AK: Lebensmittelkontrollen verbessern!

Wien (OTS) - Die AK fordert verstärkte Lebensmittelkontrollen und eine klare Herkunftskenn-zeichnung des Endprodukts und der Rohstoffe. "Konsumenten müssen Sicherheit haben, für ihr Geld einwandfreie Produkte zu kaufen, egal in welchem Mitgliedsstaat das Produkt erzeugt wurde", sagt Gabriele Zgubic, Leiterin der Konsumentenpolitik.

Der jüngste Lebensmittelskandal zeigt einmal mehr eine Schwäche des EU Binnen-marktes auf. "Eigentlich sollte in den Produkten drinnen sein, was drauf steht. Der Kon-sument muss glauben, sollte sich aber verlassen können, was auf den Lebensmittel-Etiketten steht", sagt Zgubic.

"Konsumenten wollen auch wissen, woher die Rohstoffe kommen", weiß Zgubic. Es ist nicht ungewöhnlich, dass zum Beispiel in einer heimischen Wurstware auch landwirt-schaftliche Rohstoffe aus verschiedenen Ländern enthalten sind. "Die Zutaten in verar-beiteten Lebensmitteln sind zu kennzeichnen, nicht aber die Herkunft der Rohstoffe", betont Zgubic. Aus dieser Intransparenz resultiert viel Unsicherheit auf Seiten der Kon-sumenten.

Verstärkte Kontrollen auf verschiedenen Stufen und über die gesamte Kette der Le-bensmittelproduktion sind nötig sowie mehr Transparenz bei der Kennzeichnung. Dem Lebensmittelbetrug muss ein effizienter Riegel vorgeschoben werden, verlangt die AK:

+ Verstärkte Eigenkontrollen durch Produzenten und Handel
+ Verstärkte Lebensmittelüberwachung in Europa
+ Klare Regelungen zur Herkunftskennzeichnung des Endprodukts und der Rohstoffe

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