SMART Wohnungen in Wien beinhalten Kostenfallen für Mieter!

Die veraltete Wiener Bauordnung führt bei Smart Wohnungen zu unnötig überhöhten Mietpreisen!

Wien (OTS) - Die Möglichkeit neue Wohngebäude innerhalb der Wiener Stadtgrenzen zu errichten wird aufgrund der geringen Menge an nicht verbauter Fläche immer schwieriger und damit auch teurer. Die Tatsache, dass der Trend gleichzeitig in Richtung kleinerer Haushalte geht, lässt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig zur Lösung "Smart-Wohnung" greifen. "Kostengünstig und intelligent konzipiert" sind dabei die Werbebotschaften. Aber: Klein heißt nicht immer günstiger!

Nur mit smarter Bauordnung wird es auch billiger!

Mag. Hans Jörg Ulreich von der Fachgruppe Wien der Immobilientreuhänder: "Grundsätzlich sind Smart-Wohnungen eine hervorragende und zeitgemäße Idee. Für kleine Wohnungen gelten aber nach der aktuellen Bauordnung dieselben Stellplatz- und Notkaminverpflichtungen wie für große Wohnungen und wirken sich diese dort sogar überproportional aus. Auch die Bestimmungen zum Brandschutz oder zur Barrierefreiheit werden in Wien völlig überzogen ausgelegt. Mit einer intelligenten Bauordnung und einer pragmatischen Interpretation der Normen könnte das Bauen um bis zu 35 % günstiger werden und auch die Mieten könnten um bis zu 25 % sinken!"

Tatsächlich ist der Anteil jener Menschen, die in Smart-Wohnungen ziehen und gleichzeitig ein Auto besitzen verschwindend gering. Schon bei Gebäuden über 22 m gelten Brandschutzbestimmungen wie in Hochhäusern und es werden teure Druckbelüftungsanlagen vorgeschrieben mit Türschließern an jeder Wohnungstüre, die von älteren Personen und Kindern gar nicht mehr geöffnet werden können. All das funktioniert in der Praxis nicht wirklich - aber kostet unnötig Geld und macht Wohnen teuer.

Betriebskosten machen Wohnen zusätzlich teuer

Immobilientreuhänder Ulreich: "Besonders teuer ist derzeit aber nicht nur die Errichtung eines Gebäudes mit Smart-Wohnungen, sondern auch der Betrieb eines solchen Wohnhauses. Die monatliche Kontrolle und Wartung aller derzeit vorgeschriebenen technischen Einrichtungen macht schon 20% der Betriebskosten aus, die der Mieter aber bis ans Lebensende des Gebäudes bezahlen muss!" Die Forderung Ulreichs abschließend: "Statt plakative Maßnahmen zu setzen, die letztendlich dem Mieter Geld kosten, muss endlich die Bauordnung zeitgemäß werden. Ein neuer Entwurf dazu verstaubt seit 2 Jahren im Büro von Stadtrat Ludwig! Nur smarte rechtliche Rahmenbedingungen schaffen auf Dauer kostengünstige Mieten!"

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Hans Jörg Ulreich
Immobilien- und Vermögenstreuhänder
Fachgruppe Wien
Tel.: 01/7866110
Email: office@ulreich.at

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