• 27.02.2013, 11:00:14
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Krismer/Apl zu Grundwasser-Skandal: "Landesbehörden verschlafen Alarmierung"

Grüne empört: "BürgerInnen wurden 6 Jahre zu spät informiert!"

Utl.: Grüne empört: "BürgerInnen wurden 6 Jahre zu spät informiert!" =

St. Pölten (OTS) - Nach Korneuburg decken die Grünen nun einen neuen
Grundwasser-Skandal auf: In Maria Enzersdorf ist den Behörden bereits
seit 2006 bekannt, dass das Grundwasser verunreinigt ist. Informiert
wurden die AnrainerInnen seitens der Gemeinde aber erst Ende 2012,
also sechs Jahre später! "Der Skandal besteht darin, dass die
BürgerInnen viel zu spät informiert wurden. 2006 war noch nicht klar,
wie weit die Kontaminierung tatsächlich reicht. Trotzdem hätten die
AnrainerInnen informiert werden müssen; Gerade weil man noch nicht
wusste, wie groß der Schaden ist", weiß Gemeinderat und
Bezirkssprecher für Mödling, Christian Apl. Das Umweltbundesamt hat
die Altlast von der Putzerei Svrcek im September 2012 veröffentlicht:
http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/altlasten/altlasteninfo
/altlasten3/niederoesterreich/n71/

Alarmiert vom Beispiel Maria Enzersdorf sieht auch Helga Krismer,
Umweltsprecherin der Grünen Niederösterreich, dringenden
Handlungsbedarf: "Maria Enzersdorf ist kein Einzelfall! Oft warnen
die Behörden erst dann, wenn der Hut brennt. Wir fordern eine aktive
Informationspolitik von Landesregierung, Bezirkshauptmannschaft und
Gemeinden, damit AnrainerInnen frühzeitig vor einer möglichen
Gesundheitsgefährdung gewarnt sind. Wer wann und wieso das
Grundwasser verseucht hat, ist für die Aufarbeitung und Aufklärung
essentiell; Oberste Priorität muss aber der Gesundheit der
Betroffenen eingeräumt werden."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRN

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