• 25.02.2013, 11:18:13
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René-Marcic-Preis 2013 geht an Siegbert Stronegger

Burgstaller: Journalist und früherer ORF-Landesdirektor erhält den Landespreis für sein journalistisches Lebenswerk

Utl.: Burgstaller: Journalist und früherer ORF-Landesdirektor erhält
den Landespreis für sein journalistisches Lebenswerk =

Salzburg (OTS) - Der Journalist und frühere ORF-Landesdirektor Prof.
Siegbert Stronegger erhält den René-Marcic-Preis 2013. Den
renommierten Landespreis für publizistische Leistungen bekommt
Stronegger für sein journalistisches Lebenswerk. Die Preisverleihung
erfolgt am 11. April in der Salzburger Residenz. Die Laudatio wird
Mag. Karl-Markus Gauß halten. Das gab Landeshauptfrau Mag. Gabi
Burgstaller heute, Montag, 25. Februar, bekannt.

Die Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden em. Univ.-Prof. Dr.
Michael Schmolke, Redakteurin Ilse Spadlinek und Mag. Elisabeth
Wasserbauer, Geschäftsführerin des Kuratoriums für
Journa-listenausbildung, begründete ihre einstimmige Entscheidung
folgendermaßen:

"Siegbert Stronegger war zunächst einmal Gesamtösterreicher
geworden, ehe er Salzburger und in Stadt und Land Salzburg nach und
nach zu einer vielfach angerufenen Instanz des Kultur-Journalismus
wurde. 1943 in Gleisdorf (Steiermark) geboren, besuchte er die
Volksschule in Dornbirn, die Mittelschule in Linz, die Universität in
lnnsbruck, bis er schließlich 1966 an die gerade wiedergegründete
Universität Salzburg wechselte, im studentischen Gefolge des
Germanisten Walter Weiß. Seinen Berufsweg könnte man unter vier
Aspekten betrachten: Stronegger begann als Tageszeitungsjournalist,
fand seinen Arbeitsschwerpunkt als Kulturpublizist in Presse, Radio
und Fernsehen, wuchs in eine für den Platz Salzburg wichtige Rolle
als Kulturförderer und Kulturbegleiter hinein und konnte - in den
letzten fünf Jahren seiner Karriere - die Summe seiner Fähigkeiten
und Erfahrungen auf den Prüfstand bringen, den der Sessel des
Landesdirektors des ORF-Studios Salzburg darstellt.

Den Journalismus erlernt hat Stronegger wie der eine oder andere
Marcic-Preisträger beim Demokratischen Volksblatt/Salzburger
Tagblatt, dessen Chefredakteur von 1969 bis 1976 Kurt Wessely hieß.
Anfangs - 1973 - dem Sport zugetan, fand er bald den Zugang zur
Kulturberichterstattung. 1977 wurde er Leiter des Lokalressorts, das
heißt, verantwortlicher Universalist, 1980 Chefredakteur jener
Zeitung.

Stronegger war 1984 zum ORF-Landesstudio gewechselt. Er arbeitete
zunächst als Radioredakteur im Aktuellen Dienst, ab 1988 auch beim
Fernsehen, unter anderem gehörte er zu jenen Moderatoren, die das
Gesicht der täglichen Informationssendung "Salzburg heute" prägten.
Von 1989 bis 2006 war er der Kulturchef des Landesstudios, und im
September 2006 wurde er zum Landesdirektor gewählt. In seiner Radio-
und Fernseharbeit setzte Stronegger Kulturthemen in einer Weise um,
die erkennen ließen, dass sie ihm Herzenssache waren. In Sendungen
der Reihe Österreich-Bild vermochte er Salzburg als Kulturzentrum in
seinen wesentlichen Facetten (Festspiele, Szene, Künstler in
Salzburg) anschaulich und für jedermann eingängig zu präsentieren,
Zugänge zu eröffnen, wie es anderen nicht gelang.

Über seine konkrete Mitwirkung im Kulturleben von Stadt und Land
konnte und kann man sagen: Er ist stets auf hilfsbereite Weise
präsent, aber er hat sich niemals in den Vordergrund gedrängt. Sein
Vermittler-Talent hat die Kulturkommunikation in Stadt und Land
nachhaltig in Bewegung gehalten. Für den René-Marcic-Preis schlägt
die Jury Siegbert Stronegger vor, weil sie die oben erwähnten vier
Aspekte als Gesamtheit sieht: Vier Jahrzehnte Journalismus im Dienst
einer Idee und einer Region", so die Begründung der Jury.

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