ASFINAG: 78.000 Lenker ohne Vignette

Im Jahr 2012 hat die ASFINAG Mautaufsicht im Rahmen ihrer Kontrollen rund 78.000 Lenker ohne gültige Vignette erwischt

Wien (OTS) - Vignettenkontrollen finden das ganze Jahr über statt und werden von mehr als 100 ASFINAG Mautaufsichtsorganen, von der Exekutive und durch den Einsatz von acht elektronischen Kamerasystemen (der sogenannten Automatischen Vignettenkontrolle) durchgeführt.
Im Rahmen der Mautkontrollen durch die ASFINAG Mautaufsicht wurden im Jahr 2012 knapp 78.000 Lenker ohne aufgeklebtes "Pickerl" am Auto oder Motorrad ertappt und mussten dafür 120 Euro Ersatzmaut für Pkw (oder Wohnmobil) bzw. 65 Euro für ein Motorrad bezahlen. Bei Manipulation einer Vignette, etwa durch Aufkleben mit einem Tixostreifen, erhöht sich der jeweilige Betrag auf das Doppelte. Werden die entsprechenden Beträge nicht beglichen, folgen empfindliche Verwaltungsstrafen. Diese reichen von 300 bis 3.000 Euro.
Bernd Datler, Geschäftsführer ASFINAG Maut Service Gesellschaft: "Die Vignettenmoral ist in Österreich sehr hoch und hat sich in den letzten Jahren bei 98 und mehr Prozent eingependelt. Bei den ohne gültige Vignette erwischten Lenkern halten sich In- wie Ausländer weiterhin die Waage."

Von den 78.000 ohne gültige Vignette erwischten Lenkern sind rund 20.500 mit ihrem Fahrzeug auf der A 14 Rheintal Autobahn unterwegs gewesen, etwa 12.400 waren es auf der A 12 Inntal Autobahn, gefolgt von rund 9.500 Lenkern auf der A 2 Süd Autobahn. 4.900 Fahrzeuge waren auf der A 6 Nordost Autobahn und 4.800 auf der A 4 Ost Autobahn ohne gültiges Pickerl am Weg. Entlang der A 8 Innkreis Autobahn sind rund 4.200 Fahrzeuglenker in eine Mautkontrolle geraten, auf der A 9 Pyhrn Autobahn waren es 3.100 Lenker.

Vereidigte ASFINAG Mitarbeiter im Service- und Kontrolldienst (SKD)
Tagtäglich beweisen die SKD-Mitarbeiter bei den Mautkontrollen wachsame Augen und viel Fingerspitzengefühl. Sie stehen den Kunden aber auch mit Rat und Tat zur Seite, leisten Erste Hilfe bei Unfällen oder Pannenhilfe.
Alle ASFINAG Mautaufsichtsorgane erhalten eine mehrwöchige, fundierte Ausbildung in den Bildungszentren der Sicherheitsexekutive, welche mit einer kommissionellen Prüfung abschließt. Sie werden als Organe der öffentlichen Aufsicht von den Bezirksverwaltungsbehörden bestellt und vereidigt. Die Aufgaben und Befugnisse der Mautaufsicht sind ganz klar in der Mautordnung geregelt, die auch auf www.asfinag.at veröffentlicht und für alle zugänglich ist.
Die SKD-Mitarbeiter sind berechtigt, die Identität des Lenkers und des Zulassungsbesitzers zu klären, indem sie einen amtlichen Lichtbildausweis einsehen dürfen. Kontrolliert werden darf insbesondere auch die Zulassung und die Vignette des Fahrzeugs. Allfällige Ersatzmauten dürfen entgegengenommen werden und wenn das Zahlen der Ersatzmaut verweigert wird, kann die Einleitung eines Verwaltungsstrafverfahrens veranlasst werden.

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