René-Marcic-Preis 2013 geht an Siegbert Stronegger

Burgstaller: Journalist und früherer ORF-Landesdirektor erhält den Landespreis für sein journalistisches Lebenswerk

Salzburg (OTS) - Der Journalist und frühere ORF-Landesdirektor Prof. Siegbert Stronegger erhält den René-Marcic-Preis 2013. Den renommierten Landespreis für publizistische Leistungen bekommt Stronegger für sein journalistisches Lebenswerk. Die Preisverleihung erfolgt am 11. April in der Salzburger Residenz. Die Laudatio wird Mag. Karl-Markus Gauß halten. Das gab Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Montag, 25. Februar, bekannt.

Die Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden em. Univ.-Prof. Dr. Michael Schmolke, Redakteurin Ilse Spadlinek und Mag. Elisabeth Wasserbauer, Geschäftsführerin des Kuratoriums für Journa-listenausbildung, begründete ihre einstimmige Entscheidung folgendermaßen:

"Siegbert Stronegger war zunächst einmal Gesamtösterreicher geworden, ehe er Salzburger und in Stadt und Land Salzburg nach und nach zu einer vielfach angerufenen Instanz des Kultur-Journalismus wurde. 1943 in Gleisdorf (Steiermark) geboren, besuchte er die Volksschule in Dornbirn, die Mittelschule in Linz, die Universität in lnnsbruck, bis er schließlich 1966 an die gerade wiedergegründete Universität Salzburg wechselte, im studentischen Gefolge des Germanisten Walter Weiß. Seinen Berufsweg könnte man unter vier Aspekten betrachten: Stronegger begann als Tageszeitungsjournalist, fand seinen Arbeitsschwerpunkt als Kulturpublizist in Presse, Radio und Fernsehen, wuchs in eine für den Platz Salzburg wichtige Rolle als Kulturförderer und Kulturbegleiter hinein und konnte - in den letzten fünf Jahren seiner Karriere - die Summe seiner Fähigkeiten und Erfahrungen auf den Prüfstand bringen, den der Sessel des Landesdirektors des ORF-Studios Salzburg darstellt.

Den Journalismus erlernt hat Stronegger wie der eine oder andere Marcic-Preisträger beim Demokratischen Volksblatt/Salzburger Tagblatt, dessen Chefredakteur von 1969 bis 1976 Kurt Wessely hieß. Anfangs - 1973 - dem Sport zugetan, fand er bald den Zugang zur Kulturberichterstattung. 1977 wurde er Leiter des Lokalressorts, das heißt, verantwortlicher Universalist, 1980 Chefredakteur jener Zeitung.

Stronegger war 1984 zum ORF-Landesstudio gewechselt. Er arbeitete zunächst als Radioredakteur im Aktuellen Dienst, ab 1988 auch beim Fernsehen, unter anderem gehörte er zu jenen Moderatoren, die das Gesicht der täglichen Informationssendung "Salzburg heute" prägten. Von 1989 bis 2006 war er der Kulturchef des Landesstudios, und im September 2006 wurde er zum Landesdirektor gewählt. In seiner Radio-und Fernseharbeit setzte Stronegger Kulturthemen in einer Weise um, die erkennen ließen, dass sie ihm Herzenssache waren. In Sendungen der Reihe Österreich-Bild vermochte er Salzburg als Kulturzentrum in seinen wesentlichen Facetten (Festspiele, Szene, Künstler in Salzburg) anschaulich und für jedermann eingängig zu präsentieren, Zugänge zu eröffnen, wie es anderen nicht gelang.

Über seine konkrete Mitwirkung im Kulturleben von Stadt und Land konnte und kann man sagen: Er ist stets auf hilfsbereite Weise präsent, aber er hat sich niemals in den Vordergrund gedrängt. Sein Vermittler-Talent hat die Kulturkommunikation in Stadt und Land nachhaltig in Bewegung gehalten. Für den René-Marcic-Preis schlägt die Jury Siegbert Stronegger vor, weil sie die oben erwähnten vier Aspekte als Gesamtheit sieht: Vier Jahrzehnte Journalismus im Dienst einer Idee und einer Region", so die Begründung der Jury.

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