- 08.02.2013, 09:27:40
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AK Auswertung: Was Bankkunden ärgert 1
Ärgernis Nummer eins sind teure und vielfältige Spesen und Gebühren
Utl.: Ärgernis Nummer eins sind teure und vielfältige Spesen und
Gebühren =
Wien (OTS) - Was finden Sie gut bei Ihrem Konto und dem
Zahlungsverkehr und was schlecht? Die AK fragte, 335 KonsumentInnen
schrieben dazu ihre Meinung. Die Top-Ärgernisse: Fast jeder dritte
Konsument beanstandet die vielen verschiedenen und zu hohen Gebühren
und Spesen bei den Banken. Jeden Siebten regen IBAN und BIC genauso
auf wie die schlechte Informationspolitik der Banken.
335 Konsumentinnen und Konsumenten haben Kommentare zu Spesen,
Gebühren, Überweisungsdauer, IBAN, BIC, Online-Zahlungsverkehr,
Sicherheitsbedenken, Informa-tionspolitik und Service bei ihren
Bankgeschäften abgegeben. Die AK hat die Kommentare ausgewertet: 72
Prozent fanden kritische Worte. Fast 23 Prozent waren positiv. Bei
fünf Prozent war weder eine positive noch negative Grundtendenz
abzulesen.
Die AK Auswertung zeigt konkret: Fast jeder Dritte ärgert sich
über die vielen verschie-denen und teuren Kontoführungsgebühren und
Überweisungsspesen. Konkrete Kritik betrifft etwa hohe Zahlschein-
und Bankomatgebühren, Spesen bei Auslandsüberweisungen und die Kosten
für Transaktionen am Bankschalter. Unverständnis gibt es auch für den
Umstand, dass trotz Verwendung von Selbstbedienungsautomaten
beachtliche Spesen anfallen können. Auch beschweren sich
KonsumentInnen über unvorteilhafte Haben- und Sollzinsen. Immerhin:
Einige wenige Kommentare loben die Banken für "kostenlose
Kontoführung" oder "kostenlose Überweisungen".
Jeder siebte Kommentar kritisiert IBAN und BIC. So wären etwa die
"IBAN-Nummern zu lang, ein Horror" oder "sehr umständlich
einzugeben".
Rund jeder sechste Kommentar bezieht sich auf die
Informationspolitik der Banken, wobei die meisten meinen, sie werden
von den Banken schlecht informiert. So sagten die KonsumentInnen:
"auf den Kontoauszügen ist ziemlich viel Werbung, aber die
Zinsangaben suche ich vergebens", "unübersichtliche oder ungenaue
Abkürzungen oder Bezeichnungen", "Ich finde mich von der Bank nicht
wirklich gut informiert".
Weitere Themen, die die KonsumentInnen beschäftigen, sind die zu
lange Überwei-sungsdauer, zum Beispiel: "Zwischenparken des Geldes
beim Überweisen von einer Bank zur anderen ist unverständlich und
nicht gerechtfertigt", "Überweisungen sind zwar schon wesentlich
schneller geworden, aber immer noch zu langsam". Auch befürchten
einige die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Überweisungen.
Bei den positiven Kommentaren sticht der Online-Zahlungsverkehr
hervor. Zum Thema Serviceangebot halten sich die positiven und
negativen Kommentare die Waage.
SERVICE: Mehr Infos und Tipps zu Konto & Co unter
wien.arbeiterkammer.at/konsument.
(Forts.)
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