- 09.02.2013, 12:35:07
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Findeis: Besonders Grenzbezirke von Kriminalitätssteigerung massiv betroffen
Zahl der Delikte 2012 erneut gestiegen
Utl.: Zahl der Delikte 2012 erneut gestiegen =
St. Pölten, (OTS/SPI) - Der Trend der steigenden Kriminalität
bestätigt sich in den aktuellen Zahlen für das vergangene Jahr einmal
mehr. Insgesamt stieg die Kriminalität in Niederösterreich von 2011
auf 2012 von einem ohnehin bereits hohen Niveau um weitere 0,8
Prozent. "Was besonders dramatisch ist, sind die Steigerungen in den
Grenzbezirken. Hier liegt der Anstieg der Kriminalität weit über dem
landesweiten Durchschnitt", macht der Sicherheitssprecher der
SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Hermann Findeis, aufmerksam. "Unser
Bundesland hat insgesamt viel zu wenige BeamtInnen bei der Exekutive.
In den Grenzbezirken wirkt es sich zudem auch noch negativ aus, dass
viele PolizistInnen anderswo zum Dienst zugeteilt werden und so in
ihren angestammten Bezirken nicht zur Verfügung stehen", erläutert
der Mandatar. Außerdem, so streicht Findeis heraus, müsse man
beachten, dass nicht nur die Kriminalität gestiegen sei, sondern
gleichzeitig die Aufklärungsquote von 42,8 auf 41,5 Prozent
zurückgegangen sei. Zudem sei die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und
Häuser erneut gestiegen.
"Die Menschen haben ein Recht, sich sicher zu fühlen! Dafür hat die
Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, das heißt
für ausreichend Personal bei der Exekutive sowie für die
entsprechende Ausrüstung der BeamtInnen zu sorgen. Das passiert aber
derzeit einfach nicht! Die Neuaufnahmen bei der Polizei decken nicht
einmal die pensionsbedingten Abgänge ab, von zusätzlichem Personal
kann überhaupt keine Rede sein. Daher ist die von uns seit langem
aufgestellte Forderung so aktuell wie eh und je: was wir brauchen
sind 500 zusätzliche PolizistInnen in Niederösterreich - damit die
Kriminalität nicht ständig weiter steigt, und die Menschen sich
endlich wieder sicher fühlen können", fordert LAbg. Hermann Findeis.
(Schluss) kr
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