FPK-Suntinger zu Pferdefleischskandal: ÖVP-Bauernbund und SPÖ-Bauern hatten bisher kein Interesse, Konsumenten zu schützen!

"Wo Kärnten drauf steht, muss auch Kärnten drin sein"

Klagenfurt (OTS) - Im Zuge des sogenannten Pferdefleischskandals der eigentlich ein Etikettierungsskandal ist, kritisierte heute der freiheitliche Vizepräsident der Landwirtschaftskammer, LAbg. Peter Suntinger die scheinheilige Haltung der ÖVP sowie der SPÖ, die bisher in der Landwirtschaftskammer kein Interesse daran gezeigt haben, die Konsumenten vor solchen Machenschaften zu schützen.

"Wir haben bisher in der Landwirtschaftskammer umsonst dafür gekämpft, dass dort, wo Kärnten drauf steht, auch Kärnten drin sein muss", verweist Suntinger darauf, dass sowohl der ÖVP Bauernbund als auch die SPÖ-Bauern am 21.12.2011 einen entsprechenden Antrag der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft abgelehnt haben. So weise die momentane Praxis der Lebensmittelbewerbung in der Lebensmittelmarke "Genussland Kärnten" keine klare Herkunft der Rohstoffe aus. Insbesondere bei Kärnten echt gut Produkten" wird nur eine Verarbeitung in Kärnten garantiert.

"Es ist beschämend, dass sich ÖVP und SPÖ bisher als Interessensschützer des Handels, dem es vor allem um Gewinnmaximierung geht, gebärdet haben, anstatt die Konsumenten und Produzenten zu schützen", so Suntinger, der wiederholt einfordert, dass Agrarfördergelder nur mehr für Lebensmittel verwendet werden dürfen, welche eine klare Kärntner Rohstoffherkunft garantieren können. (Schluss)

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