Rüdisser zu Egger-Brief: "Sozialpartnergipfel längst anberaumt"

Land hat für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen 2013 insgesamt 7,5 Millionen Euro veranschlagt

Bregenz (OTS/VLK) - "Wir sind schon einen Schritt weiter." So kommentierte am Donnerstag (7. Februar) Wirtschaftsreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser die von Freiheitlichen-Klubobmann Dieter Egger in einem offenen Brief kommunizierte Idee, einen Arbeitsmarktgipfel einzuberufen. "Wir verfolgen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt sehr genau. Daher haben wir bereits im abgelaufenen Jahr mit AMS und Sozialpartnern gemeinsam einen Termin für ein Treffen anberaumt", so Rüdisser.

Vorarlberg steht, was seinen Arbeitsmarkt anbelangt, im Ländervergleich noch immer sehr gut da. Im Jänner wurde der von allen Bundesländern geringste Anstieg bei der Arbeitslosigkeit verzeichnet. Dass die von Land, AMS und allen Partnern gesetzten Maßnahmen im Bereich der Jugendbeschäftigung greifen, würde sich auch bei der Zahl der Vorgemerkten bei den unter 20-Jährigen zeigen, betont Rüdisser. In dieser Gruppe ist im Vergleich zum Vorjahr ein spürbarer Rückgang um 18,4 Prozent (-75 jugendliche Arbeitslose) erreicht worden. Zugenommen haben in Vorarlberg gegenüber dem Vorjahr indes die sofort verfügbaren Jobangebote (um 15,5 Prozent auf 1.701).

Unterstützung für ältere Arbeitslose

Neben dem engagierten Einsatz zur Sicherung von Chancen und Perspektiven für Vorarlbergs Jugend werden vom Land auch ältere Arbeitslose beim Wiedereinstieg in das Erwerbsleben tatkräftig unterstützt. Mehrere Programme, die speziell darauf zugeschnitten sind, laufen. Von den insgesamt 7,5 Millionen Euro, die im Landesbudget 2013 für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen veranschlagt sind, wird ein beachtlicher Teil dafür aufgewendet, informiert der Landesstatthalter.

Beschäftigungsgipfel schon länger fixiert

Das von Land, AMS und Sozialpartnern gemeinsam vereinbarte Gipfeltreffen unter der Überschrift "Bildung und Arbeitsmarkt" wird am 19. April 2013 im Landhaus stattfinden. "Falls Nachjustierungen für sich abzeichnende Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt nötig sein sollten, werden wir diese vornehmen", betont der Landesstatthalter im Vorfeld. Rüdisser ist fest davon überzeugt, dass die verlässliche und enge Partnerschaft zwischen allen Akteuren auch diesmal dazu beitragen wird, für Vorarlberg und im Sinne der Menschen und der Wirtschaft die besten Antworten zu formulieren. "Es hat sich schon mehrfach gezeigt, dass Vorarlberg immer in der Lage ist, zusätzliche Kräfte freizusetzen, wenn intensiv an einem Strang gezogen wird".

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20145, Fax: 05574/511-920196
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0005