materialien und Produktionssysteme - spielen für Europas Wirtschaft eine wichtige Rolle und stehen für viele Unternehmen im Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit und künftigen Entwicklung. Ich erwarte, dass sich der österreichischen Wirtschaft mit diesen Technologien viele neue Potentiale eröffnen und bin der Einladung von EU-Kommissionsvizepräsident Antonio Tajani zur Mitarbeit in der Hochrangigen Gruppe "Schlüsseltechnologien" daher gerne gefolgt", hielt die Vizepräsidentin der UEAPME (Europäischer Verband des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe) und der Wirtschaftskammer Oberösterreich, Ulrike Rabmer-Koller, bei der konstituierenden Sitzung der Gruppe am Mittwoch in Brüssel fest. "Europa muss seine Kräfte fokussieren und dort aktiv werden, wo seine Wirtschaft Kompetenzen und Potentiale hat. Bei den Schlüsseltechnologien ist eine an der Wettbewerbsfähigkeit orientierte EU-Politik nötig, damit v.a. kleine und mittlere Unternehmen in diesen Bereichen Erfolg haben können."

"Für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung muss die EU-Kommission sicherstellen, dass aus Innovationen Markterfolge werden können. Die Berücksichtigung des Marktpotentials und der Umsetzung bis zur Marktreife im neuen EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 sind daher essentiell. Darüber hinaus müssen wir uns auf zwei Bereiche konzentrieren: die Finanzierung der Innovation von kleinen und mittleren Unternehmen - denn hier drohen die Märkte zu versagen - und dass Investitionen in Forschungsinfrastruktur und große Pilotanlagen sichergestellt werden", fordert Rabmer Koller.

Die Europäische Kommission hat die Hochrangige Gruppe für Schlüsseltechnologien, in der 39 europäische Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Forschung und öffentlichen Einrichtungen vertreten sind, gegründet. In der konstituierenden Sitzung erläuterten die Kommissions-Vizepräsidenten Antonio Tajani (Unternehmertum und Industrie) und Neelie Kroes (Digitale Agenda) sowie EU-Regionalkommissar Johannes Hahn und die Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Máire Geoghegan-Quinn, ihren gemeinsamen Einsatz für eine europäischen Politik für Schlüsseltechnologien und die Herausforderungen im internationalen Umfeld. Kommissar Hahn ermunterte die Regionen, das Potential der Schlüsseltechnologien in ihren Strategien der Spezialisierung auf Innovationsnischen gezielt zu berücksichtigen. (FA)

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