• 26.02.2013, 11:08:21
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Wirtschaftskreis NÖ: Beschäftigung und Wirtschaft in den Regionen stärken!

Hundstorfer/Leitner/Ernst: In schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ist eine aktive Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik besonders wichtig

Utl.: Hundstorfer/Leitner/Ernst: In schwierigen wirtschaftlichen
Zeiten ist eine aktive Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik
besonders wichtig =

St. Pölten/Wien (OTS) - Im Mittelpunkt des aktuellen Treffens des
Wirtschaftskreises NÖ standen Maßnahmen zur Ankurbelung der
Konjunktur und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die
Veranstaltung fand auf Einladung des Sprechers der Initiative,
Generaldirektor Ing. Wolfgang Hesoun, in der Siemens City statt.
Der Wirtschaftskreis NÖ hat eine wichtige Beratungsfunktion, indem er
Entscheidungsträger/innen der Wirtschaftspolitik, Verantwortliche von
Leitunternehmen sowie Vertreter/innen kleiner und mittlerer Betriebe
vereint. Er bietet Unternehmerinnen und Unternehmern die Möglichkeit,
mit Vorschlägen an die Politik heranzutreten. Zugleich können von
politischer Seite Vorhaben mit den Unternehmer/innen besprochen und
dadurch auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abgestimmt werden.

Wie Sozialminister Rudolf Hundstorfer in seinem Vortrag berichtete,
verzeichnet Österreich derzeit einen Beschäftigungsrekord. Bei der
Jugendbeschäftigung ist Österreich im internationalen Vergleich
führend. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen, die
nach wie vor von einer verhaltenen Konjunktur bestimmt werden, ist
eine aktive Arbeitsmarktpolitik von entscheidender Bedeutung. Für
Jobsuchende, die über 50 Jahre sind oder nur über einen
Pflichtschulabschluss verfügen, sind begleitende Maßnahmen besonders
notwendig.

Pro Niederösterreich-Präsident LHStv. Dr. Sepp Leitner will die
Entwicklung der NÖ Regionen gezielter und umfangreicher fördern.
"Enorm wichtig sind dabei zum einen eine finanziell gesunde Basis für
die Gemeinden und zum anderen eine Nutzung der wirtschaftlichen
Potentiale der Regionen und eine Modernisierung der Infrastruktur. So
sind in der Verkehrspolitik sowohl für das Waldviertel als auch für
das Wiener Umland neue Konzepte nötig." Auch die Forschung und deren
Verschränkung mit den Unternehmen müssen vorangetrieben werden.
Wirtschaftlich und sozial gleichermaßen bedeutend sind ein Ausbau der
Kinderbetreuungseinrichtungen und eine Umsetzung der Ganztagsschule.

Die Wirtschaft in Niederösterreich wird von einem großen Anteil an
Einpersonenunternehmen, der über 50 Prozent liegt, und einer hohen
Zahl an Neugründungen geprägt, informierte der Präsident des
Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich, KommR
Günter Ernst. "Es geht jetzt um eine Stärkung der Wirtschaft in den
Regionen durch öffentliche Baumaßnahmen, eine Verbesserung der
sozialen Absicherung der UnternehmerInnen und eine Erleichterung der
Finanzierung betrieblicher Investitionen", so Ernst. "Die kleinen und
mittleren Unternehmen müssen in Niederösterreich mehr unterstützt
werden - auch zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen."

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