- 27.02.2013, 17:19:55
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GEGENDARSTELLUNG:
Wien (OTS/SK) - Sie haben in der APA-OTS-Aussendung OTS0116 vom 8.
Jänner 2013 Folgendes behauptet:
Im Zusammenhang mit der heute, Dienstag, bekannt gewordenen Anklage
gegen den früheren FPÖ-Werber und Generalsekretär Gernot Rumpold wird
nun FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache von der Vergangenheit
eingeholt, so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter am Dienstag.
Laut Staatsanwaltschaft Wien sollen im Vorfeld des EU-Wahlkampfes
2004 rund 600.000 Euro von der Telekom Austria AG via Gernot Rumpold
zur FPÖ geflossen sein.
Kräuter: "Strache, schon im Jahr 2004 Obmann der Wiener FPÖ, hatte zu
der Zeit, als die Malversationen mit mutmaßlicher illegaler
Finanzierung des Wiener EU-Wahlkampfes stattfanden, eine gemeinsame
Firma mit Rumpold. Ich gehe davon aus, dass Strache endlich sein
Wissen oder seine Beteiligung an dem Deal eingesteht und sich nicht
weiter mit faulen Ausreden vor der Verantwortung drückt."
Diese Behauptungen sind insoweit unrichtig, als Heinz-Christian
Strache weder an angeblichen "Malversationen mit mutmaßlicher
illegaler Finanzierung des Wiener EU-Wahlkampfes" beteiligt war noch
daran, dass "im Vorfeld des EU-Wahlkampfes 2004 rund 600.000 Euro von
der Telekom Austria AG via Gernot Rumpold zur FPÖ geflossen sein"
sollen. Er hat davon erstmals im Jahr 2011 aus den Medien erfahren.
(Schluss) ah/sn
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