VP-Leeb: Ab dem Schuljahr 2013/14 dank ÖVP Wien keine Benachteiligung mehr von Schülern/innen privater Schulträger

Wien (OTS) - Erfreut zeigte sich heute die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Isabella Leeb, über die im gestrigen Gemeinderatsausschuss für Bildung, Jugend, Information und Sport angekündigte Gleichstellung von Schülern/innen einer Privatschule mit Schülern/innen einer öffentlichen Schule bei im Rahmen des Schulsports absolvierten Sportveranstaltungen. Dank Initiative der ÖVP Wien, so Leeb, werden ab dem kommenden Schuljahr die Kosten für im Rahmen des Schulsports an Privatschulen absolvierte Eislauf- oder Schwimmkurse (oder ähnliche Sportveranstaltungen), wie bislang nur bei öffentlichen Schulen, durch die öffentliche Hand übernommen (im Rahmen des sogenannten "Warenkorbes" - eines schulautonomen Beschaffungsmodus). Ging man in der Stadtregierung bislang davon aus, dass nur Besserverdienende Privatschulen besuchen, so konnte die ÖVP Wien hier Überzeugungsarbeit leisten.

"Es zeigt sich, dass man auch aus der Opposition heraus wichtige Projekte verwirklichen und konstruktive Arbeit für Wiens Schüler/innen leisten kann. Nach dem Gratiskindergarten, der Einführung der 24-Stunden U-Bahn, der Koppelung der Vergabe öffentlicher Aufträge an Lehrlings- und Berufsausbildungsmaßnahmen ein weiterer voller Erfolg der ÖVP Wien für Wiens Kinder/Jugendliche, der noch zahlreiche weitere folgen werden", so Leeb. Dabei war doch eigentlich die inhaltliche "Nähe" zu den Grünen im Bildungsbereich ausschlaggebend für die Koalition. Leider sind die Grünen allerdings, seit sie in Wien mitregieren dürfen, vollauf mit der Schaffung von s.g. Green Jobs (Beauftragten!) und der Errichtung von Radwegen beschäftigt. Umso erfreulicher, dass es der ÖVP Wien einmal mehr gelungen ist, die SPÖ aus der Oppositionsrolle heraus mit guten Argumenten zu überzeugen.

"20% aller Kinder gehen in Wien in eine Schule eines privaten Trägers, auch deren Eltern tragen mit Ihren Steuergeldern dazu bei, dass in Wien Sportstätten gebaut und erhalten werden. Wenn ein Kind in eine Privatschule geht, heißt das noch lange nicht, dass die Eltern Millionäre sind und sich alles leisten können. Oftmals ist die Nähe zum Wohnort oder das besondere Angebot eines privaten Schulträgers ausschlaggebend für die Wahl der Eltern. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass damit ein längst fälliges Relikt des Klassenkampfes zu Fall gebracht wurde", so Leeb abschließend.

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