- 12.02.2013, 11:49:16
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Bures: 255 Mio. Euro für den Hochwasserschutz entlang der Donau
Schutz vor 100-jährlichem Hochwasser für die Donauanrainer-Gemeinden durch neuen 15a-Vertrag mit OÖ, NÖ und Wien
Utl.: Schutz vor 100-jährlichem Hochwasser für die
Donauanrainer-Gemeinden durch neuen 15a-Vertrag mit OÖ, NÖ und
Wien =
Wien (OTS/BMVIT) - Der Bund und die Länder Oberösterreich,
Niederösterreich und Wien investieren gemeinsam in den
Hochwasserschutz entlang der Donau. Mit 34 Hochwasserschutzprojekten
- davon sind 17 Projekte bereits abgeschlossen - werden die
Donauanrainer-Gemeinden vor einem hundertjährlichen Hochwasser
geschützt. Die Finanzierung der Projekte im Ausmaß von 420 Millionen
Euro bis zum Jahr 2016 wurde bereits in einem 15a-Vertrag fixiert. Im
heutigen Ministerrat hat die Regierung auf Vorschlag von
Infrastrukturministerin Doris Bures nun einen weiteren 15a-Vertrag
für die Jahre 2017 bis 2023 beschlossen. Damit werden die noch
ausständigen Hochwasserschutzprojekte mit einem Bauvolumen von 255
Mio. Euro ermöglicht. Der Bund übernimmt hier 50 Prozent der Kosten.
Bures: "Gemeinsam haben wir beim Hochwasserschutz schon viel
erreicht. Ich bin sehr froh, dass es uns jetzt gelungen ist, die
Finanzierung aller notwendigen Projekte bis zum Endausbau
sicherzustellen. Damit wird das Menschenmögliche getan, um die
Bevölkerung entlang der Donau auch vor sehr schweren Hochwassern zu
schützen."
675 Mio. Euro für Hochwasserschutz von 2006 bis 2023
Bis dato wurden 17 Projekte bzw. Teilprojekte mit einem Bauvolumen
von 279 Mio. Euro verwirklicht. Darunter auch so große Projekte wie
das 2012 fertig gestellte "Machland Nord" in Oberösterreich, wo
Schutzbauten auf einer Länge von 46 km die Bevölkerung nördlich der
Donau von Mauthausen bis zur niederösterreichischen Grenze schützen.
Aber auch Projekte in Niederösterreich, insbesondere im Bereich Ybbs
und in der Wachau und in Wien wurden bereits erfolgreich
abgeschlossen. Über den Zeitraum 2006 bis 2023 werden in Summe 675
Mio. Euro in den Hochwasserschutz investiert.
Die Verkehrsministerin wird in den kommenden Wochen den
Bund-Länder-Vertrag mit den Landeshauptleuten Josef Pühringer, Erwin
Pröll und Michael Häupl unterzeichnen. Anschließend wird die
Vereinbarung im Nationalrat und von den Landtagen der Bundesländer
Oberösterreich, Niederösterreich und Wien beschlossen.
(Schluss)
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