Findeis: Besonders Grenzbezirke von Kriminalitätssteigerung massiv betroffen

Zahl der Delikte 2012 erneut gestiegen

St. Pölten, (OTS/SPI) - Der Trend der steigenden Kriminalität bestätigt sich in den aktuellen Zahlen für das vergangene Jahr einmal mehr. Insgesamt stieg die Kriminalität in Niederösterreich von 2011 auf 2012 von einem ohnehin bereits hohen Niveau um weitere 0,8 Prozent. "Was besonders dramatisch ist, sind die Steigerungen in den Grenzbezirken. Hier liegt der Anstieg der Kriminalität weit über dem landesweiten Durchschnitt", macht der Sicherheitssprecher der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Hermann Findeis, aufmerksam. "Unser Bundesland hat insgesamt viel zu wenige BeamtInnen bei der Exekutive. In den Grenzbezirken wirkt es sich zudem auch noch negativ aus, dass viele PolizistInnen anderswo zum Dienst zugeteilt werden und so in ihren angestammten Bezirken nicht zur Verfügung stehen", erläutert der Mandatar. Außerdem, so streicht Findeis heraus, müsse man beachten, dass nicht nur die Kriminalität gestiegen sei, sondern gleichzeitig die Aufklärungsquote von 42,8 auf 41,5 Prozent zurückgegangen sei. Zudem sei die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser erneut gestiegen.

"Die Menschen haben ein Recht, sich sicher zu fühlen! Dafür hat die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, das heißt für ausreichend Personal bei der Exekutive sowie für die entsprechende Ausrüstung der BeamtInnen zu sorgen. Das passiert aber derzeit einfach nicht! Die Neuaufnahmen bei der Polizei decken nicht einmal die pensionsbedingten Abgänge ab, von zusätzlichem Personal kann überhaupt keine Rede sein. Daher ist die von uns seit langem aufgestellte Forderung so aktuell wie eh und je: was wir brauchen sind 500 zusätzliche PolizistInnen in Niederösterreich - damit die Kriminalität nicht ständig weiter steigt, und die Menschen sich endlich wieder sicher fühlen können", fordert LAbg. Hermann Findeis. (Schluss) kr

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