• 21.02.2013, 12:09:59
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FPK-Suntinger zu Pferdefleischskandal: ÖVP-Bauernbund und SPÖ-Bauern hatten bisher kein Interesse, Konsumenten zu schützen!

"Wo Kärnten drauf steht, muss auch Kärnten drin sein"

Utl.: "Wo Kärnten drauf steht, muss auch Kärnten drin sein" =

Klagenfurt (OTS) - Im Zuge des sogenannten Pferdefleischskandals der
eigentlich ein Etikettierungsskandal ist, kritisierte heute der
freiheitliche Vizepräsident der Landwirtschaftskammer, LAbg. Peter
Suntinger die scheinheilige Haltung der ÖVP sowie der SPÖ, die bisher
in der Landwirtschaftskammer kein Interesse daran gezeigt haben, die
Konsumenten vor solchen Machenschaften zu schützen.

"Wir haben bisher in der Landwirtschaftskammer umsonst dafür
gekämpft, dass dort, wo Kärnten drauf steht, auch Kärnten drin sein
muss", verweist Suntinger darauf, dass sowohl der ÖVP Bauernbund als
auch die SPÖ-Bauern am 21.12.2011 einen entsprechenden Antrag der
Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft abgelehnt haben. So
weise die momentane Praxis der Lebensmittelbewerbung in der
Lebensmittelmarke "Genussland Kärnten" keine klare Herkunft der
Rohstoffe aus. Insbesondere bei Kärnten echt gut Produkten" wird nur
eine Verarbeitung in Kärnten garantiert.

"Es ist beschämend, dass sich ÖVP und SPÖ bisher als
Interessensschützer des Handels, dem es vor allem um
Gewinnmaximierung geht, gebärdet haben, anstatt die Konsumenten und
Produzenten zu schützen", so Suntinger, der wiederholt einfordert,
dass Agrarfördergelder nur mehr für Lebensmittel verwendet werden
dürfen, welche eine klare Kärntner Rohstoffherkunft garantieren
können. (Schluss)

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