- 25.02.2013, 16:38:00
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Wirtschaftsminister Mitterlehner besucht Baxter
Das Gesundheitsunternehmen beschäftigt in Österreich 4.200 Mitarbeiter und produziert 22 Produkte für den Export in 100 Länder

Utl.: Das Gesundheitsunternehmen beschäftigt in Österreich 4.200
Mitarbeiter und produziert 22 Produkte für den Export in 100
Länder =
Wien (OTS) - Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner besuchte
am Montag die Wiener Niederlassung des Biotechnologie, Pharma- und
Medizintechnik-Unternehmens Baxter. "Mit 1.000 Wissenschaftlern
bündelt Baxter den Großteil seiner weltweiten Biotech-Forschung in
Österreich und investiert hier zwei Drittel der gesamten
Forschungsmittel. Das zeigt den hohen Stellenwert und die
Attraktivität des Standorts Österreich", sagt Mitterlehner bei seinem
Besuch. "Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für innovative
Unternehmen kontinuierlich zu verbessern und noch mehr internationale
F&E-Player nach Österreich zu ziehen", so Mitterlehner.
"Das Gesundheitsunternehmen Baxter beschäftigt derzeit in
Österreich 4.200 Mitarbeiter/-innen und stellt 22 Produkte für den
Export in rund 100 Länder her. Von Österreich aus wird auch die
globale BioScience-Forschung von Baxter koordiniert", berichtet Prof.
Dr. Hartmut Ehrlich (Vice President Global Research and Development
Baxter BioScience). "Damit ist Baxter nicht nur einer der größten
forschenden Industriebetriebe des Landes. Österreich ist auch der
größte Standort unseres weltweit agierenden 50.000
Mitarbeiter/-innen-Unternehmens."
Am Standort Österreich, konkret in Wien Donaustadt und Orth a. d.
Donau, setzt Baxter zum Beispiel sämtliche Schritte vom Beschaffen
des Ausgangsstoffs humanes Plasma bis zum fertigen Produkt. Hier
entstehen insgesamt 18 lebenswichtige Produkte, zum Beispiel gegen
seltene und schwere Erkrankungen wie Blutgerinnungsstörungen oder
ererbte Immunschwäche, sowie biologische Gewebekleber, wie sie u.a.
bei chirurgischen Eingriffen eingesetzt werden. In Wien steht eine
der weltweit größten, effizientesten und modernsten Anlagen zur
Trennung von Blutplasma-Bestandteilen.
2011 investierte Baxter in Österreich rund 47 Millionen Euro in
Betriebsanlagen, 2012 waren es bereits 68 Millionen, kumuliert waren
es zwischen 2006 und 2012 insgesamt über 500 Millionen Euro - dieses
hohe Investmentniveau ist auch für die Zukunft projiziert, für 2013
sind mehr als 100 Millionen Euro geplant. "Damit sichert Baxter
seinen Standort Österreich ab und schafft die Basis für künftige
Ausbauschritte", erklärt Christine Schmatz.
"Unsere Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium und der
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist sehr gut", so Prof.
Ehrlich. "Wir finden in Österreich sehr viel Verständnis für unsere
Investitionsprojekte im Bereich der Biotechnologie, sowie gute
Förderbedingungen. Das ist für die Sicherung des Standortes von
wesentlicher Bedeutung."
Gegenwärtig befindet sich eine Reihe von rekombinanten, also
gentechnisch hergestellten Medikamenten z.B. zur
Hämophiliebehandlung, in einem fortgeschrittenen Stadium der
klinischen Entwicklung oder steht bereits kurz vor der Zulassung.
"Die klinische und kommerzielle Produktion für die Markteinführung
findet ebenfalls in Österreich statt", so Christine Schmatz (Vice
President Global Manufacturing Recombinants & Vaccines Operations).
Die in Österreich bekanntesten Baxter-Projekte sind wohl die
Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen gegen die pandemische
Influenza H5N1 und H1N1, die auf der in Österreich entwickelten
bahnbrechenden VeroCell-Technologie basieren. Das Unternehmen ist in
Österreich aber auch seit vielen Jahren in der Herstellung von
Impfstoffen gegen FSME ("Zeckenschutzimpfung"), C-Meningokokken und
die saisonale Influenza aktiv. Ein Impfstoff gegen die von Zecken
übertragene Lyme-Borreliose befindet sich gegenwärtig in Entwicklung.
Baxter tut sehr viel, um seinen Mitarbeiter/-innen ein gutes
Gleichgewicht zwischen Arbeit und der Erfüllung ihrer
Lebensbedürfnisse zu ermöglichen und genießt dafür auch weithin
Anerkennung. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird durch eine
Unternehmenskultur gefördert, die nicht grundlos mit dem Bundespreis
für das frauen- und familienfreundlichste Unternehmen Österreichs
(2004) ausgezeichnet wurde. 2011 wurde Baxter vom Wirtschaftsminister
das erste Vollzertifikat für "berufundfamilie" verliehen: Für
betriebliche Maßnahmen, die an die aktuellen Bedürfnisse der
Mitarbeiter/-innen angepasst sind, und für das bereits erreichte hohe
Niveau der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. "Unternehmen, die
Familienfreundlichkeit zu ihrem Markenzeichen machen, sind
attraktiver für Fachkräfte und erzielen betriebswirtschaftliche
Vorteile, weil die Mitarbeiter-Motivation steigt und die
Krankenstände sinken", betont Wirtschafts- und Familienminister
Mitterlehner.
Über Baxter
Baxter entwickelt, produziert und vertreibt Produkte, die das
Leben von Menschen mit Hämophilie, Immunerkrankungen,
Infektionskrankheiten, Nierenerkrankungen, Traumata und anderen
chronischen und akuten Erkrankungen erhalten und bewahren. Als
globales, diversifiziertes Unternehmen der Gesundheitsbranche verfügt
Baxter über spezielles Fachwissen in den Bereichen Medizinprodukte,
Pharmazeutika und Biotechnologie und entwickelt auf der Basis dieser
einzigartigen Kombination neue Produkte für eine weltweit bessere
Patientenversorgung.
Baxter in Österreich
Baxter ist mit über 4.200 Mitarbeitern das größte forschende und
produzierende Pharma- und Biotech-Unternehmen Österreichs. Zugleich
ist Österreich der größte Standort von Baxter International Inc. und
- mit Niederlassungen in Wien und Orth an der Donau - der wichtigste
Forschungsstandort des Geschäftsbereiches Baxter BioScience weltweit.
Mehr als 1000 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland arbeiten hier
an der Erforschung neuer Wirkstoffe und an der Weiterentwicklung
bereits am Markt befindlicher Medikamente. Schwerpunkte des Bereiches
BioScience bilden die Entwicklung und Produktion biotechnologischer
und biopharmazeutischer Therapeutika. 90 Prozent der in Österreich
entwickelten und hergestellten Arzneimittel gehen in den Export.
Weitere Informationen finden Sie unter www.baxter.at
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