SPÖ-Kärnten kämpft für Verbot des Kleinen Glücksspiels

Kaiser: Schutz der Familien wichtiger als die von Dörfler-FPK bevorzugten Gewinne aus Leid tausender Spielsüchtiger. Dramen in Familien und Raubüberfälle machen Handlungsbedarf deutlich.

Klagenfurt (OTS) - Die SPÖ-Kärnten wird den Kampf für ein Verbot des Kleinen Glücksspiels fortsetzen. Das kündigt heute SPÖ-Landesparteivorsitzender und Spitzenkandidat für die vorgezogene Landtagswahl Landeshauptmann-Stv. Peter Kaiser an. "Schlimmer als die einarmigen Banditen, sind die zweiarmigen in der Politik, die mit ihrem Festhalten an den Einnahmen aus dem Kleinen Glücksspiel tausende Menschen wissentlich ins Unglück laufen lassen", so Kaiser. Trotz von FPK und ÖVP entgegen allen Beispielen von Dramen, die sich in Familien von Spielsüchtigen abspielen, und entgegen allen Expertenmeinungen ausgeschriebenen Lizenzen, ist das Ziel der SPÖ-Kärnten ein Verbot.

"Uns ist der Schutz der Kärntner Familien und der Ortsbilder wichtiger als die von der Dörfler-FPK bevorzugten Gewinne aus dem Leid tausender Spielsüchtiger. Deswegen werden wir nach der Landtagswahl im Interesse aller Kärntnerinnen und Kärntner alles tun, um durch Verhandlungen die Kärntner Bevölkerung von diesem Joch zu befreien. Und wenn es noch so lange dauert, wir werden diesen Kampf nicht aufgeben", so Kaiser.

Der dramatische Anstieg spielsüchtiger Kärntnerinnen und Kärntner -aktuell rund 1500, wobei die Dunkelziffer auf 10.000 bis 15.000 geschätzt wird - sowie die Zunahme an Raubüberfällen auf Automatencasinos müsse für eine verantwortungsbewusste Politik Grund genug sein, zu erkennen, dass ein Verbot des Kleinen Glücksspiels der einzig richtige Weg ist. Umso mehr als das neue Gesetz viele Kärntnerinnen und Kärntner noch schneller und in Rekordgeschwindigkeit unglücklich machen werde, da der Einsatz für ein Spiel von 50 Cent auf 10 Euro um das 20fache erhöht wurde.

"Wenn die Dörfler-FPK auf der einen Seite Gesetze beschließt, die tausende Menschen ins Unglück stürzen, und die Politik auf der anderen Seite sehr viel Geld zur Behandlung jener, die an den Folgen dieser Gesetze leiden, ausgeben muss, dann ist was faul im Staate Österreich", macht Kaiser abschließend aufmerksam.

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