• 11.02.2013, 13:18:56
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Grüne Innere Stadt zu Stenzel: Verbote sind der falsche Weg

Wien (OTS) - "Verbote sind der falsche Weg, um die Probleme mit
Alkohol in der Inneren Stadt zu lösen", so der Klubobmann der Grünen
Innere Stadt, Alexander Hirschenhauser zur Forderung von
Bezirksvorsteherin Stenzel nach einem Alkohol-Verbot in der Inneren
Stadt. "Das Bermuda-Dreieck ist tatsächlich eine Problemzone.
Ballermann im Wohngebiet ist eine Fehlentwicklung in der Inneren
Stadt und belastet die AnrainerInnen", so Hirschenhauser. Statt
zusätzlicher Verbote fordern die Grünen Innere Stadt, dass die
bestehenden Bestimmungen durchgesetzt werden. "Gewerbeordnung,
Betriebsanlagen-Genehmigungen, Sperrstunden in Wohngebieten werden zu
großzügig bemessen. Es werden "Disco-Lounges" in Wohnhäusern ohne
entsprechende Schallschutz-Vorkehrungen genehmigt. Verordnete
Schallbegrenzungen werden überbrückt und kaum kontrolliert", so
Hirschenhauser.

"Ursula Stenzel ist hier massiv unglaubwürdig: Es gibt von ihrer
Seite kaum Einsprüche bei Betriebsanlagenverhandlungen, sie selbst
genehmigt jedes Jahr unzählige Punschstandeln. Sogar im Innenhof des
alten Rathauses genehmigt sie jedes Jahr einen Punschstand, wo sie
selbst zum Alkohol-Konsum im öffentlichen Raum einlädt". Die Grünen
Innere Stadt schlagen vor, SozialarbeiterInnen Donnerstag, Freitag
und Samstag von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr früh in die betroffenen
Grätzel zu schicken - in Kooperation mit speziell geschulten
PolizeibeamtInnen.

"Stenzel hat mit modernen Konfliktlösungsansätzen nichts am Hut.
Verbote sind ihre reflexartigen Reaktionen. Wir wollen ein lebendiges
Nachtleben, worunter aber auch die AnrainerInnen nicht zu leiden
haben", so Hirschenhauser abschließend.

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