Oxonitsch: Erinnerung an den 12. Februar 1934 ist Auftrag und Mahnung zugleich!

Gedenkfeier für die Opfer der Februarkämpfe - Erinnerung an den 100. Todestag von Franz Schuhmeier

Wien (OTS/SPW-K) - "Der 12. Februar 1934 ist uns eine Mahnung: Wir erinnern uns an alle, die damals für die Freiheit gekämpft und viel für die Demokratie in Österreich geleistet haben!", betonte der Vorsitzende der SPÖ-Ottakring, Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch am Freitagabend im Rahmen der Gedenkfeier für die Opfer der Februarkämpfe am Wiener Schuhmeierplatz. Oxonitsch erinnerte an den 100. Todestag des Ottakringer Gemeinderats Franz Schuhmeier, der 1913 von Paul Kunschak, dem Bruder des späteren christlich-sozialen Nationalratspräsidenten Leopold Kunschak, in der Halle des Nordwestbahnhofs erschossen wurde. "Schuhmeier ist ein Symbol für den Kampf für Gerechtigkeit, für die sozialdemokratischen Grundwerte und für den Einsatz für die Schwächsten in unserer Gesellschaft!", unterstrich Oxonitsch. Er erinnerte daran, dass Schuhmeier gemeinsam mit Ludo Hartmann die erste Volkshochschule, das Volksheim Ottakring, aufgebaut hatte: "Damit hat Schuhmeier den Grundstein für eine fortschrittliche Bildungspolitik gelegt und ein wesentliches Instrumentarium geschaffen, um den sozialdemokratischen Anspruch -Bildung für alle - zu verwirklichen."****

Oxonitsch betonte, dass Schuhmeier nicht aus populistischen Überlegungen heraus, sondern auf Basis seiner Überzeugungen handelte und dafür auch sein Leben lassen musste. Als sich dann 500.000 Menschen bei seinem Begräbnis versammelten, war das nicht nur die bis dahin größte politische Manifestation in Wien, sondern auch ein "klares Zeichen für die Sozialdemokratie und ihre Werte".

Auch wenn sich Wien in der Zwischenzeit gewandelt habe, seien diese Ideen und Ziele dieselben geblieben, unterstrich Oxonitsch. Auch heute gelte es für die Sozialdemokratie, sich für Gleichberechtigung, Gerechtigkeit, Antifaschismus und für das Miteinader einzusetzen. Man habe sich jenen entgegenzustellen, die nur Ängste schüren und keine Lösungen anbieten. In diesem Zusammenhang strich Oxonitsch die Wiener Ausbildungsgarantie für Jugendliche als konkretes Mittel gegen die "Beraubung von Zukunftschancen" heraus. Außerdem habe man mit der Wiener Charta bewusst auf den Dialog gesetzt, anstatt Menschen gegeneinander auszuspielen. Von besonderer Bedeutung seien weiters die offensive Sozialpolitik und die aktive Arbeitsmarktpolitik, die die SPÖ Wien im Kampf gegen die Folgen der Wirtschaftskrise vorantreibe.

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