• 07.02.2013, 12:14:03
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Pro NÖ/Leitner/Schmied: Bildungspolitik schafft Voraussetzungen für Spitzenleistungen

Der NÖ Bildungspreis EDU wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vergeben

Utl.: Der NÖ Bildungspreis EDU wird in diesem Jahr bereits zum
vierten Mal vergeben =

St. Pölten (OTS) - Der überparteiliche Verein Pro Niederösterreich
will das Engagement und die Leistungen der niederösterreichischen
PädagogInnen in den öffentlichen Vordergrund rücken und sucht in
diesem Jahr bereits zum vierten Mal nach den besten Projekten in den
Bereichen Kindergarten, Schule und Erwachsenenbildung.
Einreichschluss für Projekte ist der 12. April - die PreisträgerInnen
erhalten wertvolle Sachpreise und eine Statuette des Waldviertler
Künstlers Prof. Paul Seidl. Der Preis wird in acht Kategorien
vergeben, neu ist in diesem Jahr, dass auch Beispiele gelungener
betrieblicher und überbetrieblicher Lehrausbildung ausgezeichnet
werden - in dieser Kategorie wendet sich der Verein an Berufsschulen
und Betriebe mit Lehrwerkstätten.

Es gehört zu den eingespielten Ritualen, dass die beliebtesten
KünstlerInnen oder die erfolgreichsten SportlerInnen geehrt werden.
Zu denen, die sich ohne Lob und Lorbeeren im Alltag bewähren und
Außergewöhnliches leisten, zählen die PädagogInnen. "Viele von ihnen
sind Tag für Tag hoch motiviert und setzen sich unter nicht immer
leichten Bedingungen für unsere Kinder ein - wir wollen ihnen die
gebührende Anerkennung und Wertschätzung zuteil werden lassen. Denn
die Bildung und Lernfähigkeit unserer Kinder sind wichtige Güter, die
es gilt, bestmöglich zu verwerten", so der Präsident des Vereins Pro
NÖ, Landeshauptmann-Stv. Dr. Sepp Leitner im Rahmen einer
Pressekonferenz in der Lehrwerkstätte des Vereins Transjob in
Loosdorf. Als Initiator des Preises sagte er, man müsse nach der
breiten Diskussion über das Schulsystem auch die positiven Aspekte
hervorheben.

Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied, die den Preis von der
ersten Stunde an begleitet, sieht den Education Award als Ausdruck
der hohen Wertschätzung, die sich PädagogInnen und SchülerInnen für
ihren Einsatz, ihre Kreativität und ihre Innovationskraft verdienen:
"Der Erfolg von Bildung hängt davon ab, wie sie die Schulpartner
gemeinsam gestalten. Wir müssen eine Kultur des Gelingens etablieren,
die an jedem einzelnen Standort gelebt wird. Unsere Bildungspolitik
schafft die Voraussetzung für Spitzenleistungen und für die Förderung
jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin: Der Bund
investiert dafür in Niederösterreich 2013 zusätzliche 270 Millionen
Euro in Schulentwicklungsprojekte und schafft dadurch fast 2.000
hochwertige und sichere LehrerInnen-Arbeitsplätze. Damit diese
Investitionen im Klassenzimmer ankommen, leisten PädagogInnen täglich
hervorragende Arbeit. Der Education Award bittet nun LehrerInnen und
SchülerInnen vor den Vorhang, die sich gemeinsam auf den Weg zu
internationalen Spitzenleistungen gemacht haben. Sie haben sich diese
Anerkennung verdient."

Auch die Landesschulrats-Vizepräsidentin Beate Raabe-Schasching
unterstützt den Education Award. Sie ist überzeugt, dass der Preis
die PädagogInnen in ihrer Arbeit motiviert: "Wir wollen den
besonderen Einsatz und herausragende Projekte im Unterricht
prämieren, die über das normale Maß hinausgehen. Damit erhalten
leistungsstarke PädagogInnen eine angemessene Würdigung." Die
Auszeichnung solle aber auch eine Anerkennung für einen ganzen
Berufsstand sein, der wertvolle Arbeit für die Gesellschaft leistet.
Schon John F. Kennedy wusste: "Es gibt nur eines, was auf Dauer
teurer ist als Bildung - nämlich keine Bildung."

Infos unter www.pronoe.at

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