Wirtschaftskreis NÖ: Beschäftigung und Wirtschaft in den Regionen stärken!

Hundstorfer/Leitner/Ernst: In schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ist eine aktive Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik besonders wichtig

St. Pölten/Wien (OTS) - Im Mittelpunkt des aktuellen Treffens des Wirtschaftskreises NÖ standen Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die Veranstaltung fand auf Einladung des Sprechers der Initiative, Generaldirektor Ing. Wolfgang Hesoun, in der Siemens City statt.
Der Wirtschaftskreis NÖ hat eine wichtige Beratungsfunktion, indem er Entscheidungsträger/innen der Wirtschaftspolitik, Verantwortliche von Leitunternehmen sowie Vertreter/innen kleiner und mittlerer Betriebe vereint. Er bietet Unternehmerinnen und Unternehmern die Möglichkeit, mit Vorschlägen an die Politik heranzutreten. Zugleich können von politischer Seite Vorhaben mit den Unternehmer/innen besprochen und dadurch auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abgestimmt werden.

Wie Sozialminister Rudolf Hundstorfer in seinem Vortrag berichtete, verzeichnet Österreich derzeit einen Beschäftigungsrekord. Bei der Jugendbeschäftigung ist Österreich im internationalen Vergleich führend. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen, die nach wie vor von einer verhaltenen Konjunktur bestimmt werden, ist eine aktive Arbeitsmarktpolitik von entscheidender Bedeutung. Für Jobsuchende, die über 50 Jahre sind oder nur über einen Pflichtschulabschluss verfügen, sind begleitende Maßnahmen besonders notwendig.

Pro Niederösterreich-Präsident LHStv. Dr. Sepp Leitner will die Entwicklung der NÖ Regionen gezielter und umfangreicher fördern. "Enorm wichtig sind dabei zum einen eine finanziell gesunde Basis für die Gemeinden und zum anderen eine Nutzung der wirtschaftlichen Potentiale der Regionen und eine Modernisierung der Infrastruktur. So sind in der Verkehrspolitik sowohl für das Waldviertel als auch für das Wiener Umland neue Konzepte nötig." Auch die Forschung und deren Verschränkung mit den Unternehmen müssen vorangetrieben werden. Wirtschaftlich und sozial gleichermaßen bedeutend sind ein Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und eine Umsetzung der Ganztagsschule.

Die Wirtschaft in Niederösterreich wird von einem großen Anteil an Einpersonenunternehmen, der über 50 Prozent liegt, und einer hohen Zahl an Neugründungen geprägt, informierte der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich, KommR Günter Ernst. "Es geht jetzt um eine Stärkung der Wirtschaft in den Regionen durch öffentliche Baumaßnahmen, eine Verbesserung der sozialen Absicherung der UnternehmerInnen und eine Erleichterung der Finanzierung betrieblicher Investitionen", so Ernst. "Die kleinen und mittleren Unternehmen müssen in Niederösterreich mehr unterstützt werden - auch zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen."

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