• 08.02.2013, 21:15:37
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EBRD unterstützt Ukraine bei Vorhaben, unter die Top-100 der Doing Business-Liste zu kommen

Kiew, Ukraine (ots/PRNewswire) -

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (engl. European
Bank for Reconstruction and Development, EBRD) unterstützt das
ehrgeizige Ziel der Ukraine, zu den Top-100 Ländern des Doing
Business-Rankings der Weltbank zu gehören und möchte der Ukraine
unter die Arme greifen, um es zu erreichen. Das erklärte der
Präsident der EBRD, Sir Suma Chakrabarti, nach einem Treffen mit dem
ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch. Seine Bank sei bereit,
Projekte in der Ukraine mit der früheren Rate von rund 1 Milliarde
EUR pro Jahr zu finanzieren, erklärte der EBRD-Präsident.

Es sei ein lobenswertes Ziel ist, werde aber monate- bzw. jahrelange
harte Arbeit erfordern, betonte Sir Suma. Ausserdem müsse die Ukraine
ein gutes Geschäftsklima bieten und ihr Zoll-, Steuer- und
Justizsystem verbessern. Auch das Problem der Korruption müsse gelöst
werden, betonte der Banker.

Der EBRD-Präsident ist davon überzeugt, dass dieses Ziel trilaterale
Bemühungen seitens der ukrainischen Regierung, von
Wirtschaftsunternehmen und der EBWE zusammen mit anderen
internationalen Finanzorganisationen erfordert. Gleichzeitig erklärte
der europäische Banker laut Berichten von Ukrinform, nach einer Reihe
von Treffen mit ukrainischen Staatsbeamten spüre er die Bereitschaft
der ukrainischen Regierung, an Lösungen für diese Probleme zu
arbeiten.

2012 kletterte die Ukraine um bemerkenswerte 15 Punkte auf den 137.
Platz der Ease of Doing Business-Liste. Diese deutlich bessere
Platzierung auf der Weltbank-Liste erreichte das Land aufgrund einer
Reihe von Reformen. Wie im Doing Business 2013-Report, der im Oktober
2012 veröffentlicht wurde, deutlich wird, vereinfachte die Ukraine
Unternehmensgründungen, führte Steuererleichterungen ein und
verbesserte die Verfahren zur Eigentumsregistrierung.

Darüber hinaus senkte die Ukraine die Mindestkapitalanforderungen für
Unternehmensgründungen. Gründungsurkunden müssen nicht mehr notariell
beurkundet sein. Die Eigentumsregistrierung der Grundbucheintragung
und der Verfahren von Steuerzahlungen, die Einführung eines
Online-Systems zur Einreichung und Zahlung von Steuern, die für
mittlere und grosse Unternehmen obligatorisch ist, zählen zu den
weiteren Reformen, die bereits durchgeführt worden sind. Dennoch ist
es in der Ukraine weiterhin schwierig, eine Baugenehmigung zu
erhalten, Strom zu bekommen und Wege aus der Insolvenz zu finden,
heisst es in dem Bericht der Weltbank.

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung ist auch
weiterhin der grösste Finanzinvestor in der Ukraine. Zum Stand des 1.
Januar 2013 hat die Bank mehr als 8,2 Milliarden EUR (10,7 Milliarden
USD) für 318 Projekte bereitgestellt. 2012 hat die EBRD 934 Millionen
EUR (1,2 Milliarden USD) in 35 Projekte in der Ukraine investiert.
Über 71 Prozent der Investitionen gingen in private Unternehmen, 29
Prozent wurden für Projekte im öffentlichen Sektor ausgegeben.

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