- 27.02.2013, 10:00:35
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"Medizin + Pflege + Glaube + Religion": Herausforderung oder Selbstverständlichkeit?
Interkulturelle Diskussionsrunde bestätigt: Glaubens- und Religionsausübung hat Platz im Krankenhausalltag
Utl.: Interkulturelle Diskussionsrunde bestätigt: Glaubens- und
Religionsausübung hat Platz im Krankenhausalltag =
Wien (OTS) - Der Aufenthalt in einem Krankenhaus bringt vielfach
Ängste und Unsicherheit mit sich. Zu Missverständnissen können
Sprachbarrieren oder kulturelle Unterschiede führen aber auch
Unwissenheit hinsichtlich Lebensgewohnheiten und Religionsausübung.
Wie dem entgegenzuwirken ist, was es zu beachten gilt und wie wichtig
der Glaube für kranke Menschen sein kann, darüber diskutierte am 26.
Februar 2013 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien eine
interkulturelle Fachgruppe. Das Ergebnis lautet: nicht das Trennende
in den Mittelpunkt stellen, sondern das Einende und gleichzeitig
Respekt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung leben. Dann klappt
auch ein multikultureller und multireligiöser Krankenhausalltag.
Interreligiöser Dialog in Medizin und Pflege
Über religiöse Unterschiede, Herausforderungen und auch
Gemeinsamkeiten im Krankenhausalltag diskutierten am 26. Februar 2013
Amina Baghajati (Frauenbeauftragte der Islamischen
Glaubensgemeinschaft, Mitglied des Obersten Rates, Initiative
muslimischer ÖsterreicherInnen), Mag. Martin Engelberg (Israelitische
Kultusgemeinde Wien, Mitglied des Vorstandes), Dr. Reinhard Pichler
(Gesamtleiter Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien), STL DGKS
Necmiye Öztürk (Stationsleiterin Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
Wien) und Dr. Clara Ferdinaro (Augenärztin Krankenhaus der
Barmherzigen Brüder Wien). Rund 60 Gäste verfolgten die von Mag.
Peter Menasse moderierte Diskussion. Initiiert wurde die
Veranstaltung vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien.
Herausforderung Religion?
Krankenhausalltag und Religion: Wie passt das zusammen? Wo liegen
Herausforderungen und wie kann man damit umgehen? Diese und weitere
Fragen wurden im Rahmen der Diskussionsrunde "Interreligiöser Dialog
in Medizin und Pflege" diskutiert und beantwortet: "Wichtig ist, dass
Besonderheiten und Unterschiede bei den einzelnen Religionen bekannt
sind. Dann ist auch der Abbau von Sprachbarrieren für ein
reibungsloses Miteinander von Vorteil. Und es zählen auch
gegenseitige Achtung, Toleranz und Wertschätzung. Natürlich ist auch
Flexibilität von allen gefordert," so die DiskussionsteilnehmerInnen
einhellig.
Langfassung und Fotodownload:
Unter www.bbwien.at finden Sie die Langfassung des Textes. Im
Pressebereich finden Sie ein Gruppenfoto der
DiskussionsteilnehmerInnen zum Download.
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