- 21.02.2013, 13:46:50
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Energie-Unabhängigkeit der Bürger stärken
Eisl: Keine Förderungslotterie in Salzburg
Utl.: Eisl: Keine Förderungslotterie in Salzburg =
Salzburg (OTS) - Das Bundesland Salzburg nimmt in der Politik für
erneuerbare Energie mit der Solar- und Energieeffizienzoffensive 2013
weiterhin eine Vorreiterrolle ein. Ziel ist es, vor allem die
Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen, um mehr
Energie-Unabhängigkeit zu erreichen. Das Land Salzburg ist dabei auf
einem guten Weg. Es ist gelungen, den Anteil der erneuerbaren Energie
am Gesamtenergieverbrauch von 42,5 Prozent auf 43,3 Prozent innerhalb
eines Jahres erneut zu steigern. Das ist ein Spitzenwert in
Österreich und international.
"Die Menschen sehnen sich nach Unabhängigkeit. Mein Ziel ist es,
die Salzburgerinnen und Salzburger bei diesem Streben nach
Energieautonomie und beim Übergang in ein neues Energiezeitalter zu
unterstützen. Wichtig ist es dafür auch verlässliche
Rahmenbedingungen zu schaffen. Interessierte brauchen Kontinuität, um
ihre Aktivitäten planen zu können. Eine 'Förderlotterie' wie sie
kürzlich bei der Fotovoltaik-Förderung des Bundes stattgefunden hat,
schafft nur Unmut. In Salzburg wollen wir einen kontinuierlichen und
zielgerichteten Weg fortsetzen. Deshalb starten wir diese
Energieeffizienz- und Solaroffensive", sagte Energiereferent Sepp
Eisl heute, Donnerstag, 21. Februar, bei einem Informationsgespräch
in der HLFS Ursprung.
Das Land Salzburg wird die Bürger/innen auch finanziell kräftig
unterstützen. Insgesamt stehen für Solar- und
Energieeffizient-Fördermaßnahmen rd. drei Millionen Euro bereit.
Durch den zusätzlichen finanziellen Anreiz sollen heuer rund 800
Solar- bzw. Fotovoltaik-Anlagen errichtet werden. Alleine durch die
Solaranlagen werden auf die Lebenszeit gerechnet insgesamt 21.000
Tonnen CO2 eingespart. Insgesamt können 10.000 Quadratmeter
Solarfläche errichtet werden. Die Errichtung solcher kleiner Anlagen
ist übrigens auf Gebäuden seit August 2012 weitgehend
bewilligungsfrei. Der Gemeinde braucht nur mehr die beabsichtigte
Errichtung mitgeteilt werden.
Mit der Errichtung einer Fotovoltaik-Anlage wird heuer erstmals
auch der dazugehörige Datenlogger gefördert. Dieses Gerät zeichnet
die Stromproduktion einer Fotovoltaik-Anlage auf. Die Daten können
dann leicht auf einen PC übertragen und ausgewertet werden. Somit
werden etwa kaputte Panele oder andere Probleme sofort ersichtlich
und können rasch behoben werden. Die Erfahrung zeigt, dass ohne
Datenlogger oft viel Zeit vergeht, bis man erkennt, dass eine Anlage
nicht effizient funktioniert.
Interessenten können sich bei der unabhängigen Energieberatung
Salzburg kostenlos informieren und beraten lassen. Im Internet kann
für das eigene Objekt der zu erwartenden Sonnenertrag unter
www.salzburg.gv.at/sagis abgerufen werden.
Zahlen, Daten und Fakten zur Solar- und Energieeffizienzförderung
Gesamtvolumen: Rund drei Millionen Euro;
Ziel: 800 Solar- bzw. Fotovoltaikanlagen, 80 Wärmepumpen, 530
Biomasse-Kleinanlage;
Start der Förderung: 1. März 2013
Übergangsbestimmung: Mit 1.Jänner 2013 gelten die höheren Fördersätze
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