• 18.02.2013, 11:21:03
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Hundstorfer zu EU-Budget: Problem der Jugendarbeitslosigkeit in Europa wird mit EU-Budget effektiv angegangen

Initiative von Bundeskanzler ausgehend

Utl.: Initiative von Bundeskanzler ausgehend =

Wien (OTS/BMASK) - "Das größte Problem in Europa ist die
Jugendarbeitslosigkeit. 5,7 Millionen junge Menschen in der EU haben
keine Beschäftigung. Diesem Problem wurde mit einem umfassenden Paket
für Jugendbeschäftigung in der Höhe von sechs Milliarden Euro
Rechnung getragen", unterstrich Sozialminister Rudolf Hundstorfer
Montag in einer Aussendung. "Dieses Geld dient
Beschäftigungsprojekten in Regionen, in denen die
Jugendarbeitslosigkeit über 25 Prozent liegt. Damit wurde eine
wichtige Forderung von Bundeskanzler Faymann umgesetzt, der sich seit
langem vehement für mehr Mittel zur Bekämpfung der
Jugendbeschäftigung einsetzt", hob Hundstorfer hervor. ****

"Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist ein wichtiger
Schritt in Richtung eines sozialen Europas. Die EU darf nicht nur
eine Wirtschafts- sondern muss auch eine Sozialunion sein. Und wer
meint, Arbeitslosigkeit und eine schwächelnde Wirtschaft in anderen
EU-Staaten gehe uns nichts an, der irrt gewaltig. Unser Wohlstand ist
eng mit dem Wohlergehen Europas verbunden. Als exportorientierte
Nation ist eine stabile Wirtschaft bei unseren Haupthandelspartnern
und eine damit verbundene möglichst niedrige Arbeitslosigkeit von
entscheidender Bedeutung", so der Sozialminister. Von den
Investitionen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa
profitiere die gesamt EU und damit auch Österreich.

Österreich trägt für die nächsten Jahre 0,31 Prozent des BIP zum
EU-Haushalt bei. Das ist ein großer Verhandlungserfolg von
Bundeskanzler Faymann. In absoluten Zahlen bedeutet das, dass
Österreich über die nächsten sieben Jahre knapp eine Milliarde Euro
weniger an die EU zahlt, verdeutlichte Hundstorfer. Bundeskanzler
Faymann habe außerdem die Beibehaltung eines Rabatts für Österreich
erkämpft. Im Novembervorschlag hätte dieser komplett gestrichen
werden sollen, schloss der Sozialminister. (Schluss)

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