Grüne Innere Stadt zu Stenzel: Verbote sind der falsche Weg

Wien (OTS) - "Verbote sind der falsche Weg, um die Probleme mit Alkohol in der Inneren Stadt zu lösen", so der Klubobmann der Grünen Innere Stadt, Alexander Hirschenhauser zur Forderung von Bezirksvorsteherin Stenzel nach einem Alkohol-Verbot in der Inneren Stadt. "Das Bermuda-Dreieck ist tatsächlich eine Problemzone. Ballermann im Wohngebiet ist eine Fehlentwicklung in der Inneren Stadt und belastet die AnrainerInnen", so Hirschenhauser. Statt zusätzlicher Verbote fordern die Grünen Innere Stadt, dass die bestehenden Bestimmungen durchgesetzt werden. "Gewerbeordnung, Betriebsanlagen-Genehmigungen, Sperrstunden in Wohngebieten werden zu großzügig bemessen. Es werden "Disco-Lounges" in Wohnhäusern ohne entsprechende Schallschutz-Vorkehrungen genehmigt. Verordnete Schallbegrenzungen werden überbrückt und kaum kontrolliert", so Hirschenhauser.

"Ursula Stenzel ist hier massiv unglaubwürdig: Es gibt von ihrer Seite kaum Einsprüche bei Betriebsanlagenverhandlungen, sie selbst genehmigt jedes Jahr unzählige Punschstandeln. Sogar im Innenhof des alten Rathauses genehmigt sie jedes Jahr einen Punschstand, wo sie selbst zum Alkohol-Konsum im öffentlichen Raum einlädt". Die Grünen Innere Stadt schlagen vor, SozialarbeiterInnen Donnerstag, Freitag und Samstag von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr früh in die betroffenen Grätzel zu schicken - in Kooperation mit speziell geschulten PolizeibeamtInnen.

"Stenzel hat mit modernen Konfliktlösungsansätzen nichts am Hut. Verbote sind ihre reflexartigen Reaktionen. Wir wollen ein lebendiges Nachtleben, worunter aber auch die AnrainerInnen nicht zu leiden haben", so Hirschenhauser abschließend.

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