Pro NÖ/Leitner/Schmied: Bildungspolitik schafft Voraussetzungen für Spitzenleistungen

Der NÖ Bildungspreis EDU wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vergeben

St. Pölten (OTS) - Der überparteiliche Verein Pro Niederösterreich will das Engagement und die Leistungen der niederösterreichischen PädagogInnen in den öffentlichen Vordergrund rücken und sucht in diesem Jahr bereits zum vierten Mal nach den besten Projekten in den Bereichen Kindergarten, Schule und Erwachsenenbildung. Einreichschluss für Projekte ist der 12. April - die PreisträgerInnen erhalten wertvolle Sachpreise und eine Statuette des Waldviertler Künstlers Prof. Paul Seidl. Der Preis wird in acht Kategorien vergeben, neu ist in diesem Jahr, dass auch Beispiele gelungener betrieblicher und überbetrieblicher Lehrausbildung ausgezeichnet werden - in dieser Kategorie wendet sich der Verein an Berufsschulen und Betriebe mit Lehrwerkstätten.

Es gehört zu den eingespielten Ritualen, dass die beliebtesten KünstlerInnen oder die erfolgreichsten SportlerInnen geehrt werden. Zu denen, die sich ohne Lob und Lorbeeren im Alltag bewähren und Außergewöhnliches leisten, zählen die PädagogInnen. "Viele von ihnen sind Tag für Tag hoch motiviert und setzen sich unter nicht immer leichten Bedingungen für unsere Kinder ein - wir wollen ihnen die gebührende Anerkennung und Wertschätzung zuteil werden lassen. Denn die Bildung und Lernfähigkeit unserer Kinder sind wichtige Güter, die es gilt, bestmöglich zu verwerten", so der Präsident des Vereins Pro NÖ, Landeshauptmann-Stv. Dr. Sepp Leitner im Rahmen einer Pressekonferenz in der Lehrwerkstätte des Vereins Transjob in Loosdorf. Als Initiator des Preises sagte er, man müsse nach der breiten Diskussion über das Schulsystem auch die positiven Aspekte hervorheben.

Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied, die den Preis von der ersten Stunde an begleitet, sieht den Education Award als Ausdruck der hohen Wertschätzung, die sich PädagogInnen und SchülerInnen für ihren Einsatz, ihre Kreativität und ihre Innovationskraft verdienen:
"Der Erfolg von Bildung hängt davon ab, wie sie die Schulpartner gemeinsam gestalten. Wir müssen eine Kultur des Gelingens etablieren, die an jedem einzelnen Standort gelebt wird. Unsere Bildungspolitik schafft die Voraussetzung für Spitzenleistungen und für die Förderung jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin: Der Bund investiert dafür in Niederösterreich 2013 zusätzliche 270 Millionen Euro in Schulentwicklungsprojekte und schafft dadurch fast 2.000 hochwertige und sichere LehrerInnen-Arbeitsplätze. Damit diese Investitionen im Klassenzimmer ankommen, leisten PädagogInnen täglich hervorragende Arbeit. Der Education Award bittet nun LehrerInnen und SchülerInnen vor den Vorhang, die sich gemeinsam auf den Weg zu internationalen Spitzenleistungen gemacht haben. Sie haben sich diese Anerkennung verdient."

Auch die Landesschulrats-Vizepräsidentin Beate Raabe-Schasching unterstützt den Education Award. Sie ist überzeugt, dass der Preis die PädagogInnen in ihrer Arbeit motiviert: "Wir wollen den besonderen Einsatz und herausragende Projekte im Unterricht prämieren, die über das normale Maß hinausgehen. Damit erhalten leistungsstarke PädagogInnen eine angemessene Würdigung." Die Auszeichnung solle aber auch eine Anerkennung für einen ganzen Berufsstand sein, der wertvolle Arbeit für die Gesellschaft leistet. Schon John F. Kennedy wusste: "Es gibt nur eines, was auf Dauer teurer ist als Bildung - nämlich keine Bildung."

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