"Was wäre wenn ...?" - "Zeitzeugen" spekulieren in Publikation der Julius Raab Stiftung über 10 Jahre Schwarz-Grün

Wien (OTS) - Politische Proponenten von damals, Journalisten und Akteure von heute ziehen fiktive Koalitionsbilanz - Herausgeber Mahrer fordert von Grünen Positionen der Ökosozialen Marktwirtschaft für künftige Partnerschaft ein

"Was wäre wenn ...?" - das ist Titel und Leitfrage eines Buches über ein fiktives 10jähriges Jubiläum einer Schwarz-Grünen Koalition in Österreich, herausgegeben von Harald Mahrer, dem Präsidenten der Julius Raab Stiftung.

Was wäre in Österreichs Politik besser und was schlechter gelaufen? Wie hätten sich Steuer-, Energie-, Pensions- und Europapolitik weiterentwickelt? Fazit: Wir würden heute in einem anderen Land leben; wie dieses heute nach einer "ökosozialen Wende" konkret aussehen würde und wie sich der Weg dorthin gestaltet hätte, darüber gehen die Meinungen weit auseinander.

Zehn "Zeitzeugen" aus Politik, Journalismus und Wirtschaft beleuchten die Arbeit der auf Bundesebene nicht verwirklichten Koalition aus unterschiedlichen Aspekten - nämlich Andreas Koller, Harald Mahrer, Lukas Mandl, Claus Pándi, Stephan Pernkopf, Josef Riegler, Michael Schuster, Barbara Tóth, Alexander Van der Bellen und Hubert Wachter.

Partner für das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell der Zukunft?

Herausgeber Harald Mahrer erklärt zum Buch: "Spekulationen sind dazu da, um politische Möglichkeitsräume der Zukunft zu eröffnen. Die von Josef Riegler vorgedachte Ökosoziale Marktwirtschaft, die wir als Julius Raab Stiftung weiterentwickeln, ist das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell der Zukunft. Durch ihre ursprüngliche Programmatik und die ökologische Grundorientierung wären die Grünen für die ÖVP - im Gegensatz zu anderen Parteien - ein potenzieller Umsetzungspartner dafür. Neben der fehlenden Mehrheit für eine mögliche Koalition ist aber das wichtigste Hindernis, dass Teile der Grünen einer roten Staatswirtschaft an- und nachhängen. Auch damit ist das Zukunftsmodell momentan leider mehr eine Illusion als eine Spekulation. Anders sähe die Zukunft aus, wenn die Grünen ihre Hausaufgaben erledigen würden: Überdenken und Weiterentwickeln ihres programmatischen Fundaments, klares Bekenntnis zur Ökosozialen Marktwirtschaft und offene Dialogorientierung in Richtung Volkspartei."

Das Buch kann man kostenlos bestellen bei info@juliusraabstiftung.at bzw. als PDF von der Website www.juliusraabstiftung.at herunterladen.

Rückfragen & Kontakt:

Thomas Goiser
Mobil: 0664-2410268
thomas@goiser.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0006