- 20.02.2013, 11:55:32
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SPÖ-Kärnten kämpft für Verbot des Kleinen Glücksspiels
Kaiser: Schutz der Familien wichtiger als die von Dörfler-FPK bevorzugten Gewinne aus Leid tausender Spielsüchtiger. Dramen in Familien und Raubüberfälle machen Handlungsbedarf deutlich.
Utl.: Kaiser: Schutz der Familien wichtiger als die von Dörfler-FPK
bevorzugten Gewinne aus Leid tausender Spielsüchtiger. Dramen
in Familien und Raubüberfälle machen Handlungsbedarf deutlich. =
Klagenfurt (OTS) - Die SPÖ-Kärnten wird den Kampf für ein Verbot des
Kleinen Glücksspiels fortsetzen. Das kündigt heute
SPÖ-Landesparteivorsitzender und Spitzenkandidat für die vorgezogene
Landtagswahl Landeshauptmann-Stv. Peter Kaiser an. "Schlimmer als die
einarmigen Banditen, sind die zweiarmigen in der Politik, die mit
ihrem Festhalten an den Einnahmen aus dem Kleinen Glücksspiel
tausende Menschen wissentlich ins Unglück laufen lassen", so Kaiser.
Trotz von FPK und ÖVP entgegen allen Beispielen von Dramen, die sich
in Familien von Spielsüchtigen abspielen, und entgegen allen
Expertenmeinungen ausgeschriebenen Lizenzen, ist das Ziel der
SPÖ-Kärnten ein Verbot.
"Uns ist der Schutz der Kärntner Familien und der Ortsbilder
wichtiger als die von der Dörfler-FPK bevorzugten Gewinne aus dem
Leid tausender Spielsüchtiger. Deswegen werden wir nach der
Landtagswahl im Interesse aller Kärntnerinnen und Kärntner alles tun,
um durch Verhandlungen die Kärntner Bevölkerung von diesem Joch zu
befreien. Und wenn es noch so lange dauert, wir werden diesen Kampf
nicht aufgeben", so Kaiser.
Der dramatische Anstieg spielsüchtiger Kärntnerinnen und Kärntner -
aktuell rund 1500, wobei die Dunkelziffer auf 10.000 bis 15.000
geschätzt wird - sowie die Zunahme an Raubüberfällen auf
Automatencasinos müsse für eine verantwortungsbewusste Politik Grund
genug sein, zu erkennen, dass ein Verbot des Kleinen Glücksspiels der
einzig richtige Weg ist. Umso mehr als das neue Gesetz viele
Kärntnerinnen und Kärntner noch schneller und in
Rekordgeschwindigkeit unglücklich machen werde, da der Einsatz für
ein Spiel von 50 Cent auf 10 Euro um das 20fache erhöht wurde.
"Wenn die Dörfler-FPK auf der einen Seite Gesetze beschließt, die
tausende Menschen ins Unglück stürzen, und die Politik auf der
anderen Seite sehr viel Geld zur Behandlung jener, die an den Folgen
dieser Gesetze leiden, ausgeben muss, dann ist was faul im Staate
Österreich", macht Kaiser abschließend aufmerksam.
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