Die Politik sollte nicht am Bürger vorbeiproduzieren

Niederösterreichische Eltern und Kinder sollen ihr Wahlrecht nützen

St.Pölten (OTS) - Niederösterreich steht unmittelbar vor der Neuwahl des NÖ Landtags am 3. März. In den vergangenen Jahren war die Bildungspolitik bisweilen auch Streitpunkt zwischen Bundes- und Länderinteressen. "Die Politik sollte nicht am Bürger vorbeiproduzieren", sagt Landesobmann Franz Schaupmann und Stellvertreter Paul Haschka.

Wenngleich manches für eine Neuordnung der Kompetenzen im Bildungsbereich sprechen mag, geben die Elternvertreter zu bedenken, dass gerade in Niederösterreich die Identifizierung der Bürger mit der Gemeinde oder dem Land weit höher ist, als mit der Bundesebene oder der Ebene der Europäischen Union. Die Beteiligung an Wahlen ist dafür eindeutiger Beweis!

Schaupmann und Haschka fordern vom künftigen NÖ Landtag:

- ein Nominierungsrecht der Elternvereine am Schulstandort für die Entsendung von ElternvertreterInnen in die Schulausschüsse

- eine Stärkung der Funktion der Direktorenstellvertreter auch in den Pflichtschulen

- die Unterstützung der NÖ Eltern bei der Forderung an die Bundesministerin, künftig auch ElternvertreterInnen in die Aufsichtsräte und Hochschulräte der Pädagogischen Hochschulen zu entsenden

"Gehen Sie daher als verantwortungsbewusste Eltern mit Ihren wahlberechtigten Kindern unbedingt am 3. März zur Wahl! Eine hohe Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl ist ein Beweis für die Identifikation mit dem Bundesland, dem Heimatland und stärkt jeden der künftig gewählten Mandatare im NÖ Landtag!" so Schaupmann und Haschka abschließend.

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LEVNÖ Landeselternverband Niederösterreich
Rennbahnstraße 29, 3109 St.Pölten
Tel.: 0676 3643856 Ing. Franz Schaupmann
Tel.: 0699 81227414 Mag. Paul Haschka
www.evnoe.at und www.landeselternverband.at

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